Zwischenbericht zum 31.12.2016 der Volkshochschule Aachen
E 42/0071/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Dr. Blüggel resümiert kurz die Jahresabschlüsse der zurückliegenden Jahre: in 2014 ein zusätzlicher Bedarf in Höhe von 250.000 EUR, in 2015 einer in Höhe von 56.000 EUR, die durch die Stadt ausgeglichen wurden. Jetzt steht der vorläufige Jahresabschluss bei einem Plus von ca. 349.000 EUR, worauf die Volkshochschule stolz ist.
Lobende Wortmeldungen über dieses vorläufige Jahresergebnis kommen von Herrn von Hayn, Frau Reuß, Frau Beslagic-Lohe und Herrn Bruynswyck.
Verlesen wird eine Anmerkung der Kämmerei, dass die Entscheidung über die Verwendung des Überschusses erst im Rahmen der Jahresabschlussprüfung verbindlich getroffen werden kann.
Frau Schwier führt aus, dass der Jahresabschluss abgewartet werden soll und Herr Bruynswyck ergänzt, dass man davon ausgehe, dass ein Überschuss auch wieder zum Aufbau von notwendigen Rücklagen führen solle, man das aber später entscheiden würde.
Herr Fischer weist auf die knappe personelle Besetzung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung im Schulabschlussbereich hin.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Gem. § 7 Absätze 5 und 12 der Satzung der Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum 31. Dezember 2016 zur Kenntnis.
Es erfolgt kein Beschluss.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:
Allgemeines:
Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen.
Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Die Summen sind wegen einer besseren Lesbarkeit nur noch in vollen Tausend Euro (TEUR) dargestellt. Die in Prozenten dargestellten Abweichungen basieren auf den tatsächlichen Summen ohne Rundung auf TEUR. Zudem wird dem Jahresplanansatz die Jahresprognose ebenfalls im Vergleich mit den sich daraus ergebenden Abweichungen gegenüber gestellt.
In der Jahresprognose sind die zum Zeitpunkt der Auswertung bekannten weiteren zu erwartenden bzw. zu reduzierenden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen.
Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.
Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.
Erträge:
Zu 1:
Der prognostizierte Ansatz wurde nicht erreicht. Grund hierfür sind Rückgänge des Kursangebotes und der Belegungen, wie sie auch vor dem Hintergrund der Konsolidierung und Reorganisation zu erwarten waren. Der Geschäftsverlauf zeigt ebenfalls einen Rückgang im Verlauf des Herbstsemesters.
Zu 3.:
Die Prognose muss nach unten korrigiert werden wegen späterer (erst in 2017 erfolgter) Rückzahlungen von Zuweisungen.
Zu 4.:
Die Einnahmen von Drittmitteln sind an Zahl und Umfang von Projekten und Auftragsmaßnahmen gekoppelt. Einige beantragte Projekte bekamen keine Bewilligung und deshalb wird die Jahresprognose leicht nach unten korrigiert. Die damit zusammenhängenden Aufwendungen werden ebenfalls nicht getätigt. Das Herabsetzen von Drittmitteln in der Jahresprognose ist auf eine geänderte Bewertung des Risikoportals zurückzuführen.Durch Verrechnung mit inzwischen neu bewilligten Drittmitteln wird in dieser Position in der genannten Höhe eine Reduzierung vorgenommen.
Zu 5:
Hier wurden u. a. Rückstellungen für Energie- bzw. Nebenkosten aufgelöst und Spenden für die Maßnahme „Feriencamp junger Flüchtlinge“ eingenommen.
Aufwendungen:
Zu 1.:
Der Aufwand für Personal wird reduziert, weil Einsparungen durch ausgeschiedenes und nicht ersetztes Personal greifen. Personalaufwand für Projekte, die keine Bewilligung erhielten, wurde ebenfalls nicht getätigt. Mehrarbeitskontingente konnten abgebaut werden.
Zu 2.:
Die Honorarkräfte rechnen überwiegend erst zum Semesterende die ihnen zustehenden Honorare ab. In der Jahresprognose wird jedoch berücksichtigt, dass geplante Honorarverträge für Projekte, die keine Bewilligung erhielten, nicht erfolgen werden. Für noch nicht abgerechnete Honorare wurden Rückstellungen gebildet.
Zu 3.:
Im Berichtszeitraum sind keine größeren Gebäudeunterhaltungskosten angefallen. Es fand eine sparsame Bewirtschaftung statt.
Zu 7:
Auch hier wurde sparsam gewirtschaftet.
zu 8:
Diese Position enthält neben den Unterrichts- und Veranstaltungskosten die weiterzuleitenden Drittmittel an Kooperationspartner von Projekten. Der Aufwand für eingeplante Mittel für Projekte, die nicht stattgefunden haben, kann nach unten korrigiert werden.
Zu 10.:
Es wir auch hier auf eine sparsame Bewirtschaftung geachtet.
Zu 11.:
Es wurde sparsam gewirtschaftet.
Zu 13.:
Es fanden weniger Dienst- und Fortbildungsreisen statt.
Zu 16.:
Es fanden keine Umzüge durch Fremdfirmen statt.
Zu 18.:
Die Mittel für das Anmieten von Cambio-Fahrzeugen wurden nicht voll ausgeschöpft.
Zu 21:
Die Prüfungskosten für die Wirtschaftsprüfung sind günstiger ausgefallen als geplant.
Zu 23.:
Hier ist geringfügiger Zinsaufwand für Endabrechnungen von Drittmitteln enthalten.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans
Im Berichtszeitraum wurden zusätzliche Integrationskurse eingerichtet. Außerdem bekam die Volkshochschule die Trägerzulassung für berufsbezogene Deutschsprachförderungskurse. (DeuFöV).
Die Sichtung von Förderprogrammen und die Akquisition von Projekten werden weiter vorangetrieben.
Der Wirtschaftsplan2016 beinhaltet einRisikoportal in Höhe von 400 TEUR. Dieses Risiko wurde durch das Risikomanagement als bestandsgefährdend ausgewiesen. Das Risiko konnte geschlossen werden, wie aus der Jahresprognose ersichtlich wird. Das geschaheinerseits durch Einsparungen im Personalbereich vor dem Hintergrund der Reorganisation und andererseits durch zusätzliches Kursangebot im Bereich der Integrationskurse (Drittmittel durch das BAMF). Außerdem ermöglichendiese Maßnahmen ebenfalls wieder einen Aufbau von Rücklagen in Höhe von ca. 349 TEUR. Es bleibt jedoch eine gewisse Unsicherheit für die Folgejahre bestehen, weil befristete Projektmittel keine dauerhaft gesicherte Finanzierung gewährleisten.
Die Anmeldezahlen des aktuellen Semesters werden mit den Durchschnittswerten der letzten drei Jahre dargestellt. Da die Anmeldezahlen der beiden Semester eines jeden Jahres immer sehr unterschiedlich sind, werden auch die Durchschnittswerte der jeweiligen ersten und zweiten Semester der letzten drei Jahre gesondert dargestellt.
Es ist nur der Zeitraum von drei Jahren in den Verläufen berücksichtigt, um die Darstellung aktueller zu halten.
Im Übrigen wird - wie bereits eingangs erwähnt - in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen |
Entf.
Weitere Dokumente (4)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 80820
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=80820
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2017-04-12 E 42_0071_WP17 Zwischenbericht zum SAO.pdf
17.11.2024
1.1 MB
Metadaten
- TOP
- Ö 6
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss Theater und VHS
- Datum
- Do., 04.05.2017
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 19.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 19. Februar 2026 um 09:32