20. Juni 2018 um 17:00, Sitzungssaal Bürgerhaus (alt)
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Neu- und Ausbau der Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich

FB 61/0978/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Die Vertreter der Verwaltung sind bei Aufruf des Tagesordnungspunktes noch nicht anwesend, da sie in einem anderen Gremium unabkömmlich sind. Daher wird dieser Tagesordnungspunkt als letzter, und zwar von 17.55 Uhr bis 18.40 Uhr, behandelt.

Bezirksvertreter Kogel erkundigt sich, ob und ggf. wie eine Trennung von Fußgängern und Radfahrern gewährleistet ist.

Bezirksvertreter Schulz stellt fest, dass es keine straßenverkehrsrechtliche Trennung zwischen den Trassen für Fußgänger und Radfahrer geben werde. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei dem Weg nicht um einen Radschnellweg, sondern um einen Radvorrangweg handele. Dennoch wäre auch aus seiner Sicht eine Trennung zwischen Fußgängern und Radfahrern wünschenswert. So könnten die Radfahrer über den ehemaligen Bahndamm, die Fußgänger über den Benno-Levy-Weg geführt werden.

Bezirksvertreter Schulz vermisst im Übrigen eine Aussage zur Streckenführung im Bereich Grüner Weg/Prager Ring stadteinwärts. Da die Inanspruchnahme des Grünen Weg für Radfahrer nicht attraktiv sei, bittet er um Prüfung einer Anbindung der Strecke hinter der Brücke an die Straße Wurmbenden, so dass Radfahrer die Strecke entlang der Wurm nutzen können.

Bezirksbürgermeister hält die im Bereich Friedenstraße vorgesehene Abfahrt in den Benno-Levy-Weg für nicht glücklich und würde hier ebenfalls eine Anbindung an die Straße Wurmbenden favorisieren.

Unter Beteiligung des Bezirksbürgermeisters sowie der Bezirksvertretungsmitglieder Finsterer, Schulz und Becker entwickelt sich eine rege Diskussion, in der deutlich wird, dass fraktionsübergreifend eine möglichst klare Trennung zwischen Fußgänger- und Radverkehr gewünscht wird. Die Bezirksvertretungsmitglieder drängen in diesem Zusammenhang auf eine Anbindung des Radweges an die Straße Wurmbenden. Bezirksvertreterin Becker regt gar eine Führung in Richtung Rothe Erde an. Es besteht Einigkeit, dass durch bauliche Anlagen und deutliche Beschilderung eine Trennung von Fußgängern und Radfahrern herbeigeführt werden soll.

Den zum Ende der Beratung eintreffenden Verwaltungsvertretern, Frau Mans, Herrn Krückels und Herrn Portillo, wird das Beratungsergebnis zur Kenntnis gegeben. Frau Mans sagt entsprechende Berücksichtigung im Rahmen des weiteren Verfahrens zu.

Beschluss

Beschluss (einstimmig) Die Bezirksvertretung Aachen-Haaren regt an, auf der Wurmbenden-Seite eine Abfahrt vom Radweg in Richtung Rothe Erde unter Einbeziehung der Neuköllner Straße zu gestalten. Auf beide Abfahrten vor der Brücke über die Wurm sollte verzichtet werden, um in diesem Bereich Abbiegeverkehr zu vermeiden. Im Übrigen nimmt die Bezirksvertretung Aachen – Haaren die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad-route im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich zur Kenntnis und begrüßt diese ausdrücklich. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad­route im Zuge der ehemaligen BahntrasseAachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Die Bezirksvertretung Aachen - Haaren nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Rad-route im Zuge der ehemaligen BahntrasseAachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, auf Grundlage der vorliegenden Planung („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschluss zu fassen.

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Planung der Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich zustimmend zur Kenntnis. Er fasst auf Grundlage der vorliegenden Pläne („Bahntrassenradweg Aachen - Jülich, 3.Bauabschnitt“, Lagepläne V2, V3, V4, V5, V6) den Planungs – und Ausführungsbeschlussbeschluss.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

PSP-Element 5-120102-900-06100-300-1

Investive Auswirkungen

Ansatz

2018*

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf ***(neu)

Einzahlungen

-163.200

-163.200

-623.000

-623.000

-1.142.300

-1.580.300

Auszahlungen

750.400

750.400

963.600

963.600

1.714.000

2.357.000

Ergebnis

587.200

587.200

340.600

340.600

571.700

776.700

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

PSP-Element 4-120102-948-9

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2018**

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

-5.800

-5.800

-17.000

-17.000

0

0

Personal-/

Sachaufwand

29.600

29.600

26.400

26.400

0

0

Abschreibungen

37.000

37.000

33.000

33.000

0

0

Ergebnis

60.800

60.800

42.400

42.400

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

*Haushaltsansatz Auszahlungen 2018 i.H.v. 241.600 € zzgl. Ermächtigungsübertragung aus dem Haushaltsjahr 2017 i.H.v. 508.800 €

**Haushaltsansatz 2018 Personal-/Sachaufwand i.H.v. 8.400 € und Abschreibungen i.H.v. 10.500 € zzgl. Ermächtigungsübertragung aus dem Haushaltsjahr 2017 i.H.v. 21.200 € bzw. 26.500 €

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rd. 2.455.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 120.000 €, zusammen 2.575.000 €. Hiervon sind Auszahlungen/Aufwand von 1.840.000 € (1.770.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 70.000 €) aus den oben dargestellten, im Haushaltsplan 2018 eingeplanten Mitteln gedeckt.

***Die verbleibenden Mehrkosten i.H.v. 735.000 € (685.000 € zzgl. Abschreibungen für Festwerte i.H.v. 50.000 €) werden für die Haushaltsplanung 2019 haushaltsneutral angemeldet.Dazu wird der Sonderposten „Stellplatzablöse“ in entsprechender Höhe aufgelöst. Die damalige Einzahlung deckt die investive Auszahlung, die ertragswirksame Auflösung des Bestandskontos (Sonderposten „Stellplatzablöse“) deckt den Aufwand.

Die Bereitstellung der zusätzlichen Mittel erfolgt vorbehaltlich der Rechtskraft des Haushalts 2019.

Weitere Dokumente (8)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

80805a_V1_Ülp
5.9 MB · PDF
80805a_V2 Lp 1
1.3 MB · PDF
80805a_V3 Lp 2
982.5 KB · PDF
80805a_V4 Lp 3
1.5 MB · PDF
80805a_V5 Lp 4
1.5 MB · PDF
80805a_V6 Lp 5
1.1 MB · PDF
80805a_V8.1_BW1
428.1 KB · PDF
80805a_V8.2_BW2
571.8 KB · PDF
Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-06-04 FB 61_0978_WP17 Neu- und Ausbau der SAO.pdf

7.11.2024

13.4 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Datum
Mi., 20.06.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 22:53