13. September 2018 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Ertüchtigung des Adalbertsteinwegs für ÖPNV und RadAntrag der der Grünen vom 17.05.2018

FB 61/1027/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Neumann begründet den Antrag der Fraktion Grüne.

Auch der Luftreinhalteplan habe diese Maßnahme vorgesehen. Es sei für ihn Sparen am falschen Ende, das Thema Nebenanlagen nicht anzugehen und es seien verschenkte Möglichkeiten, denndadurch würden der Stadt auch Fördergelder entgehen.

Herr Müller erläutert die Vorlage der Verwaltung und teilt als Fazit mit, dass eine umfangreiche Veränderung der Verkehrsflächenaufteilung zumindest nicht im Rahmen der Wiederherstellung möglich sein wird. Zudem müssten für eine solche weitreichende Umgestaltung entsprechende Haushaltsmittel veranschlagt werden.

Es ergeht der folgende

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

1. Anlass

Die Grünen beantragen, im Zuge der Wiederherstellungsarbeiten nach der anstehenden Maßnahme der Regionetz GmbH (vormals Stawag) am Adalbertsteinweg die Straße so umzugestalten, dass der ÖPNV in beiden Richtungen auf einer eigenen Fahrspur in Mittellage geführt werden kann, in beiden Fahrtrichtungen sichere Radverkehrsanlagen eingerichtet werden und das Liefern und Laden klar geregelt wird.

2. Maßnahme der Regionetz GmbH

Die Regionetz GmbH plant auf der Nordseite des Adalbertsteinwegs zwischen Aretzstraße und Ottostraße die Erneuerung und Verlegung von Versorgungsleitungen über eine Trassenlänge von insgesamt ca. 345 m. Die Arbeiten betreffen Gasleitungen, Stromleitungen, Wasserversorgungsleitungen, Telekommunikationsleitungen und Beleuchtungskabel.

Der vorhandene Mischwasserkanal wird im Vorfeld dieser Maßnahmen mittels Inliner saniert. Nach den Leitungslegungen wird seitens der Stadt Aachen die Asphaltdecke auf den stadteinwärtigen Fahrspuren (inkl. Busspur) erneuert.

Das Baufeld liegt im Bereich der Busspur und in der linken stadteinwärtigen Fahrspur. Die Gehwege werden lediglich für Hausanschlussarbeiten punktuell aufgegraben. Es werden ca. 13 Hausanschlüsse erneuert. Die Mittelinsel/Haltestelleninsel auf Höhe der Scheibenstraße wird im Zuge der Maßnahme entfernt und muss anschließend wiederhergestellt werden.

Die Baustellenverkehrsführung für den motorisierten Individualverkehr erfolgt 2-streifig stadteinwärts und 1-streifig stadtauswärts auf der Südseite. Die verbleibende Fahrspur auf der Nordseite wird für Rettungsfahrzeuge und den stadteinwärtigen ÖPNV reserviert.

3. Ertüchtigung für ÖPNV und Rad

Die Breite der öffentlichen Verkehrsfläche bzw. der Abstand der Bebauung beträgt im Baustellenbereich ca. 27,6 m. In Anlage 1 ist der Bestandsquerschnitt in Höhe der Linksabbiegespur zum Parkhaus Adalbertsteinweg (Blickrichtung Kaiserplatz) dargestellt. Die stadtauswärtige Busspur wird häufig durch widerrechtliches Parken blockiert. Radverkehrsanlagen sind nicht vorhanden.

Eine Planung mit ÖPNV in beiden Richtungen auf einer eigenen Fahrspur in Mittellage wurde im Rahmen des Campus-Bahn-Projektes erstellt (s. Anlage 2). Diese Planung stellt eine 7,0m breite ÖPNV-Trasse mit 3,0m breiten Haltestelleninseln zwischen beidseitigen 1,25m breiten Schutzstreifen mit einer Restfahrbahnbreite von 5,0m dar. Die Gehwege wurden auf Mindestmaß reduziert.

Das Einrichten von Ladezonen ist problematisch, wenn hierfür nicht wie heute die stadtauswärtige Busspur zur Verfügung steht.

4. Fazit

Die Maßnahme der Regionetz GmbH betrifft etwa die halbe Strecke zwischen Josefskirche und Kaiserplatz. Die Nebenanlagen werden nur in geringem Maße in Anspruch genommen. Es ist also nicht davon auszugehen, dass eine umfangreiche Veränderung der Verkehrsflächenaufteilung im Rahmen der Wiederherstellung nach der Leitungsverlegung möglich sein wird.

Eine Umgestaltung mit Busspuren in Mittellage und beidseitigen Umbau der Gehwege entspräche einem Komplettumbau der öffentlichen Verkehrsflächen, für dessen Planung und Umsetzung zunächst entsprechende Haushaltsmittel eingeplant werden müssten.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

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0

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Auszahlungen

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Ergebnis

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0

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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0

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (3)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-08-17 FB 61_1027_WP17 Ertuechtigung des Ada SAO.pdf

20.11.2024

325.4 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 13
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 13.09.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 23:24