Wiederherstellung der Straßen nach Abschluss der Arbeiten am Windparkversch. Anträge an die Bezirksvertretung Aachen-Richterich
E 18/0124/WP17 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Herr Bezirksvertreter Pontzen bittet um Nachbesserung am Silberpatsweg. Dieser solle wieder so mit einer Teerdecke instandgesetzt werden wie vor der Maßnahme, damit er wieder für Radfahrer nutzbar ist.
Herr Bezirksvertreter Feil kritisiert ebenfalls den Zustand des Silberpatsweg und hofft, dass sich der jetzige Zustand der wassergebundenen Decke noch verbessert. Hinsichtlich einer Asphaltierung äußert Herr Bezirksvertreter Feil Bedenken wegen möglicher Schleichverkehre.
Frau Bezirksvertreterin Roitzsch ist der Meinung, dass der jetzige Zustand der Laurensberger Straße mit einer nicht durchgängigen Asphaltdecke aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht so bleiben kann.
Auf Hinweis von Herrn Bezirksvertreter Feil, dass der seitliche Abschluss der geteerten Laurensberger Straße noch mit Schotter o.ä. angefüllt werden müsse, informiert Frau Bezirksamtsleiterin Moritz, dass die Maßnahme noch nicht abgeschlossen sei.
Herr Bezirksvertreter Feil kritisiert darüber hinaus den Zustand des Hohlwegs. Die Böschung sollte wiederhergestellt werden. Als schützenswerter Bestandteil der Landschaft sollte sich der Fachbereich Umwelt oder die biologische Station hiermit befassen.
Frau Bezirksbürgermeisterin Köhne ergänzt, dass die Böschung begradigt wurde wegen des Schwerlastverkehrs für die Baustelle. Wegen möglicher Erosionen sieht auch sie Probleme hinsichtlich der schützenswerten Bäume.
Sie schlägt vor, die abschließenden Arbeiten sowie die Regelung der Eigentumsverhältnisse bzgl. der noch nicht geteerten Fläche abzuwarten.
Herr Bezirksvertreter Pontzen hält einen Ortstermin, evtl. bei der Abnahme der Instandsetzungsarbeiten für sinnvoll.
Die weitere Beratung wird auf eine der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Aachen-Richterich verschoben.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Aachen-Richterich nimmt die Ausführung der Verwaltung zur Kenntnis. Die Anträge 36, 53 und 57 gelten damit als behandelt.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Im Jahr 2017 wurde zwischen Vetschau und Landesgrenze ein neuer Windpark errichtet. Zur Errichtung der Windräder war umfangreicher Baustellenverkehr erforderlich, der im Umfeld zu Beschädigungen der vorhandenen Straßen und Wirtschaftswege geführt hat.
Vor Beginn der Baumaßnahmen wurde eine gemeinsame Begehung durchgeführt, um Vorschäden zu dokumentieren, aber auch dem Investor des Windparkes eine Verantwortung zur Behebung der baustellenbedingten Schäden an den Wegen zu übertragen. Dies wurde auch angenommen.
Verwaltungsintern wurde zudem diskutiert, ob im Zusammenhang mit der notwendigen Wiederherstellung insbesondere der Laurensberger Straße eine Verbesserung der Gesamtsituation herbeigeführt werden könnte. Hier wurden insbesondere die Beleuchtung und die Anlage eines Gehweges besprochen.
Im Ergebnis wurde die Beleuchtungssituation durch Verdichtung der Maststandorte deutlich verbessert. Auf die Anlage eines neuen Gehweges wurde hingegen verzichtet. Dies hat nicht nur finanzielle Gründe. Ein Gehweg ist nur auf einem relativ kurzen Abschnitt möglich, da nur im Bereich der ehemaligen Zollsiedlung das Straßengrundstück genügend Querschnittsbreite aufweist. Im weiteren Verlauf in Richtung Ortslage Vetschau ist die städtische Grundstücksbreite mit knapp 5 m zu schmal, um neben einer Fahrbahn einen sicheren Gehweg anlegen zu können. Ohne Weiterführung ist die Anlage eines Gehweges auf einem kurzen Teilstück an der Zollsiedlung aber nur wenig sinnvoll, weswegen insgesamt darauf verzichtet wird.
Seit Ende 2017 werden die durch die Baustelle in Anspruch genommenen Wege wieder hergestellt. Dabei wird der Silberpatweg als geschotterter Weg aufbereitet. Die Laurensberger Straße erhält auf dem Teilstück von Bocholzer Weg bis vor Vetschau eine neue Asphaltdeckschicht, die im Wesentlichen vom Bauträger finanziert wird. Ein kleiner Teilbetrag wird aus Mitteln der Straßenunterhaltung getragen.
Bei der Prüfung der wiederherzustellenden Straßenfläche ist aufgefallen, dass die Laurensberger Straße offenbar zum Teil über ein privates Grundstück eines Anliegers verläuft. Dies war vorher nicht erkennbar, da die Straße in dem Bereich durch freies Feld führt, und beidseits bewirtschaftete Felder liegen. Die Straßenfläche liegt nach neuen Vermessungen ca. 1,50 m auf dem privaten Feld östlich, dafür wurde das ebenfalls private Feld westlich um ca. 1,50 m auf die städtische Straßenparzelle ausgeweitet.
Für die Asphaltarbeiten wurde versucht, die Zustimmung des Grundstückseigentümers (östl.) einzuholen. Dies ist leider nicht gelungen. Eine Verlegung der Straße ist in der jetzigen Situation nicht möglich, so dass auf einem kurzen Abschnitt von ca. 50 m die Asphaltdeckschicht nicht erneuert werden kann.
Weitere Dokumente (3)
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Technische Details
ID: 86951
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=86951
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2018-04-09 E 18_0124_WP17 Wiederherstellung de SAO.pdf
20.11.2024
1.1 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 8
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Richterich
- Datum
- Mi., 02.05.2018
- Uhrzeit
- 18:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- E 18 - Aachener Stadtbetrieb
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 22:33