18. Januar 2018 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Realisierung der Erweiterungsbauten Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße- Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorgelagertem, nicht offenen Planungswettbewerb in 2 Bearbeitungsphasen -

E 26/0104/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Schavan erläutert kurz die Vorlage der Verwaltung.

Für die Fraktion der Grünen signalisiert Herr Rau Zustimmung zur Vorlage der Verwaltung. Auf eigenem Grund selber zu bauen, sei eine kostengünstige und gute Vorgehensweise, daher werde man die Verwaltung nach Kräften unterstützen, um dieses Verfahren zu forcieren. Mit den geforderten zukunftsfähigen Raum- und Bürokonzepten könne auch eine andere Art der Verwaltungsarbeit etabliert werden, man sei gespannt daruaf, welche Möglichkeiten die Wettbewerbsergebnisse in dieser Hinsicht eröffneten. Der Zeitplan sei ambitioniert, es sei zu hoffen, dass eine Durchführung des Verfahrens tatsächlich wie vorgesehen gelingen könne.

Für die SPD-Fraktion spricht Herr Plum der Verwaltung seinen Dank aus. Angesichts der drängenden Raumnot in der Verwaltung und der gegenwärtigen Situation am Kapitalmarkt sei das Vorgehen sinnvoll. Schneller als in dem avisierten Zeitplan sei ein solches Projekt nicht zu realisieren, daher werde man dem Beschlusvorschlag der Verwaltung zustimmen.

Für die CDU-Fraktion dankt auch Herr Gilson der Verwaltung für die zügige Bearbeitung der Thematik. Man halte den Weg der Zentralisierung von Verwaltungsstandorten für den richtigen, um den dringenden Raumbedarf der Verwaltung in den Griff zu bekommen und hoffe nun, den vorgestellten ambitionierten Zeitplan einhalten zu können.

Für die Fraktion Die Linke begrüßt auch Herr Beus den Vorschlag der Verwaltungfür das weitere Vorgehen. Angesichts der schwierigen, aber auch spannenden Aufgabe sei ein Wettbewerb das richtige Verfahren, um zu guten Ergebnissen zu kommen.

Der Ausschuss fasst den folgenden

Beschluss

Der Planungsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung eines Verhandlungsverfahrens nach Vergabeverordnung (VgV) mit vorgelagertem, begrenzt-offenen Planungswettbewerb in 2 Bearbeitungsphasen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Planungsausschuss beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung eines Verhandlungsverfahrens nach Vergabeverordnung (VgV) mit vorgelagertem, begrenzt-offenen Planungswettbewerbin 2 Bearbeitungsphasen.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Der Planungsausschuss beauftragte am 07.09.2017 die Verwaltung, die Vorbereitungen und Planungen zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Lagerhausstraße / Zollamtstraße bis zur Entwurfsplanung und Kostenberechnung durch

1.) eine moderierte Bedarfsklärung und

2.) einen nachfolgenden Architektenwettbewerb voran zu treiben und die erforderlichen finanziellen Mittel im Rahmen der Haushaltsplanung 2018 zu berücksichtigen.

Im Personal- und Verwaltungsausschuss am 13.09.2017 wurde in gleicher Sache diese Vorgehensweise (Variante 2) begrüßt und zur Kenntnis genommen.

Ziel der Durchführung eines Architektenwettbewerbes ist es, die besondere Verantwortung für die Gestaltung unserer gebauten Umwelt wahrzunehmen und eine hohe Qualität an Architektur und Nachhaltigkeit zu sichern.

Die Anordnung der inneren Funktionen des Erweiterungsbaus und ein richtungsweisendes Zusammenwirken der nutzenden Verwaltungsteile werden vornehmlich durch zukunftsfähige Raum- und Bürokonzepte bestimmt. Zur Klärung bedarf es eines professionell moderierten Prozesses mit externer Unterstützung, in dem insbesondere die allgemeinen und spezifischen Bedarfe einer zukunftsfähigen Verwaltung (Stichwort „Verwaltung 2030“) zu erarbeiten sind.

Das Ergebnis dieser Bedarfsdefinition soll als Grundlage in den Wettbewerb einfließen.

Ausgangslage / Eckdaten:

Neben dem Verwaltungsgebäude in der Lagerhausstraße befindet sich das städtische Grundstück Zollamtstrasse, das seinerzeit bereits im Hinblick auf eine Erweiterungsmöglichkeit des Verwaltungsgebäudes angekauft wurde.

Es wurden vom Büro Kadawittfeld verschiedene Varianten und Ausbaustufen untersucht, nach Abstimmung mit dem Gebäudemanagement wurde die Variante herausgearbeitet, die den größtmöglichen Zuwachs an Arbeitsplätzen ermöglicht und sich in Bezug auf Ausnutzung und Investitionen mit größtmöglicher Wirtschaftlichkeit darstellt.

Die in den vorgehenden Beratungen favorisierte „Variante 2“ berücksichtigt neben einer Bebauung des Grundstücks Zollamtstrasse auch einen L-förmigen Anbau an der Lagerhausstraße. Optional wäre ein Rückbau der vorhandenen Kantine im 8. OG in Büros und einen Neubau der Kantine im Erweiterungsbau möglich. Weiterhin sind Sitzungssäle im Erweiterungsbau vorgesehen. Stellplätze sind nach heutigem Kenntnisstand in der bereits vorhandenen Tiefgarage nachweisbar.

Im Zusammenhang mit dem Vorhaben erscheint es sinnvoll, auch die Eingangssituation zur Zollamtstrasse hin zu verändern.

Diese Variante besteht somit aus 2 Einzelmaßnahmen, die auch einzeln betrachtet und gewertet werden können:

A. Neubau „Freikörper“ (Erweiterung auf dem Grundstück Zollamtstrasse) mit Anbindung an den Bestand.

B. Neubau „L-förmiger Riegel“ über dem jetzigen Zugangsbereich an der Lagerhausstraße)

Vorläufiges Raumprogramm/ Bedarf A+B nach Studie Kada-Wittfeld:

Bürofläche für ca. 200 AP: ca. 2.000 m² NF, ca. 3.600 m² BGF

Sitzungssaal groß: ca. 150 m² NF

Sitzungsaal klein: ca. 50 m² NF

Besprechungsräume/ Lagerräume: N.N.

Kantine und Küche (optional): ca. 500 m² NF

Gesamtfläche Neubau A+B ca. 4.600 m² BGF

Gesamtfläche Wettbewerbsgebiet/ Grundstück: ca. 2.450 m²

Durchführung:

Die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Lagerhausstraße soll als zweiphasiger, begrenzter Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen der VgV 2016 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgeschrieben werden.

Die Mehrstufigkeit des Verfahrens steigert die Planungstiefe, macht den Aufwand für die Teilnehmer kalkulierbarer und erhöht beim Auslober die Möglichkeit auf steuernde Eingriffe und Empfehlungen für die nächste Bearbeitungsstufe, ist jedoch auch zeitintensiv.

Die erste Phase des Wettbewerbes soll auf 20 Teilnehmer begrenzt, die zweite Phase mit 8 daraus ausgewählten Teilnehmern weitergeführt werden.

Bewerber: Architekten, die am Tage der Auslobung in die Architektenliste eingetragen sind und zur Führung der jeweiligen Berufsbezeichnung berechtigt sind. Die Auswahl der ersten 15 Teilnehmer erfolgt nach dem Losverfahren, weitere 5 werden gesetzt.

Der Wettbewerb selbst soll von einem externen Büro durchgeführt und moderiert werden.

Nach intensiverer Befassung und Abstimmung ist nachfolgende Terminplanung möglich:

Grundsatzbeschluss PLA

18.01.2018

Ergebnis Workshops Bedarfsdefinition

Ende Feb.2018

Beschluss Auslobungsunterlage PLA

März 2018

Veröffentlichung Wettbewerb und

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen

Ende März 2018

Rückfragen zum Wettbewerb 1. Phase

Ende April 2018

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

(8 Wochen nach Rückfragenfrist)

Ende Juni 2018

Vorprüfung 1. Phase

(mind. 6 Wochen)

Preisgerichtssitzung 1. Phase

Mitte August 2018 - in Sommerferien ungünstig, besser

Anfang September 2018

Benachrichtigung der Teilnehmenden für die 2. Phase

mit Empfehlungen des Preisgerichts

Mitte September 2018

Rückfragenkolloquium 2. Phase, Besichtigung

Wettbewerbsgebiet

Ende September 2018

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 2. Phase

(zunächst Pläne, Modell 2 Wochen später)

Ende November 2018

Vorprüfung 2. Phase

(mind. 6 Wochen, über Weihnachten + 2 Wochen = 8 Wochen)

Preisgerichtssitzung 2. Phase

Anfang Februar 2019

Abschluss Verhandlung VgV

(frühestens 3 Monate nach Preisgericht)

Ende April 2019

Beschluss Weiterbearbeitung PLA

Mitte 2. Quartal 2019

Geschätzte Kosten:

Die Kosten des Wettbewerbes belaufen sich auf

ca. 250.000 ,- €.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen lfd. Haushaltsjahr/Wirtschaftsjahr

Finanzielle Auswirkungen werden sich in Höhe von ca. € 250.000,- im Vermögenshaushalt ergeben.

Entsprechende Mittel stehen bei E26 zur Verfügung.

Finanzielle Auswirkungen in den Folgejahren/Folgekosten

Finanzielle Auswirkungen für die Folgejahre sind noch nicht bekannt.

Jährliche Folgekosten ergeben sich derzeit nicht.

Maßnahmenbezogene Einnahmen

Maßnahmebezogene Einnahmen sind nicht zu erwarten.

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2017-12-28 E 26_0104_WP17 Realisierung der Erw SAO.pdf

20.11.2024

536.6 KB

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Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Planungsausschusses
Gremium
Planungsausschuss
Datum
Do., 18.01.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 21:55