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Erster Quartalsbericht 2017

E 26/0080/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Ferber weist ergänzend zur Vorlage darauf hin, dass die operativen Verluste wahrscheinlich höher sein werden, als ursprünglich eingeplant.

Als maßgeblicher Grund sei dabei die Aufgaben- und damit verbundene Ausgabenausweitung, u.a. für den Fachbereich Wohnen und Soziales (FB 56) für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nennen.

Aufwendungen wurden zwar grundsätzlich entsprechend dem Fachbereich 56 in Rechnung gestellt, jedoch ohne Einbeziehung der entsprechenden personellen Aufwendungen.

Daher solle eine neue Personalbemessung der eingebundenen Bereiche des Gebäudemanagements erfolgen. Ebenso sei ein Flächensaldo vorgesehen.

Frau Ferber teilt mit, dass beabsichtigt ist, diese Werte in den Wirtschaftsplan 2018 einzuarbeiten.

Aufgrund des verstärkten Personaleinsatzes für die Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung wurde das Personal von Kernaufgabenbereichen abgezogen. Dies wirke sich mit entsprechenden Nachteilen auf andere Bereiche aus. So wurden beispielsweise für das Schulreparaturprogramm (SRP) Reste aus dem Vorjahr übertragen, was auf einen Maßnahmenstau hinweist.

Auf Nachfragen von Ratsherrn Jacoby und Herrn Küppers insbesondere in Bezug auf die laut

I. Quartalsbericht abgerufenen Mittel, erläutert Herr Schavan den jeweiligen Bearbeitungssachstand zum Projekt Hangeweiher und Maßnahme Spielcasino.

Die Sanierungsmaßnahme Hangeweiher wird ab Saisonende 2017 begonnen. Zurzeit laufen Planung und vorbereitende Arbeiten .Eine Einschränkung des Badebetriebes ist nicht vorgesehen.

Beim Projekt Spielcasino beträgt das Gesamtvolumen 5,2 Mio. Euro;als verfügt ausgewiesen wurden bislang 58.000 Euro.

Herr Schavan führt aus, dass derzeit die EU-weite Ausschreibung des Generalplaners durchgeführt werde, dessen Beauftragung für Ende Mai 2017 vorgesehen ist.

Auch die Bauhauptgewerke werden in einer späteren Phase ausgeschrieben.

Diese Phasen dauern jeweils etwa fünf Monate und können vom Gebäudemanagement nicht beschleunigt werden.

Es ist geplant, die Entwurfsplanung mit der Kostenberechnung im September/Oktober 2017 vorzulegen. Erst dann können verifizierte Aussagen über weitere Abläufe, Kosten und Termine gemacht werden.

Bauende ist nach jetzigem Sachstand für Mai 2020 vorgesehen. Erst danach erfolgen die nutzerspezifischen Einbauten.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den 1. Quartalsbericht 2017 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den 1. Quartalsbericht 2017 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Erster Quartalsbericht 2017

Gebäudemanagement

der Stadt Aachen

Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)

Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:

1. Spalte

Von Betriebsausschuss und Rat ursprünglich beschlossene Werte für das Jahr 2017

2. Spalte

Anpassungen an die nachträglichen Veränderungen durch den Haushaltsplan

3. Spalte

Buchungs-Stand zum 15.03.2017

4. Spalte

Prognose zum 31.12.2017

5. Spalte

Abweichung (Spalte 4 zu 2)

Erläuterungen zu den Ertragspositionen

Im Bereich der Miet- und Betriebskostenerstattungen von Externen ergeben sich voraussichtlich geringere Erträge. So entfallen dort Erträge aus der Kostenerstattung für das Gebäude Neues Kurhaus. Diese werden zumindest teilweise aufgefangen durch neue Mieterträge (u.a. Vermietung von Teilen des ehemaligen Schulgebäudes Händelstraße).

Neu aufgenommen unter Nr. 6 wurden Fördermittel für die Dachsanierung des Marschiertors in Höhe von rd. 200.000 Euro. Dieser Position steht korrespondierend höherer sonstiger Aufwand (Zeile 72) gegenüber.

Die Miet- und Betriebskostenerstattungen von eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen gehen um rd. 48.000 Euro zurück. Dies hängt u.a. mit dem Umzug von Aufgabenbereichen aus anderen städtischen Gebäuden in das Depot Talstraße zusammen,

Die direkten Verrechnungen mit dem Haushalt fallen erheblich höher aus als ursprünglich geplant, im Wesentlichen aufgrund von Leistungen für den Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration (FB 56). Diesen Erträgen stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber (Kostenerstattung).

Erläuterungen zu den Aufwandspositionen

Die Bewirtschaftungsausgaben bewegen sich nach derzeitigem Kenntnisstand um rd. 179.000 Euro höher als ursprünglich geplant aufgrund von höheren Aufwendungen im Bereich Gebäudereinigung, insbesondere für den FB 56. Diesen Aufwendungen stehen jedoch Erträge in gleicher Höhe gegenüber, da diese Ausgaben durch die jeweiligen Bedarfsträger erstattet werden. De facto wird eine Verbesserung im Reinigungsbereich in Höhe von rd. 100.000 erzielt. Dies ist bedingt durch das zwischenzeitliche Vorliegen von durchgeführten EU-weiten Ausschreibungsergebnissen und somit Reduktion von kostenintensiven Zwischenvergaben.


Serviceleistungen für die Stadt werden in deutlich höheren Umfang als ursprünglich geplant geleistet, insbesondere für den FB 56. Dem stehen korrespondierende Erträge in gleicher Höhe gegenüber, da die Ausgaben durch die jeweiligen Bedarfsträger erstattet werden.

Die sonstigen Serviceleistungen für die Stadt erhöhen sich durch das Vorhalten eines Sicherheitsdienstes für das Gebäude Hackländerstraße und einen Zuschuss für den Kantinenbetrieb.

Im Bereich der Personalkosten fallen im Vergleich zur Ursprungskalkulation Mehrausgaben in Höhe von rd. 200.000 Euro an. Bei Aufstellung der Wirtschaftsplanung im Frühjahr 2016 war noch nicht absehbar, wie sich der gesteigerte Leistungsumfang durch Flächenzugänge und zusätzlich umzusetzende Mittel, insbesondere für den FB 56 (aktuell mehrere hundert angemietete Wohnungen und zusätzliche Gemeinschaftsunterkünfte) auf den Personalbedarf im Gebäudemanagement auswirken wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die seit 2015/16 überplanmäßig zu diesem Zweck Beschäftigten Mitarbeiter/innen zumindest mittelfristig auch weiterhin benötigt. Aus Sicht der Betriebsleitung erwächst hier ein Stellenbedarf, der im Rahmen der jährlichen Personalbemessung berücksichtigt und in die Wirtschaftsplanung 2018 eingearbeitet wird.

Resümee

Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2017 das Ergebnis verschlechternde Veränderungen in Höhe von rd. 200.000 Euro. In Folge dessen verschlechtert sich auch das Jahresergebnis in dieser Größenordnung.

Der erste Quartalsbericht eines Jahres ist noch mit erheblichen Unwägbarkeiten verbunden. In Vorjahren konnten bislang sich abzeichnende Verschlechterungen im Laufe des Wirtschaftsjahres aufgefangen werden.

Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)

Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 15.03.2017 ausgewertet.

Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 83)

Zum 15.03.2017 sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rund 61,0 Mio. Euro zuzüglich 12,9 Mio. Euro Investitionszuschüsse (Vorjahr: 68,73 Mio. Euro zuzüglich 6,65 Mio. Euro Investitionszuschüsse) rd. 18,3 Mio. Euro (Vorjahr 23,99 Mio. Euro) verfügt. Dies entspricht einem Bearbeitungsstand von ca. 29,6 % (Vorjahre 31,8 % unter Berücksichtigung der Zuschüsse). Dieser ist als planmäßig zu bezeichnen.


Im ersten Quartalsbericht werden im Wirtschaftsplan einige neutrale Verlagerungen ausgewiesen.

So werden in Abstimmung mit dem Finanzdezernat vorsorglich 210.000 Euro für den Umbau der Kantine Mozartstraße reserviert. Dieser Umbau wird im Laufe des Jahres dem zuständigen Personal- und Verwaltungsausschuss im Rahmen des vorzulegenden „Gesamtkonzept Verwaltungsstandorte“ vorgestellt und erst nach entsprechender Beschlussfassung begonnen.

100.000 Euro werden aus der Maßnahme „Umgestaltung der Stolberger Straße zur Rettungswache“, bei der sich Verbesserungen ergeben, zur Maßnahme „Neubau Gerätehaus Sief“ verlagert, bei der sich aufgrund des vorliegenden Ausschreibungsergebnisses Mehraufwendungen ergeben.

Weiterhin werden 93.500 Euro zur Maßnahme Herrichtung Gebäude Talstraße verlagert. Hintergrund sind zusätzliche Ausgaben für neue Umbauten, u.a. für das Medienzentrum, die in der ursprünglichen Planung und somit im Projektbudget nicht enthalten waren.

Bei den Maßnahmen Nr. 33 (Umbau Grundschule Kaiserstraße), Nr. 36 (Ersatzbau KGS Bildchen) und der Herrichtung des Gebäudes Talstraße (Nr. 82) finden noch bereits begonnene abschließende Klärungen, unter anderem bezüglich der Mittelübertragung aus dem Vorjahr, mit der Finanzsteuerung statt. Die dargestellten Beträge entsprechen derzeit den Anträgen des Gebäudemanagements. Sofern sich nach der Endabstimmung Veränderungen ergeben sollten, werden diese im Rahmen der Halbjahresberichterstattung eingearbeitet.

Route Charlemagne (Zeilen 84)

Die bereits verfügten Mittel (Spalte 8) übersteigen nicht die Mittel, die insgesamt für bauliche Maßnahmen und somit den Wirtschaftsplan vorgesehen sind. Es handelt sich aktuell um die kaufmännische Restabwicklung der Maßnahme.

Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen und Fachbereiche

Insgesamt sind durch das Gebäudemanagement rd. 414 T Euro (Vorjahr 582 T Euro) zusätzlich zu verarbeiten, die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen oder Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden.

Resümee

Auch in 2017 verbleibt es bei einem als sehr hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen.


Entwicklung der durch das Gebäudemanagement zu betreuenden Flächen

Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft (Sach- und Personalaufwand) hängt in hohem Maße von den zu betreuenden / bewirtschaftenden Flächen ab. Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Entwicklung der Flächen zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung.

In den letzten Jahren sind die Flächen kontinuierlich gestiegen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Flächen nach Nutzungskategorien im ersten Quartal 2017.

Flächenentwicklung 1. Quartal 2017

Nutzungskategorie

BGF 31.12.2015

BGF 31.12.2016

BGF 31.03.2017

Diff. zum vorh. Quartal

Außenanlagen

125

125

125

0

Schulen

514.647

520.008

520.008

0

Kulturelle und musische Zwecke

138.622

140.150

140.150

0

Verwaltungsgebäude

149.448

149.476

149.476

0

Wohnbauten/Gemeinschaftsstätten

141.887

185.833

185.957

124

Werkstätten, Lagergebäude

80.817

80.817

80.817

0

Kindertagesstätten

64.296

67.814

67.814

0

Sportbauten

62.330

62.009

62.009

0

Gebäude anderer Art

30.022

30.022

30.022

0

Bereitschaftsdienste

30.052

30.052

30.052

0

Weiterbildungseinrichtungen

10.962

10.479

10.479

0

Gebäude für Lehre und Forschung

4.063

4.063

4.063

0

Bauwerke für techn. Zwecke

63

63

63

0

Summe BGF

1.227.334

1.280.912

1.281.036

124

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 13Ablehnung:--Enthaltung:--

Weitere Dokumente (3)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-04-10 E 26_0080_WP17 Erster Quartalsberic SAO.pdf

20.11.2024

581.1 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Di., 02.05.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 09:29