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Rad-Vorrang-NetzHier: Route Haaren - Aachen-Innenstadt; Route Verlautenheide - Aachen-Innenstadt

FB 61/0980/WP17 · Entscheidungsvorlage

Rad-Vorrang-NetzHier: Route Haaren - Aachen-Innenstadt; Route Verlautenheide - Aachen-Innenstadt

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Anhand einer Videopräsentation erläutert Herr Weiser die Verwaltungsvorlage. Die Präsentation liegt den Bezirksvertretungsmitgliedern vor.

Bezirksvertreter Kogel mahnt die Sicherheit der Fußgänger auf dem Fuß-/Radweg entlang der Haarener Gracht an.

Hierzu bemerkt Herr Weiser, dass dieser ggf. auf 3 m verbreitert werden könne, es jedoch bei einer gemeinsamen Nutzung von Fußgängern und Radfahrern bliebe.

Für die CDU-BVF priorisiert Bezirksvertreter Starmanns im Interesse aller Verkehrsteilnehmer eine möglichst konfliktfreie Verkehrsführung, die er in dem vorgelegten Planungsvorschlag nicht sieht. Eine Verkehrsführung über Haarbachtalstraße, Akazienstraße und Hofenburger Straße mache Angst. Die Haarbachtalstraße in Richtung BAB sei ein durch Fußgänger – zum Großteil mit Hunden – stark frequentierter Bereich. In der Akazienstraße sei schon heute kein Begegnungsverkehr möglich. Die in den genannten Straßen derzeit noch zur Verfüngung stehenden Parkplätze dürften nicht verloren gehen.

An die CDU-BVF gewandt mahnt Bezirksvertreter Schulz für die SPD-BVF, die Radfahrer nicht grundsätzlich als Übertäter anzusehen. Die hier vorgestellte Route sei nicht neu. Eine Trennung verschiedenartiger Verkehrsteilnehmer sei in dem hier in Rede stehenden Straßennetz nicht möglich. Bezirksvertreter Schulz weist auf den bevortehenden Brückenneubau in der Haarbachtalstraße hin. Betreffend die Strecke entlang der Haarener Gracht sei zu überlegen, zumindest die abfahrenden Radfahrer alternativ über die Kahlgrachtstraße zu führen. Schließlich äußert Herr Schulz in dem Zusammenhang den Wunsch nach zielführenden Gestalungsmaßnahmen im Bereich Berliner Ring.

Bezirksvertreter Finsterer – BVF Die Grünen - sieht das Nebeneinander von Radfahrern und Fußgänger als mitunter schwierig, insbesondere auf Wegstrecken mit freilaufenden Hunden, z. B. entlang der Wurm, an. Er erkundigt sich, ob entlang der Wurm an eine separate Spur gedacht sei. Ebenso fragt er nach einer Verbindung zwischen Ortseingang und Markt. Nicht zuletzt im Hinblick auf Fördermittel erkundigt sich Bezirksvertreter Finsterer nach dem Zeitplan.

Herr Weiser führt aus, dass die Planung am Ortseingang Haaren ende und weist in diesem Zusammenhang auf die schwierige Situation im Bereich Alt-Haarener Straße hin. Die Maßnahme sei bereits im Masterplan enthalten. Mit einer Umsetzung könne nach heutiger Einschätzung bis 2022 gerechnet werden.

Bezirksvertreter Kogel stellt für die CDU-BVF fest, dass es darum gehe, auf bestimmte Punkte hinzuweisen, um Konfliktsituationen wie etwa auf dem Vennbahnweg von vornherein zu vermeiden.

Herr Weiser teilt mit, dass der Vennbahnweg auf 4 m verbreitert werden soll.

An Bezirksvertreter Finsterer gewandt schlägt Bezirksbürgermeister Corsten vor, im Bedarfsfall auch vorhandene Abfahrten zu nutzen. Die Haarbachtalstraße (Bereich in Richtung BAB), an der zudem ein Seniorenheim ansässig ist, stellt er als eine der wenigen Möglichkeiten für Spaziergänger in Nähe des Ortskerns heraus.

Abschließend stellt Bezirksbürgermeister Corsten fest, dass es in der gesamten Bezirksvertretung keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen Radfahrer gebe. Allerdings seien die mit einer Radvorrangroute einhergehenden Konflikte hinreichend bekannt. Diese gelte es zu vermeiden.

Beschluss

Beschluss (einstimmig): Die Bezirksvertretung Haaren nimmt das Konzept des Rad-Vorrang-Netzes zur Kenntnis. Sie beauftragt die Verwaltung, mit der Erarbeitung der Planungen zur Umgestaltung der Abschnitte unter Berücksichtigung der in der Beratung gemachten Ausführungen zu beginnen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Haaren nimmt das Konzept des Rad-Vorrang-Netzes zustimmend zur Kenntnis.

Die Bezirksvertretung Haaren stimmt dem Verlauf der geplanten Rad-Vorrang-RoutenHaaren und Verlautenheide auf den bezirklichen Straßen im Stadtbezirk Haaren zu. Sie beauftragt die Verwaltung, mit der Erarbeitung der Planungen zur Umgestaltung der Abschnitte zu beginnen.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Hintergrund der Idee

Der Anteil des Radverkehrs am gesamten Modal-Split hat insbesondere bei täglichen Pendlerfahrten in die Innenstadt beträchtliches Steigerungspotential. Aus der repräsentativen Mobilitätserhebung 2011 ist bekannt, dass 11% aller Wege in Aachen mit dem Rad zurückgelegt werden. 27% des Verkehrsaufkommens stellen Wege zu / von der Arbeit dar: 55% der Aachener haben eine Weg zur Arbeit, der max. 6 km lang ist. Davon wurden 2011 20% mit dem Rad und 45% mit dem Pkw zurückgelegt. Die Steigerung dieses Anteils könnte einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion gesundheitsgefährdender Stickoxid-Emissionen leisten.

Der Luftreinhalteplan 2015 für die Stadt Aachen führt dazu als Maßnahme MR3 den Auftrag ein Rad-Vorrang-Netz vorzulegen auf. Darin heißt es im Einzelnen:

„Der Ausbau des Radwegenetzes ist eine zentrale Daueraufgabe der Verkehrsplanung in Aachen. Umsetzungsziel ist die Schaffung von mind. 8 km neuen Radverkehrsanlagen pro Jahr. Bis zum Jahr 2020 soll der Ausbau des Radwegenetzes schwerpunktmäßig über folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

Umsetzung der noch ausstehenden Maßnahmen vom "Maßnahmenplan Radverkehr 2009" in den Jahren 2014 - 2017.

Fortschreibung des "Maßnahmenplan Radverkehr 2009" im Jahr 2015; sukzessive Umsetzung ab 2017ff.

Planung der regionalen Radwegeverbindungen Aachen-Herzogenrath/Heerlen und Aachen-Jülich weitestgehend abseits von Hauptverkehrsstraßen (Radschnellwege). Die Radschnellwege sollen das Oberzentrum Aachen auf direkten und komfortablen Radwegen ohne systembedingte Wartezeiten mit den umliegenden Gemeinden/Städten verbinden. Durch das attraktive Angebot wird eine echte Alternative zu teilweise überlasteten Straßen für den Kfz-Verkehr geschaffen; insbes. Berufspendler sollen damit zum Umstieg vom Pkw auf das Rad motiviert werden. Die Fertigstellung des Radschnellweges Aachen-Herzogenrath/Heerlen ist derzeit für 2018/2019 geplant. Die Umsetzung des Bahntrassenradweges Aachen-Jülich wird voraussichtlich 2016 erfolgen.

Einbringung eines Vorschlags für ein „Rad-Vorrang-Routen-Netz“ im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes bis 2016. Das Netz soll den Bedürfnissen von Pendlern nach einer schnellen Verbindung zwischen den Außenbezirken und der Innenstadt gerecht werden und die Ansprüche von Pedelec- und E-Bike-Fahrern mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h erfüllen. Merkmale der Rad-Vorrang-Routen sind eine besonders gute Qualität der Wegeoberfläche und wenig Verzögerungen durch einen möglichst durchgängigen "Vorrang" gegenüber querenden Verkehren. Dies soll primär durch eine Linienführung in Tempo 30-Zonen mit Vorfahrt für den Radverkehr (Fahrradstraßen), durch breite Radwege oder Radfahrstreifen an Hauptverkehrsstraßen und durch auf den Radverkehr abgestimmte Ampelschaltungen erreicht werden. Anknüpfungspunkte bilden die vorhandene Vennbahntrasse bzw. die o.a. geplanten regionalen Radverbindungen (Radschnellwege).“

Warum ein Rad-Vorrang-Netz?

Bestehende und geplante hochwertige regionale Routen sollen eine ansprechende Fortsetzung bis ins Stadtzentrum hinein finden. Diese Möglichkeiten einer sicheren und bequemen Verbindung sollen aus allen Stadtteilen geschaffen werden.

Das Rad-Vorrang-Netz soll Teile des bestehenden Radnetzes in ein priorisiertes Hauptnetz mit Schwerpunkt auf der Verbindungsfunktion aufwerten. Das Rad-Vorrang-Netz ergänzt dabei die bisher bestehenden bzw. in Planung befindlichen Vorrangnetze für den Kraftfahrzeugverkehr, den ÖPNV sowie den Fußgänger-Premiumwegen.

Im Masterplan Aachen 2030 ist das Ziel „Radverkehrsangebote an allen Hauptverkehrsstraßen“ zu schaffen formuliert. Damit sollen auf den Hauptverkehrsstraßen direkte und sichere Führungen für geübte Radfahrer angeboten werden. Aus vielen Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern ist bekannt, dass sich viele Menschen auf Hauptverkehrsstraßen nicht sicher fühlen und darum selten oder gar nicht mit dem Fahrrad fahren. Das Rad-Vorrang-Netz soll daher in allererster Linie diese Menschen ansprechen. Hierzu zählen insbesondere auch Senioren, die neu Radfahren wollen, Familien mit Kindern, die Schonraum suchen und generell die zunehmende Zahl von Einwohnern, die versucht, möglichst viele Wege ohne Auto zurückzulegen. Dies lässt sich am besten auf Straßen mit wenig Autoverkehr erreichen.

Die Routen sollen als durchgängig geführte und durchgängig erkennbare Routen gestaltet werden, auf denen Radfahrer als primäre Nutzergruppen fahren. Die Routen werden möglichst direkt geführt, wo möglich soll Vorfahrt für die Vorrangroute zur Vermeidung von Wartezeiten gewährt werden. Sie sollen einen komfortabel befahrbaren Belag aufweisen und mit besonderer Beachtung gepflegt und unterhalten werden.

Vorschlag der Verwaltung

Bereits im Radverkehrsplan von 1994 wurde ein sternförmiges auf die Stadtmitte ausgerichtetes Radroutennetz entwickelt und große Teile mit wegweisender Beschilderung ausgestattet. Dabei wurde weitestgehend auf Ausbaumaßnahmen verzichtet. Auf dieser Grundlage hat die Verwaltung einen ersten Entwurf für ein Rad-Vorrang-Netz erstellt (s. Anlage 1), der zur Diskussion gestellt werden soll. Dabei hat die Verwaltung berücksichtigt, dass aus allen Stadtteilen eine Rad-Vorrang-Route in die Innenstadt entsteht. In der Innenstadt soll der Grabenring als Verteilerring der Rad-Vorrang-Routen dienen.

Führung der bisher entworfenen Routen:

  • Die Verwaltung hat sich für die Umsetzung einer ersten Route von Eilendorf über die Innenstadt zum Campus Melaten („Radvorrangroute Aachen 1“) am Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ beteiligt und Fördermittel in einem Umfang von 1,00 Mio € eingeworben. Eine Überführung des geplanten Trambaan-Radweges nach Maastricht am Rabental in das Rad-Vorrang-Netz ist möglich.
  • Der geplante Radschnellweg Euregio nach Herzogenrath / Kerkrade / Heerlen ist auf dem Stadtgebiet Aachen als „Route Richterich“ eingeplant, die Laurensberg und Richterich erschließt. Die Anbindung des Radschnellweges an den Campus Melaten ist eingeplant, der genaue Verlauf aber noch unklar.
  • Eine weitere Route nach Norden wird durch die Soers nach Berensberg (mit Weiterführung nach Kohlscheid) vorgeschlagen.
  • Die Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse „Aachen-Jülich“ ist derzeit als Anbindung über den Grünen Weg berücksichtigt und erschließt einen großen Arbeitsplatzstandort.
  • Haaren soll über den Wurm-Radweg und weiter das Rehmviertel angebunden werden; zusätzlich ist eine Anbindung nach Verlautenheide über die Haarener Gracht vorgesehen.
  • Die Rad-Vorrang-Route Brand soll über das bestehende lokale Radverkehrsnetz verlaufen, die Route ertüchtigt werden. Hierzu hat die Projektwerkstatt „Fahrradfreundliches Brand“ im November 2016 einen Antrag zur Realisierung der Rad-Vorrang-Route Aachen-Brand – Innenstadt gestellt.
  • Kornelimünster soll über den Kornelimünsterweg angebunden werden, so wie bisher im NRW-Radverkehrsnetz ausgeschildert. Die Weiterführung nach Walheim über die Aachener Straße bindet auch Oberforstbach und Schleckheim an. Die Strecken sollen aufgewertet werden.
  • Die Rad-Vorrang-Route nach Preuswald soll über die Lütticher Straße geführt werden. Der am besten für eine Ertüchtigung geeignete Routenverlauf zw. Waldschenke und Mozartstraße ist noch offen.
  • Vaalserquartier (und Vaals) soll bisher über die Vaalser Straße und den Westpark angebunden werden.

Bis auf den Radschnellweg nach Herzogenrath (und Teilabschnitte auf dem Bahntrassenradweg „Aachen-Jülich“) sind dabei keine gegenüber dem heutigen Zustand komplett neuen Trassenverläufe eingeplant. Auf allen Routen sind unterschiedliche Aufwertungen erforderlich, damit die mit ihnen verbundenen verkehrlichen Ziele erreicht werden können.

Der Entwurf für das Rad-Vorrang-Netz umfasst rd. 60 km. Führungen durch Grünanlagen sind noch Gegenstand weiterer Diskussionen.

Es erscheint aus Gründen der Kosten- und Flächeneffizienz sinnvoll, innerorts das verkehrsrechtliche Instrument der Fahrradstraße in erheblichem Maße zu nutzen. Hierzu wird ein stadtweiter Standard erarbeitet. Außerorts können die Ansprüche an eine als sicher empfundene Führung mit baulich getrennten Radwegen am besten realisiert werden.

Beratungsstand

Der Mobilitätsausschuss hat das dargestellte Konzept am 27.04.2017 einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen. Dabei wurde vereinbart, dass das Konzept und die Linienverläufe unter Beteiligung von Verbänden, Bürgerinnen und Bürgern und Bezirksvertretungen beraten werden sollen.

Beratungsgegenstand der Bezirksvertretung Aachen-Haaren

Die in dem Konzept des Rad-Vorrang-Netzes vorgesehenen Routen nach Haaren und Verlautenheide betreffen Straßen und Wege, die in die Zuständigkeit der Bezirksvertretung Haaren liegen.

Rad-Vorrang-Route Haaren

Der Vorschlag für den Linienverlauf der Stadt Aachen orientiert sich am bestehenden ausgeschilderten lokalen Radnetz und führt vom Ortseingang Haaren (Jülicher Straße / Alt-Haarener Straße) über den Wurmradweg, Europlatz, Rehmplatz und Willy-Brand-Platz bis zur Peterstraße (s. Anlage 2). Der Ortseingang als Startpunkt soll dabei sowohl den Haarener Ortskern erschließen als auch als Verknüpfungspunkt für die geplante direkte Verbindung entlang der Wurm an den „Park am alten Friedhof“ und weiter an den Bahntrassenradweg Aachen-Jülich dienen (vgl. Vorlage - FB 61/0887/WP17).

Die Rad-Vorrang-Route verläuft im Bezirk Haaren auf dem Geh- und Radweg entlang der Wurm zwischen der Alt-Haarener Straße und der Unterführung Berliner Ring.

Zum jetzigen Planungsstand erscheinen folgende Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Bezirksvertretung Haaren denkbar:

-Durchgängige Kennzeichnung der Rad-Vorrang-Route über ihren gesamten Verlauf

-Verbreiterung und Verbesserung der Oberflächenqualität des Geh- und Radweges entlang der Wurm (bis zur Unterführung Berliner Ring) im Rahmen der geplanten Umgestaltung der Bachauen

-Einrichtung einer Dauerzählstelle

-Hinweistafel zur Rad-Vorrang-Route Haaren am Ortseingang Haaren

-Öffentlichkeitsarbeit zur RVR Haaren

Rad-Vorrang-Route Verlautenheide

Die in dem lokalen Radnetz bereits ausgeschilderte Route zwischen Haaren und Verlautenheide soll als Rad-Vorrang-Route Verlautenheide ertüchtigt werden. Der Linienverlauf führt von der Verlautenheidener Straße über die Endstraße, Haarener Gracht, Haarbachtalstraße, Akazienstraße und Hofenburgstraße bis zum Geh- und Radweg entlang der Wurm (s. Anlage 2). Von dort aus verläuft die Route gemeinsam mit der Rad-Vorrang-Route Haaren bis in die Aachener Innenstadt.

Der gesamte Abzweig befindet sich im Zuständigkeitsbereich der Bezirksvertretung Haaren.

Zum jetzigen Planungsstand erscheinen folgende Maßnahmen zur Ertüchtigung der o.g. Straßen und Wege als Rad-Vorrang-Route Verlautenheide denkbar:

-Durchgängige Kennzeichnung der Rad-Vorrang-Route über ihren gesamten Verlauf

-Verbesserung der Radverkehrsführung auf der Endstraße

-Anlage eines Sicherheitstrennstreifens zwischen Fahrbahn und gemeinsamen Geh- und Radweg auf der Haarener Gracht in Zuständigkeit von Straßen.NRW

-Umgestaltung der Straßen Haarbachstraße, Akazienstraße und Hofenburger Straße als Fahrradstraße

-Verbesserung der Radverkehrsführung am Bahnübergang Hofenburger Straße / im Wendebereich Neuköllner Straße

-Verbesserung der Oberflächenqualität des Geh- und Radweges zwischen Neuköllner Straße und Anschlussstelle Rad-Vorrang-Route Haaren

-Hinweistafel zur Rad-Vorrang-Route Verlautenheide am Startpunkt Verlautenheidener Straße

-Öffentlichkeitsarbeit zur Rad-Vorrang-Route Verlautenheide

Die Kosten für die Maßnahmen der Rad-Vorrang-Routen Haaren und Verlautenheide sind im Verlauf der weiteren Planung zu ermitteln.

Nach Konkretisierung der Umsetzungskosten und des zeitlichen Ablaufs der Maßnahme werden die notwendigen Haushaltsmittel mit der zukünftigen Haushaltsplanung in den Haushalt eingeplant

Der Erhalt von Fördermitteln für die Umsetzung der Rad-Vorrang-Route Haaren wird im Rahmen des Green City Masterplans angestrebt.

Weitere Schritte

Auf Grundlage der hier zu beschließenden Linienführung konkretisiert die Verwaltung die im Rahmen der Rad-Vorrang-Routen-Planung notwendigen Maßnahmen und wird diese der Bezirksvertretung Aachen-Haaren zur weiteren Beratung vorlegen.

Beratungen über die Rad-Vorrang-Routen finden in allen Bezirken statt. Abschließend berät die Bezirksvertretung Aachen-Mitte, in der alle Routen aus den Außenbezirken zusammenlaufen, sowie der Mobilitätsauschuss.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

Investive Auswirkungen

Ansatz

2017

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2017

Ansatz 2018 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2018 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2017

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2017

Ansatz 2018 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2018 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

Die Einplanung der zur Umsetzung der Maßnahmen notwendigen Mittel erfolgt haushaltsneutral mit der zukünftigen Haushaltsplanung nach Konkretisierung der Kosten und des zeitlichen Ablaufs der Maßnahmen sowie der Fördermöglichkeiten.

Weitere Dokumente (2)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-06-05 FB 61_0980_WP17 Rad-Vorrang-NetzHier SAO.pdf

20.11.2024

6.2 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Haaren
Datum
Mi., 05.09.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 23:15