KurbrunnenstraßeVerbesserung der Situation von ÖPNV und Radverkehr im Zuge der Leitungserneuerungen durch die STAWAG
FB 61/0791/WP17 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Frau Bezirksbürgermeisterin Conradt verweist auf die Tischvorlage.
Herr Ophey, Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen, vertieft durch eine Präsentation die Erläuterungen der Tischvorlage und stellt die derzeitige Situation sowie die vorgesehene Planung vor.
Herr Lindemann begrüßt grundsätzlich die Planung, fragt nach der Dauer der Maßnahme sowienach dem Grund für das Fehlen des 2. Plans (Querschnittplan), der im Beschlussvorschlag aufgeführt, der Vorlage aber nichtbeigefügt ist. Des Weiteren fragt er, ob der Gehweg nach den Planungen künftig radfahrerfrei sei und wer für die Baustellenbeschilderung, die Umleitung und die Verkehrslenkung zuständig sei.
Herr Ophey beantwortet diese Fragen dahingehend, dass die Maßnahme bis zum Frühjahr 2018 dauere, derzeit allerdings bereits eine Verzögerung durch archäologische Maßnahmen eingetreten sei. Zur Frage desQuerschnittplans erklärt er, dass dieser für die nächste Sitzung des Mobilitätsausschusses nachgereicht werde. Ebenso werde die Frage, ob der Gehweg radfahrerfrei werde, bis zur nächsten Sitzung des Mobilitätsausschusses beantwortet werden können. Für die verkehrslenkenden Maßnahmen und die Baustellenbeschilderung sei die Straßenverkehrsbehörde zuständig.
Herr Lindemann beantragt sodann, den Beschlussvorschlag um eine Beschilderung der Umleitungsstrecke, die eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 30 km/h ausweist, zu ergänzen und weist darauf hin, dass es sich bei der Umleitungsstrecke bekanntlich um den Krugenofen handele.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Mobilitätsausschuss den Ausführungsbeschluss für den Umbau der Kurbrunnenstraße auf der Grundlage der Pläne 2016_036_L1 und 2016_036_RQ1 zufassen.
Der Mobilitätsausschuss fasst den Ausführungsbeschluss für den Umbau der Kurbrunnenstraße auf der Grundlage der Pläne 2016_036_L1 und 2016_036_RQ1.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Anlass
Die STAWAG führt in der Kurbrunnenstraße umfangreiche Leitungserneuerung durch. Die Maßnahme soll genutzt werden, um den Zustand der Straße zu verbessern und damit funktionale Mängel für den ÖPNV und den Radverkehr zu beheben. Als Nebeneffekt dieser Maßnahmen kann an einzelnen Stellen ein richtlinienkonformer barrierefreier Ausbau der Flächen für den Fußverkehr erfolgen.
Zustand
Die Kurbrunnenstraße stellt zwischen Friedrich-Ebert-Allee und Wilhelmstraße das Verbindungsstück
der L 233 dar.
Die vorhandene Fahrbahn hat eine Breite von 9 - 9,65 m. In den Bereichen Bachstraße, Michaelsbergstraße und Moltkestraße ist die Fahrbahn in einem sehr schlechten Zustand. Außerdem verursachen die Bäume erheblichen Wurzelschaden in der Fahrbahn und in den Nebenanlagen.
An der Kreuzung mit der Bachstraße gibt es an der östlichen Seite eine Querungshilfe.
Die signalisierte Querung im Bereich der Michaelsbergstraße führt über eine Mittelinsel.
Der nicht benutzungspflichtige Radweg an der Nordseite der Kurbrunnenstraße hat eine Breite von 2 m und ist rot gepflastert.
Der nördliche Gehweg hat eine Breite von 1,3 bis 1,85 m.
Planung
Im Zuge der Ausführungsplanung ergaben sich Änderungen gegenüber dem Planungsbeschluss.
Durch Verzicht auf die Insel an der Bachstraße und Anlage eines Fußgängerüberweges können die großen Platanen erhalten bleiben. Dazu muss der Bordstein um 50 cm in die Fahrbahn verschoben werden, um zukünftige Schäden durch Wurzeln zu vermeiden. Die Fahrbahnbreite beträgt dann
8,50 m incl. Schutzstreifen. Die Haltestelle wird barrierefrei ausgebaut und auf das notwendige Maß von 22 m verlängert.
Der Gehweg an der Stichstraße zur Schule wird mit Schwellensteinen auf gleicher Höhe weitergeführt.
An der signalisierten Querung im Bereich der Michaelsbergstraße wird die Mittelinsel entfernt und die Querungsbereiche werden mit taktilen Elementen ausgestattet.
Die Einmündung der Michaelsbergstraße wird eingeengt und mit taktilen Elementen angelegt.
An der Dreiecksinsel zwischen der Moltkestraße und Friedrich-Ebert-Allee wird die Fahrbahn auf eine Breite von ca. 11,50 m verbreitert und ein Schutzstreifen markiert.
Das rote Pflaster des nicht benutzungspflichtigen Radweges wird ausgetauscht gegen Betongehwegplatten, sodass der Gehweg eine Gesamtbreite von 2,50 m erhält. Die restliche Breite wird dem Grünstreifen zugeschlagen. In diesem Zuge wird der gesamte Gehweg in diesem Verlauf mit taktilen Elementen versehen, ebenso die Bushaltestelle Rosenquelle stadteinwärts.
Die Bushaltestelle wird auf ein Gesamtmaß von 22 m verlängert und mit Busbordsteinen ausgestattet um den barrierefreien Einstieg in die Niederflurbusse zu gewährleisten.
Der Schutzstreifen wird von der Bushaltestelle Rosenquelle Fahrtrichtung stadtauswärts weiter geführt und an den vorhandenen Schutzstreifen im Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Allee angeschlossen.
Finanzierung
Für den Umbau werden 172.000,00 € benötigt. Diese werden auf PSP-Element 5-120102-000-08700-300-1 „Kurbrunnenstraße“ zur Verfügung gestellt und in Höhe von 20.000,-- € aus Investorengeldern für Ausgleichsmaßnahmen und in Höhe von 152.000,-- € aus bereits erhaltenen Anzahlungen zur Stellplatzablöse gedeckt.
Bürgerinformation:
Die vorliegende Planung wurde am 21.09.2017 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung den interessierten Bürgern vorgestellt und diskutiert.
Das Protokoll der Bürgerinformation ist als Anlage beigefügt.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
PSP-Element 5-120102-000-08700-300-1 | ||||||||||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 2017 | Fortgeschriebener Ansatz 2017 | Ansatz 2018 ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 2018 ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||||||||
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Auszahlungen | 0 | 172.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | -172.000 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | -172.000 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben* | Deckung ist gegeben | |||||||||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2017 | Fortgeschriebener Ansatz 2017 | Ansatz 2018 ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 2018 ff. | Folgekos-ten (alt) | Folgekos-ten (neu) | ||||||||
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||||||
*Zur Deckung stehen Mittel aus bereits erhaltenen Anzahlungen zur Stellplatzablöse i.H.v. 152.000 €
sowie aus erhaltenen Anzahlungen aus Investorengelder für Ausgleichsmaßnahmen i.H.v. 20.000 €
zur Verfügung.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (2)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 83373
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=83373
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2017-09-21 FB 61_0791_WP17 KurbrunnenstrasseVerb SAO.pdf
25.11.2024
1.2 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte
- Datum
- Mi., 04.10.2017
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 19.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 19. Februar 2026 um 10:33