23. März 2017 um 10:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Referat der Herren Sistenich (AVV) und Breuer (ASEAG) zum Thema „Mobilität im Alter - Schwerpunkt ÖPNV“

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Beratung

Herr Zaplana und Herr Breuer stellen in ihren Referaten den aktuellen Stand der Bemühungen von AVV und ASEAG zur Mobilität im Alter vor. Herr Zaplana stellt sein Referat den Mitgliedern des Seniorenrats zur
Verfügung. Es ist diesem Protokoll als Anlage beigefügt.
Im Anschluss an die Ausführungen von Herrn Zaplana und Herrn Breuer ergibt sich eine lebhafte Diskussion, u.a. zu folgenden Punkten:

  • Barrierefreiheit in Bussen für mobilitätseingeschränkte Menschen
  • Einführung elektronischer Fahrscheine - Wegfall von Tickets aus Papier?
  • Probleme beim Entwerten der (zu dünnen) papierenen Tickets
  • Probleme älterer Menschen bei Ein- und Ausstieg in einen Stadtbus – Angst vor Eingeklemmt-werden, wenn Türen zu schnell schließen
  • Höhe der Bus-Sitze für ältere Menschen mit Rückenproblemen
  • Großflächiges Bekleben der Busfenster durch Werbung
  • Zu volle Busse auf einigen (Teil-)Strecken
  • Flugs-Tickets werden nicht beworben
  • Busse, die manchmal früher abfahren als im Fahrplan angegeben
  • Probleme an Bushaltestellen, die, wegen der großen Liniendichte, von vielen Bussen angefahren werden (z.B. Elisenbrunnen)
  • Probleme mit Autofahrern, die im Haltestellenbereich halten oder parken und damit verhindern, dass die Busse nahe genug an den Bordstein heranfahren können.
  • Probleme mit dem mangelnden Buskomfort von Bussen von Subunternehmern, deren Fahrer zudem nicht von der ASEAG geschult werden (wurden).
  • Desolater Zustand einiger Bushaltestellen und Unterstellhäuschen z.B. im Bereich von Waldschenke bis zur belgischen Grenze
  • Mangelnde Belüftung im Bushof

Als Anregungen an AVV und ASEAG wurden u.a. genannt:

  • Senioren, die freiwillig ihren Führerschein abgeben, ein Jahr lang kostenfrei Bus fahren lassen, um sie dadurch als dauerhafte Abonnenten zu gewinnen
  • Zweimal jährlich (als jour fixe) mit Senioren ins Gespräch kommen, wie es der VRS-Köln anbietet
  • Bei der ASEAG einen Kundenbeirat bilden

Herr Zaplana und Herr Breuer nehmen die Problemanzeigen und Anregungen der Mitglieder des Seniorenrats auf, machen dabei jedoch gleichzeitig deutlich, dass

  • elektronische Fahrkarten nur als Abo-Karten eingeführt werden, nicht als Ersatz für Einzel- und Mehrfachtickets.
  • der Schließmechanismus der Bustüren so eingestellt ist, dass keine Gefahr besteht, eingequetscht zu werden.
  • weder der AVV noch die ASEAG Einfluss auf die Höhe der Sitze hat.
  • das Problem mit den großflächigen Werbeflächen erkannt ist. In Zukunft sollen Fenster nur noch bis maximal ein Drittel ihrer Fläche zugeklebt werden.
  • Flugs-Tickets nicht beworben werden, weil sie überall gelten und deshalb nicht als Extra-Tickets beworben werden müssen.
  • es tarifpolitisch problematisch ist, Senioren kostenfrei Bus fahren zu lassen.
  • ein Kundenbeirat nicht notwendig ist, weil sich jeder Kunde direkt beim AVV und bei der ASEAG Gehör verschaffen kann.
  • ein Marktliner mit elektronisch angetriebenem Bus in naher Zukunft nicht eingesetzt werden wird bzw. kann.
  • die angekündigte Renovierung des Westbahnhofs verschoben wird.

Abstimmungsergebnis

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Technische Details

Grunddaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Seniorenrates
Gremium
Seniorenrat
Datum
Do., 23.03.2017
Uhrzeit
10:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Status
gemischt

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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