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Sachstandsbericht Neubau Erweiterung Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße

E 26/0123/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:zur Kenntnis genommen

Beratung

Herr Schavan berichtet im Rahmen einer anschaulichen Präsentation über den aktuellen Sachstand des Wettbewerbsverfahrens bezüglich des Neubaus und der Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Lagerhausstraße. Er erläutert die Ziele und Kernfragen des Wettbewerbs und legt zudem die weiteren Schritte und die Zeitplanung des Bauvorhabens dar. Diese seien immer auch im Besonderen vor dem Hintergrund des Wunsches nach einer bedarfsorientierten Veränderung der konventionellen Bürosituation (Open Space-Bürokonzept) bei der Stadt Aachen zu sehen.

Im Anschluss an die Präsentation bedankt Herr Servos sich für den Vortrag. Es sei ihm bewusst, welche große Aufgabe der Neubau und die Erweiterungsbauten für die Stadtverwaltung Aachen bedeute. Den Zeitplan halte er für sehr ambitioniert, seiner Einschätzung nach jedoch durchaus für realisierbar. Zudem finde die gewählte Wettbewerbsform seine Zustimmung. Abschließend betont er die Wichtigkeit, dass man sich die Zeit nehme, alle Faktoren einzubeziehen bzw. zu betrachten und bereits mit dem „1. Wurf“ ein gutes Ergebnis erziele und sogleich optimale Arbeitsbedingungen für die städtischen Mitarbeite/rinnen schaffe. Der Eigenbau sei diesbezüglich die richtige Entscheidung gewesen.

Frau Eschweiler spricht der Verwaltung ihren herzlichen Dank für die Arbeit aus. Es sei eine große Chance, dass man nun von „Innen“ nach „Außen“ umbauen könne. Das jetzige Gebäude sei sehr veraltert, so dass ein Quantensprung gemacht werden müsse. Solch ein Neu-/Erweiterungsbau unterstütze die städtische Strategie zur nachhaltigen Personalgewinnung und -bindung in besonderem Maße. Zudem sei es -wie auch in der Vorlage ausgeführt- wichtig, die Mitarbeiter/innen weiterhin in das Projekt einzubeziehen. Es erfreue sie daher, dass man als Fraktion diesen Bau unterstützen könne.

Auch Herr Lübben bedankt sich bei der Verwaltung. Es sei ihm wichtig darauf hinzuweisen, dass man sich Flexibilität bewahre, um jederzeit entsprechend reagieren zu können.

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt einstimmig.

Beschluss

Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Das Gesamtkonzept für die Verwaltungsstandorte wurde am 07.09.17 dem Planungsausschuss und am 13.09.17 dem Personal- und Verwaltungsausschuss vorgelegt.

Teil des Gesamtkonzeptes war eine Machbarkeitsstudie eines externen Büros von 04/2017, die zum Ziel hatte, aufzuzeigen, wie viele Arbeitsplätze durch einen Erweiterungsbau des VG Lagerhausstraße auf den benachbarten städtischen Grundstück Zollamtstraße maximal errichtet werden können

(= Maximalansatz).

In einem engen Baufeld mit erheblichen Einschränkungen in der Höhe (zwingend zu erhaltene Blickachse BURTSCHEIDER BRÜCKE – DOM) kann ein Erweiterungsbau im Maximalansatz unter Berücksichtigung auch neuer Bürokonzepte - z.B. bei durchgängigem Open-Space-Konzept - bis zu rd. 230 Arbeitsplätze ausbringen.

Diese Anzahl wird bei Abkehr oder Durchmischung des in der Studie aufgezeigten Konzeptes, bei Einbringung weiterer, zusätzlicher Bedarfe und Sonderwünsche stets arbeitsplatzreduzierend, flächenmehrend und kostensteigernd verringert.

Vorgesehen ist die Unterbringung der Fachbereiche Personal und Organisation (FB 11) (Adalbertsteinweg) und Fachbereich Umwelt (FB 36) (Reumontstraße) im Erweiterungsbau. Die freiwerdenden Gebäude sollen dann aus der städtischen Nutzung genommen und aufgegeben werden.

Damit wird Dezernat. V zum sog. „Bedarfsträger“ des Erweiterungsbaus und somit für das Städtische Gebäudemanagement zum Hauptansprechpartner für die Belange dieses Bauvorhabens während der Planung und Bauabwicklung.

Die bestehenden Arbeitsplatzdefizite sämtlicher bereits heute in den Verwaltungsgebäuden untergebrachten Fachbereiche werden durch weitere Anmietungen gelöst.

Bereits in ersten Workshops mit den zukünftigen Nutzern unter Beteiligung der Personalvertretung, des Arbeitsschutzes und Nachwuchskräften der Verwaltung zur Bedarfsklärung/ -definition wurden Zusatzbedarfe formuliert (z.B. zusätzl. Besprechungsräume für die FB‘s, zusätzl. Seminar- und Gesundheitsräume, zusätzl. Lager- und Archivflächen u.ä.).

Daher gilt es in der weiteren, konkreten Planung stets abzuwägen zwischen wünschenswerten Zusatzbedarfen und dem vorgegebenen Kostenrahmen und Arbeitsplatz-Ansatz.

Die in der vorgelegten Machbarkeitsstudie aufgezeigte Möglichkeit der Erweiterung des Verwaltungs-gebäudes Lagerhausstraße wurde bereits am 18.01.2018 im Planungsausschuss mit der Durchführung eines sog. „Verhandlungsverfahren mit vorgelagerten, nicht-öffentlichen Planungswettbewerbs in zwei Bearbeitungsphasen“ im Grundsatz beschlossen.

In der ersten Bearbeitungsphase soll eine „Vision“ bzw. ein zukunftsweisender Ansatz aufgezeigt werden, wie ein Verwaltungsgebäude nach innen und außen funktionieren muss, während anschl. in einer zweiten Phasen mit reduzierten Teilnehmerkreis konkreter gedacht wird.

Im Planungsausschuss am 22.03.2018 wurde dem Entwurf des Textes der EU-weiten Veröffentlichung des Wettbewerbs-Verfahrens und damit dem planungsfachlichen Inhalten und Details zugestimmt. Damit ist das EU-weite Wettbewerbsverfahren in Gang gesetzt.

Die Nutzer-Fachbereiche werden auch im weiteren Vorgehen eingebunden.

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-04-26 E 26_0123_WP17 Sachstandsbericht Ne SAO.pdf

7.11.2024

307.4 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Do., 17.05.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 22:44