19. Oktober 2017 um 17:00, Verwaltungsgebäude Katschhof
TOP 3Öffentlich

Gleichstellungsplan der Stadtverwaltung Aachen

FB 11/0236/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Frau Begaß und Herr Hammers skizzieren in ihrer Präsentation die aus den Auswertungen abgeleiteten Zielsetzungen und Maßnahmen - sowohl bereits initiierte als auch geplante Vorhaben.

Im Anschluss an die Präsentation spricht Frau Eschweiler auch im Namen ihrer Fraktion der Verwaltung für die sehr gute Ausarbeitung ihren Dank aus. Dass die Verwaltung, die formulierten grundsätzlichen Ziele in einem angemessenen Zeitraum zu realisieren, in ihrer Verantwortung sehe, erfreue sie sehr. Zudem sei es sehr wichtig, dass das gesamte Konzept - im Hinblick auf seine Zielerreichung- regelmäßig einer neuerlichen Betrachtung unterzogen werde. Weiterhin müsse das Handlungsfeld Teilzeit im Rahmen des Gesamtkontextes noch einmal einer genaueren Betrachtung unterzogen werden, da es der Wunsch vieler Mitarbeiter/innen sei, wieder in Vollzeit zu arbeiten. Darüber hinaus stelle die Umsetzung des Gleichstellungsplanes ein sehr gutes Marketinginstrument für die hiesige Verwaltung dar.

Herr Servos bedankt sich bei den Vortragenden für den sehr guten Vortrag. Die gesellschaftlichen Problemfelder seien sehr deutlich dargestellt worden. Er merkt an, dass eine flexible Ausgestaltung bei entsprechender Stellenbeschreibung immer als Zielsetzung angestrebt werden sollte.

Frau Griepentrog bedankt sich ebenso für die Präsentation. Der Wunsch ihrerseits nach einer „verpflichtenden“ Elternzeit für das Elternpaar könne gegebenenfalls in das Selbstbild der Stadtverwaltung eingearbeitet werden. Die doppelte Leistung von Frauen als Mütter und parallel als Berufstätige könne man auch als Karrierevorteil wertschätzen und entsprechend handhaben.

Frau Damen führt aus, dass für sie ein besonderes Augenmerk auf dem Aspekt „Führen in Teilzeit“ liege. Sie bedanke sich bei dem Fachbereich Personal und Organisation und Frau Begaß für die gemeinsame Erstellung des Gleichstellungsplanes. Zudem begeistere es sie, dass Frauenförderung für den Fachbereich Personal und Organisation ein Unternehmerziel darstelle.

Frau Moselage schließt sich auch im Namen ihrer Fraktion dem Dank der Vorredner/innen an. Die Vorlage zeige sehr deutlich auf, wo die Knackpunkte lägen. Aufgrund der durch den Gleichstellungsplan gesetzten guten Rahmenbedingungen könne die Stadt in diesem Bereich als Vorbild agieren. Sie sei sehr gespannt, wo man in einem Jahr stehe.

Abschließend äußert Frau Lucke die Bitte, die Präsentation auch im Hauptausschuss am 06.12.2017 vorzustellen.

Die Präsentation wird der Niederschrift beigefügt.

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt einstimmig.

Beschluss

Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Gleichstellungsplan der Stadtverwaltung Aachen zur Kenntnis und empfiehlt auf Vorschlag des Oberbürgermeisters dem Hauptausschuss, dem Rat der Stadt Aachen den Beschluss des Gleichstellungsplanes der Stadtverwaltung Aachen zu empfehlen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

1) Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Gleichstellungsplan der Stadtverwaltung Aachen zur Kenntnis und empfiehlt auf Vorschlag des Oberbürgermeisters dem Hauptausschuss, dem Rat der Stadt Aachen den Beschluss des Gleichstellungsplanes der Stadtverwaltung Aachen zu empfehlen.

2) Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters und Empfehlung des Personal- und Verwaltungsausschusses empfiehlt der Hauptausschuss dem Rat der Stadt, den Gleichstellungsplan der Stadtverwaltung Aachen zu beschließen.

3) Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters und Empfehlung des Personal- und Verwaltungsausschusses und des Hauptausschusses beschließt der Rat der Stadt den Gleichstellungsplan der Stadtverwaltung Aachen.

Marcell Philipp

Oberbürgermeister

Erläuterungen

Erläuterungen:

Inhalte des neuen Gleichstellungsplans:

1.Der Plan enthält Auswertungen, Analysen und Interpretation relevanter statistischer Personaldaten. Im Wesentlichen wird der Ist-Stand 31.12.2016 zugrunde gelegt und mit der Zeitreihe ab 2012 verglichen.

2.Aus den Auswertungen abgeleitet werden Zielsetzungen und Maßnahmen beschrieben - sowohl bereits initiierte als auch geplante Vorhaben.

3.Im thematischen Schwerpunkt beleuchtet dieser Gleichstellungsplan die Einflüsse der Rollenverteilung Mann/Frau im privaten Umfeld auf die berufliche Entwicklung. Der Plan geht damit über die reine Betrachtung „harter“ Faktoren wie z.B. der Kinderbetreuung und der Teilzeitmodelle als Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hinaus und beschreibt neue Ansätze zur Stärkung der Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

Abstimmungsergebnis

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Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-09-28 FB 11_0236_WP17 Gleichstellungsplan SAO.pdf

9.11.2024

571.9 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Do., 19.10.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 10:42

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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