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Erster Quartalsbericht 2018

E 26/0122/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Ferber weist ergänzend zur Vorlage darauf hin, dass die ersten sich abzeichnenden Ergebnisse positiv seien. Zu verzeichnen seien nicht kalkulierbare Abweichungen zum Beispiel aufgrund der kälteren und längeren Winterperiode.

Zum Stand der verarbeiteten Investitionsmittel führt sie aus, dass das Investitionsprogramm planmäßig verlaufe. Sie weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Mittel, die beispielsweise Maßnahmen des Schulreparaturprogramms zugeordnet sind, erst zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. Diese Maßnahmen werden regelmäßig in den Ferien durchgeführt, um den Schulbetrieb so gering wie möglich zu stören.

Zu berücksichtigen sei dabei im Weiteren auch, dass nicht alle Maßnahmen planmäßig durchgeführt werden können, wie zum Beispiel das Projekt „Neues Kurhaus“. Hier stünden die Mittel zur Verfügung jedoch stagniere die Abarbeitung aus den bekannten Gründen derzeit.

Frau Ferber stellt dar, dass nicht alle Leistungen die der Betrieb Gebäudemanagement erbringt, in Zahlen ausgedrückt werden bzw. sich derzeit noch nicht in Zahlen widerspiegeln.

Beispielsweise Personalkosten die im Zusammenhang mit der Durchführung von Moderationen und Workshops für andere Fachbereiche als Leistung des Gebäudemanagement entstehen, lassen sich derzeit noch nicht abbilden.

Aktuell fehle hierzu noch eine Bemessungsgrundlage, jedoch sollen hierzu Abstimmungen mit dem Fachbereich Finanzen (FB20) stattfinden.

Herr Teuku ist ab 17:10 anwesend.

Beschluss

Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den 1. Quartalsbericht 2018 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den 1. Quartalsbericht 2018 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)

Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:

1. Spalte

Von Betriebsausschuss und Rat ursprünglich beschlossene Werte für das Jahr 2018

2. Spalte

Anpassungen an die nachträglichen Veränderungen durch den Haushaltsplan

3. Spalte

Buchungs-Stand zum 15.03.2018

4. Spalte

Prognose zum 31.12.2018

5. Spalte

Abweichung (Spalte 4 zu 2)

Erläuterungen zu den Ertragspositionen

Im Bereich der Miet- und Betriebskostenerstattungen von Externen ergeben sich deutlich höhere Erträge, u.a. aufgrund der Vermietung von Teilen des Areals Händelstraße.

Fördermittel für das historische Gebäude Marschiertor wurden in Höhe von 200.000 Euro eingeplant, analog der neuen Aufwandsposition in Zeile 72.

Im Bereich der direkten Verrechnungen ergeben sich ebenfalls höhere Erträge, die jedoch mit zusätzlichen korrespondierenden Aufwandspositionen verbunden sind.

Erläuterungen zu den Aufwandspositionen

Die Bewirtschaftungsausgaben bewegen sich nach derzeitigem Kenntnisstand um rd. 165.000 Euro höher als ursprünglich geplant aufgrund von zwischenzeitlich vorliegenden Ausschreibungsergebnissen in den Bereichen Strom und Gebäudeversicherungen.

Serviceleistungen für die Stadt werden in deutlich höherem Umfang als ursprünglich geplant geleistet. Dem stehen korrespondierende Erträge in gleicher Höhe gegenüber, da die Ausgaben durch die jeweiligen Bedarfsträger erstattet werden.

In den sonstigen Serviceleistungen für die Stadt ist das Vorhalten eines Sicherheitsdienstes für das Gebäude Hackländerstraße und einen Zuschuss für den Kantinenbetrieb enthalten.

Im Bereich der Personalkosten fallen im Vergleich zur Ursprungskalkulation Minderausgaben in Höhe vonrd. 150.000 Euro aufgrund von nicht durchgängig besetzten Stellen an.

Die Zinsaufwendungen für Kitas im sog. Richtericher Modell sinken aufgrund von günstigeren Kreditkonditionen.

Resumee

Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2018 das Ergebnis verbessernde Veränderungen in Höhe von rd. 240.000 Euro. In Folge dessen verbessert sich auch das Jahresergebnis in dieser Größenordnung.

Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)

Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 15.03.2018 ausgewertet.

Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 84)

Zum 15.03.2018 sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rund 63,2 Mio. EUR zuzüglich 23,8 Mio. EUR Investitionszuschüsse rund 19,8 % im Bereich der Investitionsmittel

und 6,3% im Bereich der Investitionszuschüsse verfügt.

Im ersten Quartalsbericht 2018 werden im Wirtschaftsplan keine Verlagerungen ausgewiesen.

Route Charlemagne (Zeilen 85)

Die bereits verfügten Mittel (Spalte 8) übersteigen nicht die Mittel, die insgesamt für bauliche Maßnahmen und somit für den Wirtschaftsplan vorgesehen sind. Es handelt sich aktuell um die kaufmännische Restabwicklung der Maßnahme.

Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen und Fachbereiche

Insgesamt sind durch den Betrieb rd. 1,5 Mio. EUR zu verarbeiten, die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen oder Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden.

Resümee

Auch in 2018 verbleibt es bei einem als sehr hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen und vielfältigen Zusatzaufgaben.

Anmerkung

Nicht alle Dienstleistungen des Gebäudemanagements und die dafür erforderlichen Personalkapazitäten finden ihren Niederschlag in den umzusetzenden Mitteln der Wirtschaftsplanung. Beispielhaft genannt sind umfangreiche Voruntersuchungen im Auftrag von anderen Fachbereichen (z.B. aktuell in den Bereichen Kitas und Feuerwehr) und Varianten-Untersuchungen (z.B. aktuell im Bereich Neues Kurhaus), durch die erhebliche personelle Kapazitäten gebunden werden.

Für Folgejahre wird von Seiten der Betriebsleitung angedacht, in Abstimmung mit dem Finanzdezernat und den Bedarfsträgern Refinanzierungs- / Verrechnungsmöglichkeiten abzustimmen.

Entwicklung der durch den Betrieb zu betreuenden Flächen

Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft (Sach- und Personalaufwand) hängt in hohem Maße von den zu betreuenden / bewirtschaftenden Flächen ab. Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Entwicklung der Flächen zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung.

In den letzten Jahren sind die Flächen kontinuierlich gestiegen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Flächen nach Nutzungskategorien im ersten Quartal 2018.

Flächenentwicklung 1. Quartal 2018

Nutzungskategorie

BGF 31.12.2016

BGF 31.12.2017

BGF 15.03.2018

Differenz zum vorh. Quartal

Entwicklung 2018 gesamt

Außenanlagen

125

-

-

0

0

Schulen

520.008

520.301

520.301

0

0

Kulturelle und musische Zwecke

140.150

149.612

149.612

0

0

Verwaltungsgebäude

149.476

148.534

148.534

0

0

Wohnbauten/Gemeinschaftsstätten

185.833

168.961

169.922

961

961

Werkstätten, Lagergebäude

80.817

80.640

80.640

0

0

Kindertagesstätten

67.814

69.478

69.478

0

0

Sportbauten

62.009

62.169

62.169

0

0

Gebäude anderer Art

30.022

37.050

37.050

0

0

Bereitschaftsdienste

30.052

30.462

30.462

0

0

Weiterbildungseinrichtungen

10.479

10.479

10.479

0

0

Gebäude für Lehre und Forschung

4.063

4.063

4.063

0

0

Bauwerke für techn. Zwecke

63

63

63

0

0

Summe BGF

1.280.912

1.281.813

1.282.774

961

961

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: 12Ablehnung:0Enthaltung:0

Weitere Dokumente (3)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-04-17 E 26_0122_WP17 Erster Quartalsberic SAO.pdf

20.11.2024

541.1 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Gebäudemanagement
Gremium
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Datum
Mi., 09.05.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 22:38