Sachstandsbericht des Gebäudemanagements zum nicht-schulischen Reparaturprogramm 2018
E 26/0119/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Schavan führt aus, dass das nicht-schulische Reparaturprogramm ein Volumen von insgesamt 2,0 Mio. Euro ausweist.
Der Schwerpunkt liege diesjährig bei der Außensanierung, wobei weniger die Technik im Fokus stehe als mehr die Konzentration auf die Konstruktion erfolge.
Er weist daraufhin, dass jährlich neue Schwerpunkte gesetzt würden und die Abstimmung der Prioritätenliste mit den Bedarfsträgern durchgeführt würde, wenn auch die baufachliche Entscheidung stets beim Gebäudemanagement verbleibe.
Herr Schavan legt dar, dass der diesjährige Schwerpunkt bei den Verwaltungs- und Kulturgebäuden liege.
Wortmeldungen liegen nicht vor.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den Sachstandsbericht zum nicht-schulischen Reparaturprogramm 2018 zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Das Programm
Bis zum Jahr 2010 konnten Arbeiten an nicht-schulischen Gebäuden ausschließlich im Rahmen der zur Verfügung stehenden konsumtiven Mittel für Instandhaltung erfolgen. Dies ermöglichte lediglich Maßnahmen zur Erfüllung von sicherheitstechnischen Auflagen sowie akut notwendige Arbeiten. Größere, zusammenhängende Instandsetzungsarbeiten waren nur in Ausnahmefällen möglich.
Aus der Differenz zwischen den für die Instandhaltung städtischer Gebäude erforderlichen Mitteln - anzusetzen laut KGST mit 1,2 % der Wiederherstellungswerte - und den in der Vergangenheit de facto zur Verfügung stehenden erheblich geringeren Mitteln resultierte ein erheblicher Instandhaltungsstau an städtischen Gebäuden.
Dieser Instandhaltungsstau wurde im Rahmen der Betriebsgründung des Gebäudemanagements und der damit zusammenhängenden Vermögensbewertung objektbezogen per Stichtag erfasst und bilanziell wertmindernd berücksichtigt.
Dieser Instandhaltungsstau aus Vorjahren wird im Bereich der Schulgebäude bereits seit 2004, im Bereich der nicht-schulischen Gebäude seit 2010 im Rahmen von Programmen (Sondermittel im Investitionsprogramm) systematisch abgebaut. Berücksichtigung finden in diesen Programmen die seinerzeit erfassten Maßnahmen bis zur Höhe der insgesamt pro Objekt getätigten Wertkorrekturen.
Für den Bereich der nicht-schulischen Gebäude wurden rd. 29 Mio. Euro Instandhaltungsstau detailliert und gebäudebezogen ermittelt und zur Aufarbeitung werden seit 2010 rd. 2 Mio. Euro p.a. bereitgestellt.
Auch in 2018 wurden diese 2 Mio zur Verfügung gestellt, wobei 1.820 000 Euro direkt an Projekte gekoppelt sind und 180 000 Euro als Reserve für unvorhergesehene Kostensteigerungen vorgehalten werden.
Priorisierung und Vorgehensweise
Wie auch in den Vorjahren ist die Grundlage für die Priorisierung, die sich aus den Schadensanalysen ergebenden Dringlichkeiten, sowie die von den jeweiligen Objektmanagern und auch den Nutzern rückgemeldeten akuten Notwendigkeiten.
Gliederung nach Objekt- und Kostengruppen
Aus den Schadensanalysen, kombiniert mit den fachlichen Einschätzungen der Objektmanager, ergibt sich weiterhin für 2018, dass Schwerpunkte im Bereich der Gebäudehüllen zu setzen sind und somit
40% der aufzuwendenden Mittel auf die Bereiche Außenwandkonstruktion, Dach und Fenster entfallen.
Instandhaltung und Erneuerung im Bereich Technik machen in diesem Jahr lediglich 15% des Gesamtvolumens aus.
Verteilung nach Kostengruppen
Die Maßnahmenpriorisierung entwickelt sich vor allen aus den bausubstanziellen Mängeln. Darüber hinaus wurde zu Beginn des Programms versucht, die Schwerpunkte in den Bereichen „soziale Einrichtungen“ und „KITA“s zu setzen.
Diese Arbeiten sind in den Vorjahren in größerem Umfang bereits umgesetzt worden bzw. werden im Rahmen von U3-Maßnahmen weitergeführt. So haben die Objektgruppen „Kultur“ und „Verwaltungsgebäude“ in diesem Jahr den größten Anteil.
Verteilung nach Objektgruppen
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (1)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 87006
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=87006
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2018-04-10 E 26_0119_WP17 Sachstandsbericht de SAO.pdf
20.11.2024
139.1 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 7
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
- Gremium
- Betriebsausschuss Gebäudemanagement
- Datum
- Mi., 09.05.2018
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 22:38