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Konzept eines niedrigschwelligen Angebotes am Bahnhof Rothe Erde - Antrag zur Tagesordnung der Fraktion Die Linke vom 24.01.2017-

FB 56/0071/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Deumens bedankt sich bei der Verwaltung für die Vorlage. Er erklärt, dass die Vorlage in die richtige Richtung weist und den Antrag der Fraktion DIE LINKE unterstützt. Er findet es positiv, dass die Bewohner mit eingebunden werden und dass versucht wird, einen weiteren Streetworker von Troddwar der Gruppe am Bahnhofsvorplatz vorzustellen. Herr Deumens stellt klar, dass weiterhin im Bereich des Bahnhofs Rothe Erde etwas getan werden muss.

Frau Seufert führt aus, dass die Fraktion die Grünen schon länger ein niedrigschwelliges Angebot in diesem Bereich gefordert hat.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Am 24.01.2017 wurde von der Fraktion Die Linke ein Ratsantrag zum „Konzept eines niedrigschwelligen Angebotes am Bahnhof Rothe Erde“ gestellt. Parallel dazu fand am 22.05.2017 in den Räumlichkeiten des Nachbarschaftstreffs in der Robert-Koch-Straße (SKF) auf Anregung des Arbeitskreises Robert-Koch-Straße eine vom Quartiersmanagement Aachen Ost/Rothe Erde initiierte Gesprächsrunde zum Umfeld des Bahnhofs Rothe Erde statt. Thematisiert wurden die Gruppen und Einzelpersonen, die sich in regelmäßigen Abständen an den Bänken des Bahnhofsvorplatzes sowie im Durchgangsbereich aufhalten und besonders in den späten Nachmittags- bis Abendstunden zum Teil alkoholisiert in Erscheinung treten.

Eingeladen waren der Nachbarschaftstreff in der Robert-Koch-Str. (SKF), das Don-Bosco-Haus, der Sozialdienst des Übergangwohnheims in der Robert-Koch-Str. und zwei Mitarbeiter von Troddwar (Eine Einrichtung der Suchthilfe in Trägerschaft der Caritas und Diakonie), die im Bereich „Streetwork“ von ihrer Einrichtung am Kaiserplatz aus Suchtkranke betreuen. Ziel des Austausches war es, die unterschiedlichen Einschätzungen zur Situation am Bahnhofsvorplatz Rothe Erde auszutauschen; insbesondere die Einschätzung und der Erfahrungsschatz von Troddwar, resultierend aus der konzeptionellen Arbeit am Kaiserplatz, sollten bei dem Gespräch diskutiert werden.

Zentrale Erkenntnis dabei war, dass die Situation am Bahnhof Rothe Erde durch Troddwar als unterdurchschnittlich auffällig bezeichnet wurde. Das Team von Troddwar sucht den Bahnhofsbereich regelmäßig auf und benennt dabei den Bereich als vergleichsweise unproblematisch. Die Akteure, die in der angrenzenden Robert-Koch-Str. tätig sind, berichteten davon, dass es vorkomme, dass Passanten und Anwohner/-innen von Teilen der sich dort aufhaltenden Gruppen angesprochen bzw. angepöbelt werden. Die Mitarbeiterinnen des Nachbarschaftstreffs und des Don-Bosco-Hauses haben zum Teil schon Gespräche mit Gruppenmitgliedern geführt und auf die Probleme hingewiesen. In der Gruppe wurden die Hinweise wohlwollend zur Kenntnis genommen und es wurde darauf hingewiesen, dass einzelne Personen für diese Probleme verantwortlich sind. Zentrales Bedürfnis der Gruppe sei zudem den Bahnhofsvorplatz zu nutzen, um sich ungezwungen aufzuhalten. Substituierte Personen sind nach Einschätzung der Fachleute in der Gruppe nicht bzw. in Unterzahl vorhanden. Auch die Sozialarbeiterinnen und die Hausmeister aus dem nahegelegenen Übergangsheim für wohnungslose Menschen stehen in regelmäßigem Kontakt zu den Personen und sprechen gezielt die Bewohner der Einrichtung an.

Troddwar hat die Informationen zur Kenntnis genommen und wird weiterhin regelmäßig den Bahnhofsvorplatz aufsuchen. Auch der Nachbarschaftstreff, die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Übergangsheims und insbesondere das Don-Bosco-Haus wollen den Dialog mit den entsprechenden Personen weiter suchen. Im Gesprächsverlauf wurde jedoch auch deutlich, dass der Dialog besonders mit der sich durch die Gruppe tangiert fühlenden Bewohnerschaft („Bewohnerdialog“) wichtig ist, um Befürchtungen gegenüber den sogenannten „Alltagsirritationen“ am Bahnhofsplatz entgegenwirken zu können. Hierzu soll im Versuch die Möglichkeit eingerichtet werden, sich an die Träger vor Ort auf kurzem Wege telefonisch wenden zu können. Es wird noch eine entsprechende Veröffentlichung in der Stadtteilwebseite „aachenpost“ platziert, um die Möglichkeit sowie die entsprechenden Kontaktdaten öffentlich bekannt zu geben. Außerdem wird versucht, einen weiteren Streetworker von Troddwar der Gruppe am Bahnhofsvorplatz vorzustellen, der die (suchtbedingten) Anliegen der Gruppe fachmännisch im Rahmen der vorhandenen Ressourcen als Ansprechpartner mit begleiten kann.

Auf Basis der Erkenntnisse in der Gesprächsrunde ist festzuhalten, dass die Situation am Bahnhof Rothe Erde vergleichsweise unauffällig ist und, dass durch einen weiteren Austausch und die Dialogsuche seitens der ansässigen Akteure der Sache in Zukunft gemeinsam begegnet werden soll. Von Verwaltungsseite wird der Ansatz, die Situation mit bestehenden Ressourcen zu verbessern, befürwortet. Weiterer Handlungsbedarf wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesehen.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Weitere Dokumente (1)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-06-12 FB 56_0071_WP17 Konzept eines niedri SAO.pdf

8.11.2024

291.7 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 29.06.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 09:57