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Ratsantrag 194/17 vom 06.09.2016 – Die Linke Fraktion im Rat der Stadt AachenQuote für geringer qualifizierte Beschäftigte beibehalten

E 18/0088/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Zu dieser Vorlage fragt Herr Klopstein nach, wie hoch denn die Kosten seien, wenn die Quote erhöht werden würde.

Hierzu antwortet der Kaufmännische Betriebsleiter, Herr Thalau direkt, dass die Personalkosten für Beschäftigte z.B. in der Abfallwirtschaft gleich seien, egal, ob jemand gering oder höher qualifiziert sei, da sich die Bezahlung nach der Stellenbeschreibung und damit nach der Stellenbewertung richte.

Mit 24 % sei die Quote der gering qualifizierten Mitarbeiter sehr hoch. Da aber insgesamt die Anforderungen an die Mitarbeiter stets steigen, ist eher der Trend, höher qualifizierte Menschen auch in diesen Bereichen einzustellen.

Der Stadtbetrieb, so Herr Thalau, sei sich jedoch auch seiner sozialen Verantwortung bewusst.

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung einstimmig zur Kenntnis, der Antrag…gilt damit als behandelt

Beschluss

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung zur Kenntnis. Der Ratsantrag der LINKE-Fraktion im Rat der Stadt Aachen gilt somit als behandelt.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb nimmt die Ausführungen der Betriebsleitung zur Kenntnis.

Der Ratsantrag der LINKE-Fraktion im Rat der Stadt Aachen gilt somit als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Stellenplan der Stadt Aachen sieht, wie auch die Stellenpläne der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Aachen, keine feste Quote für Personen mit geringen Bildungsabschlüssen vor.

Durch die Neuausrichtung der Abfallwirtschaft in Aachen werden durch die Umstellung logistischer Prozesse Einsparungen bei den Personal- wie auch den Betriebs- und Sachkosten erreicht, welche wesentlich zur Gebührenstabilität beitragen sollen. Zur Realisierung dieser Einsparungen wird daher nicht beabsichtigt, die in den kommenden drei Jahren durch natürliche Fluktuation frei werdenden Stellen nach zu besetzen.

Ungeachtet dessen ist es auch ein gesellschaftliches Ziel des Aachener Stadtbetriebes, gering qualifizierten Menschen Beschäftigungsperspektiven zu bieten. Aktuell verfügen dort rd. 180 Menschen über keine Berufsqualifikation, was einem Anteil von ca. 25 % entspricht.

Durch den geplanten Stellenabbau im Bereich der Abfallwirtschaft reduziert sich diese Quote auf 24 %, was gemessen an den qualitativ vorhandenen Aufgaben des Betriebes immer noch hoch ist. Insofern sollte es das Ziel sein, durch Ausbildung und Schulungen die Qualifizierungsquote zu erhöhen.

Auch eine Reduzierung von Fremdvergaben an Dritte bzw. die Rekommunalisierung von Aufgaben setzt entsprechend qualifiziertes Personal voraus.

Sollten Qualifizierung sowie wirtschaftliche und personalpolitische Gründe vorliegen, die Aufgabenerledigung noch stärker in Eigenregie zu bewältigen, wird seitens der Betriebsleitung entsprechend reagiert. Insofern steht jede externe Vergabe regelmäßig auf dem Prüfstand.

Weitere Dokumente (1)

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RA_194_17
80.4 KB · PDF
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-01-26 E 18_0088_WP17 Ratsantrag 194_17 vo SAO.pdf

20.11.2024

151.2 KB

Metadaten

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Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für den Aachener Stadtbetrieb
Gremium
Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb
Datum
Di., 13.06.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 18 - Aachener Stadtbetrieb
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 09:47

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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