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Shopping Lab Aachen

FB 02/0113/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Adenauer begrüßt das Projekt, da sich der Handel mit der Digitalisierung befassen müsse, bedauert aber, dass sich der Handel sehr wenig beteiligen wolle. Herr Teuku merkt an, dass er das Projekt kritisch gesehen habe und fragt sich, ob es für den Handel interessant ist. Prof. Dr. Sicking führt aus, dass mehrfach versucht wurde, den Handel zu einer größeren Beteiligung zu bewegen. Herr Kuck ergänzt, dass die angespannte Lage durch den drastischen Wandel im Handel leider dazu führt, dass Händler schwer zu überzeugen seien, sich finanziell an einem Projekt zu beteiligen, das zunächst einmal nur auf dem Papier existiert, zumal vorher auch schon versucht worden sei, sie für eine finanzielle Beteiligung an der Marketing-Initiative zu gewinnen. Herr Kitt bemerkt, dass die großen Filialisten und Handels-Ketten selbst für ihre Digitalisierung sorgten und leider nur noch 25% inhabergeführte Geschäfte in Aachen seien. Auf Nachfrage von Herrn Adenauer, ob und inwieweit die FH beteiligt sei erklärt Herr Kuck, dass das ‘m2c-lab‘ von Prof. Ritz Projektpartner im ShoppingLab ist.

Sodann ergeht – mit einer Nein-Stimme von Herrn Teuku, ansonsten einstimmig – folgender

Beschluss

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, das Projekt ‘Shopping Lab Aachen‘ wie geplant umzusetzen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, das Projekt ‘Shopping Lab Aachen‘ wie geplant umzusetzen.

Erläuterungen

Shopping Lab Aachen

Im Oktober 2016 wurde im Auftrag der Politik seitens des FB 02ein Antrag in der Förderkulisse des MWEIMH ‘Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken‘ gestellt; gemeinsam mit fünf Partnern (m²c-lab, Prof. Ritz/FH Aachen; IfU e.V., RWTH Aachen; Laserkatze; IWF GmbH, Prof. Gebhardt/FH Aachen; AixHibit AG) wurde die Projektskizze für das Projekt ‘ShoppingLab‘ eingereicht. Der Aufforderung zum Vollantrag im Dezember 2016 und der Übermittlung dieses Antrages im April 2017 folgte ein langwieriger Klärungsprozess mit diversen Auflagen, Nachfragen und Nachreichungsaufforderungen durch den Projektträger; dennoch wurden bis Ende Juni 2017 die angeforderten Unterlagen vorgelegt. Erst im Oktober 2017 ging der Verwaltung der Zuwendungsbescheid zu.

Bereits in der Sitzung des AAWW am 28.06.2017 wies die Verwaltung vorsorglich darauf hin, dass auch die Umsetzungsbegleitung durch den Projektträger ähnlich schwierig ver­laufen könnte.

Die mehrfache Verschiebung des in Aussicht gestellten Starttermins war der Gesamtmotivation der Partner nur bedingt förderlich. Einer der fünf Projektpartner zog sich noch während der Antragsphase aufgrund des äußerst schwierigen und zeitintensiven Abstimmungsprozesses mit dem Fördermittelgeber zurück. Die unattraktive Förderquote von 50% sowie die äußerst rigiden (und im Laufe des Bewilligungsprozesses zudem modifizierten) Förderrichtlinien haben zudem dazu geführt, dass der Projekthaushalt denkbar knapp kalkuliert werden musste. Als Folge musste die Laufzeit von 24 auf 16 Monate, der Stellenanteil ‘Projektleitung‘von 100% auf 75% reduziert werden. Die Kosten für Öffentlichkeitsarbeit und die Einrichtung des Shopping Lab sind am unteren Ende des Noch-Realisierbaren angesiedelt.

Aufgrund des Ausschreibungsverfahrens kann die Besetzung der Projektleitungsstelle voraussichtlich erst zum 15.01.2018 erfolgen - 3 Monate nach Projektstart. Da die im Herbst 2016 von der Fa. Landmarken für das Shopping Lab zugesicherten Räumlichkeiten an der Jülicher Straße inzwischen einer anderen Nutzung zugeführt wurden, müssen nun innenstadtnahe Alternativen neu sondiert werden, was zu einer weiteren Hürde in diesem Projekt werden könnte.

Obwohl die vg. Hemmnisse und Verzögerungen sowie der durch den engeren Finanzierungsrahmen eingeschränkte Handlungsspielraum eine Umsetzung des Projektes erschweren könnten, arbeitet die Verwaltung intensiv daran, das Projekt ‘Shopping Lab Aachen‘ zum Erfolg zu führen.


Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-11-13 FB 02_0113_WP17 Shopping Lab Aachen SAO.pdf

20.11.2024

92.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Gremium
Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft
Datum
Mi., 29.11.2017
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 10:54