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Bericht der Verbraucherzentrale zum Thema Energiearmut

FB 56/0161/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Höller-Radtke begrüßt die beiden Vertreterinnen der Verbraucherzentrale NRW – Beratungsstelle Aachen, Frau Reimnitz und Frau Wagner.

Frau Reimnitz und Frau Wagner erläutern die Arbeit der Verbraucherzentrale zum Thema Energiearmut anhand einer Power-Point-Präsentation (Anlage 1) und verweisen auf die beiden mitgebrachten Flyerzum allgemeinen Angebot der Verbraucherzentrale (Anlage 2) und zum Thema „Stromsperre – was nun?“ (Anlage 3).

Herr Müller bedankt sich für den Vortrag und die gute Arbeit der Verbraucherzentrale. Deren Hilfeleistungen zum Abwenden von Energiesperren sind eine wichtige Unterstützung für viele Menschen. Aber auch die Beratungen zu anderen Themen stellen eine elementare Unterstützung dar. Er selber erhält auch immer wieder sog. Spam-Mails von Inkasso-Firmen mit der Androhung, unberechtigte Forderungen beizutreiben; die Aufklärung hierüber hält er für besonders wichtig.

Frau Hüllenkremer dankt ebenfalls für die wertvolle Arbeit der Verbraucherzentrale.

Sie stellt drei Fragen:

1. Gibt es Wartezeiten bei Beratungswunsch?

2. Ist die Einrichtung eines Härtefallfonds aus Sicht der Verbraucherzentrale notwendig?

3. Wie ist die Zusammenarbeit mit der STAWAG?

Frau Wagner erwidert darauf, dass es zu einzelnen Themen Wartezeiten bis zu einer Woche gibt. Im Falle einer drohenden Energiesperre gibt es aber auch offene Sprechzeiten und Notfalltelefonnummern.

Die Einrichtung eines Härtefallfonds wäre für Personen hilfreich, die „durchs Raster fallen“, wie z.B. Studenten und Auszubildende.

Die Zusammenarbeit mit der STAWAG ist gut.

Herr Deumens dankt für die wichtige Unterstützung der Verbraucherzentrale und betont nochmals die Relevanz der Einrichtung eines Härtefallfonds.

Von Energiearmut betroffene Menschen befinden sich häufig in einem Teufelskreis. Sie haben geringe Einkommen und können sich daher nur schlecht isolierte Wohnungen mit veralteten Geräten leisten, die einen hohen Verbrauch haben.

Wichtig ist ihm ein generelles Verbot von Energiesperren, was aber nicht auf kommunaler Ebene beschlossen werden kann, sondern in die Zuständigkeit der Bundesregierung fällt.

Auch Herr Hansen dankt der Verbraucherberatung für die gute Arbeit.Er fragt nach, ob es bei der STAWAG spezielle Kontaktpersonen gibt, die man im Falle einer drohenden Sperre sowie zur Vermeidung zukünftiger Probleme durch Zahlungsrückstände ansprechen kann.

Frau Wagner erläutert, dass die Kooperation mit der STAWAG insgesamt als gut bezeichnet werden kann und es feste Ansprechpartner im Rahmen des Projektes „Energiearmut“ gibt, welches seit 6 Jahren existiert und seit 3 Jahren komplett von der STAWAG finanziert wird.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Frau Reimnitz, die Leiterin der Beratungsstelle Aachen der Verbraucherzentrale NRW, und Frau Wagner, die Fachberaterin Budget- und Rechtsberatung Energiearmut, werden in der Sitzung aus der Arbeit der Beratungsstelle berichten. Sie werden schwerpunktmäßig die neuesten Zahlen aus dem Bereich Energiearmut vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

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0

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0

Abschreibungen

0

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Ergebnis

0

0

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0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

Weitere Dokumente (3)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-05-18 FB 56_0161_WP17 Bericht der Verbrauc SAO.pdf

20.11.2024

88.5 KB

Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
Gremium
Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
Datum
Do., 28.06.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 22:58

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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