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Neu- und Ausbau der Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich

FB 61/0978/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Mans stellt Herrn Portillo (Ingenieurbüro Berg & Partner GmbH) sowie Herrn Oswald

(StädteRegion Aachen) vor. Herr Portilloerläutert im Anschluss mittels einer Präsentation die Planung für die Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich. Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.

Herr Deloie stellt eine Frage zur stadteinwärts orientierten Verkehrsführung an der Einmündung Prager Ring, die von Frau Mans direkt und durch Aufzeigen verschiedener Möglichkeiten der Streckenwahl beantwortet wird.

Herr Schnitzler fragt, ob es Gefahrenpunkte für Radfahrer an Anschlussstellen gebe, die durch PKW verursacht würden. Frau Mans beantwortet die Frage dahingehend, dass aus Sicht der Verwaltung keine besonderen Gefahrenpunkte vorliegen.

Herr Dr. Otten fragt, ob es belastbare Zahlen der zu erwartenden Frequentierung gebe und die kalkulierten Kosten schon jetzt auf Grund der vorhandenen Planungstiefe des Vorhabens abgeschätzt werden können.

Herr Oswald weist darauf hin, dass eine Potentialabschätzung gemacht wurde, die er gerne noch nachreichen werde.

Zur weiteren Frage antwortet als Vertreter des Planungsbüros, Herr Portillo, dass es Abstimmungen mit Versorgungsträgern gegeben habe auf Grund von vielen, im Gebiet liegenden Leitungen. Die Abschätzung der Bausumme hält er auf Grund der Vorarbeiten für realistisch.

Herr Klopstein stellt eine Frage zur Signalanlage im Bereich der Einmündung zum Prager Ring. Frau Mans antwortet hierauf, dass die Optimierung der Signalisierung bereits abgesprochen wurde.

Frau Gaube dankt der Verwaltung für die Vorarbeiten und fragt, ob es Erkenntnisse über spezifische Gefahren auf Radvorrangrouten gebe. Herr Oswald weist auf Erfahrungen mit der Vennbahnstrecke hin, wo es zwar Unfälle gebe, aber mehr Unfälle auf der teilweise parallel verlaufenden Bundesstraße.

Herr Deloie fragt nach der Nutzerentwicklung auf Grund von Pedelecs. Herr Oswald geht davon aus, dass die Anzahl des Radverkehrs sich auf Grund der technischen Entwicklung noch steigern werde. Des Weiteren fragt Herr Deloie, ob realistisch abgeschätzt werden könnte, dass es eine Weiterführung der Strecke in Richtung Nordbahnhof gebe. Frau Mans entgegnet, dass dies angestrebt würde, aber auf Grund von Eigentumsverhältnissen an Grundstücken möglicherweise schwierig zu realisieren sei.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad­route im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad­route im Zuge der ehemaligen BahntrasseAachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen - Haaren nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad-route im Zuge der ehemaligen BahntrasseAachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Er fasst auf Grundlage der vorliegenden Pläne („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschlussbeschluss.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

PSP-Element 5-120102-900-06100-300-1

Investive Auswirkungen

Ansatz

2018*

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf ***(neu)

Einzahlungen

-163.200

-163.200

-623.000

-623.000

-1.142.300

-1.580.300

Auszahlungen

750.400

750.400

963.600

963.600

1.714.000

2.357.000

Ergebnis

587.200

587.200

340.600

340.600

571.700

776.700

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

PSP-Element 4-120102-948-9

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2018**

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

-5.800

-5.800

-17.000

-17.000

0

0

Personal-/

Sachaufwand

29.600

29.600

26.400

26.400

0

0

Abschreibungen

37.000

37.000

33.000

33.000

0

0

Ergebnis

60.800

60.800

42.400

42.400

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

*Haushaltsansatz Auszahlungen 2018 i.H.v. 241.600 € zzgl. Ermächtigungsübertragung aus dem Haushaltsjahr 2017 i.H.v. 508.800 €

**Haushaltsansatz 2018 Personal-/Sachaufwand i.H.v. 8.400 € und Abschreibungen i.H.v. 10.500 € zzgl. Ermächtigungsübertragung aus dem Haushaltsjahr 2017 i.H.v. 21.200 € bzw. 26.500 €

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rd. 2.455.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 120.000 €, zusammen 2.575.000 €. Hiervon sind Auszahlungen/Aufwand von 1.840.000 € (1.770.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 70.000 €) aus den oben dargestellten, im Haushaltsplan 2018 eingeplanten Mitteln gedeckt.

***Die verbleibenden Mehrkosten i.H.v. 735.000 € (685.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 50.000 €) werden für die Haushaltsplanung 2019 haushaltsneutral angemeldet.Dazu wird der Sonderposten „Stellplatzablöse“ in entsprechender Höhe aufgelöst. Die damalige Einzahlung deckt die investive Auszahlung, die ertragswirksame Auflösung des Bestandskontos (Sonderposten „Stellplatzablöse“) deckt den Aufwand.

Die Bereitstellung der zusätzlichen Mittel erfolgt vorbehaltlich der Rechtskraft des Haushalts 2019.

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (8)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

80805a_V1_Ülp
5.9 MB · PDF
80805a_V2 Lp 1
1.3 MB · PDF
80805a_V3 Lp 2
982.5 KB · PDF
80805a_V4 Lp 3
1.5 MB · PDF
80805a_V5 Lp 4
1.5 MB · PDF
80805a_V6 Lp 5
1.1 MB · PDF
80805a_V8.1_BW1
428.1 KB · PDF
80805a_V8.2_BW2
571.8 KB · PDF
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-06-04 FB 61_0978_WP17 Neu- und Ausbau der SAO.pdf

7.11.2024

13.4 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Mitte
Datum
Mi., 20.06.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 22:54

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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