Straßen- und Kanalsanierung Pontsheide - Antrag der SPD-Fraktion vom 25.06.2018
FB 61/1043/WP17 · Kenntnisnahme
Straßen- und Kanalsanierung Pontsheide -Antrag der SPD-Fraktion vom 25.06.2018
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Die SPD-BF führt aus, dass die Bezirksvertretung nicht aufgepasst hat, dass der ursprünglich vorgesehene Haushaltsansatz für den Straßenausbau der Pontsheide aus dem Haushalt abgesetzt worden ist. Hinsichtlich des Zustandes der Fahrbahn besteht dort dringender Sanierungsbedarf. Außerdem hat das letzte Starkregenereignis gezeigt, dass auch der Kanal einer dringenden Sanierung bedarf. Sie wird der Bezirksvertretung empfehlen, bei den anstehenden Haushaltsberatungen die Straße Pontsheide wieder in den Haushalt aufzunehmen und das Projekt so schnell wie möglich anzugehen. Die Pontsheide ist die letzte zwischen Oberforstbacher Straße und Nerscheider Weg gelegene Straße, die noch nicht kanal- und straßenmäßig saniert worden ist.
Der CDU-BF ist hierbei wichtig und dies auch im Hinblick der Erfahrungen mit anderen ausgebauten Straßen, dass vor Beginn der Baumaßnahmen die Bewohner befragt werden, um diese mit einzubeziehen.
Für die SPD-BF spricht nichts dagegen so zu verfahren, wenn sich die Verwaltung dazu in der Lage sieht, eine kurze Abfrage zu machen. Sicherlich werden die meisten Hausbesitzer wissen, dass nach einem Straßenausbau Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz anfallen. Die Abfrage sollte allerdings so zeitig vor den Haushaltsberatungen durchgeführt werden, dass das Meinungsbild auch in die Haushaltsberatungen mit einfließen kann. Außerdem muss im Hinblick auf den Ausbau der Albert-Einstein-Straße bei künftigen Umbauplanungen von Seiten der Bezirksvertretung genauer und intensiver hingeschaut werden.
Herr von Thenen weist auf den Beschlussvorschlag hin, der eigentlich mit Haushaltsberatungen und dem Ausbau der Albert-Einstein-Straße nichts zu tun hat.
Frau Claßen informiert, dass im Zuge der Planung eines Straßenausbaus eine Information und Anhörung der Bewohner erfolgen wird. Dies hat aber nichts mit den Haushaltsberatungen zu tun. Die Verwaltung kann kurzfristig dort nichts vorstellen, wenn noch keine Planung als Grundlage für eine Information und Anhörung vorliegt.
Die SPD-BF schlägt vor, den Beschlussentwurf dahingehend zu ergänzen, dass die Verwaltung die Planung für einen Straßenneubau aufnimmt.
Nach weiteren Wortbeiträgen von Herrn von Thenen und Sprechern der CDU- und SPD-BF, insbesondere hinsichtlich der Notwendigkeit der Kanalsanierung und des Straßenneubaus Pontsheide, ergeht auf Vorschlag der SPD-BF und Herrn von Thenen folgender
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Mit dem Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim vom 25.06.2018 wird die Verwaltung gebeten, die Planungen zur Straßen- und Kanalsanierung in der Pontsheide vorzustellen. Der Antrag wird dahingehend begründet, dass im Zusammenhang mit den starken Regenfällen Ende Mai 2018 in sehr viele Keller der Straße Pontsheide Wasser eingedrungen sei, und ein Zusammenhang mit der Sanierung der umliegenden Straßen und Kanäle und der Nichtsanierung der Pontsheide nicht von der Hand zu weisen sei. Die SPD-Fraktion verweist darauf, sie habe bereits in den letzten Jahren auf diesen Missstand hingewiesen, und sie sei der Meinung, dass der Sanierungsbedarf eindeutig ist und endlich eingeleitet werden sollte.
Die Verwaltung hat daraufhin die mit der Betriebsführung der öffentlichen Kanalisation beauftragte Regionetz GmbH (vormals STAWAG Abwasser GmbH) um Stellungnahme gebeten. Die Regionetz GmbH äußert sich wie folgt:
In Aachen werden die städtischen Kanäle entsprechend der derzeitig gültigen technischen Standards dimensioniert. Nach diesen Standards hat der Kanal in der Pontsheide eine ausreichende hydraulische Leistungsfähigkeit.
Auf ein Starkregenereignis, wie z.B. das Regenereignis am 29.5.2018, werden Kanäle nicht ausgelegt. Bei diesem Regenereignis kam es zu zahlreichen Überflutungen im Aachener Stadtgebiet.
Grundsätzlich wird die Straßenoberkante als Rückstauebene angesehen. Tiefer liegende Räume können durch eine Rückstausicherung geschützt werden. Für den Einbau einer Rückstausicherung ist der jeweilige Eigentümer verantwortlich. Im Auftrag der Stadt bietet die Regionetz eine kostenlose Rückstauberatung auch vor Ort an.
Zum bislang nicht durchgeführten Straßenendausbau in der Pontsheide ist zu sagen, dass im städtischen Haushalt über mehrere Jahre ein Haushaltsansatz zur Verfügung stand. Dieser Ansatz wurde im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen vor einigen Jahren abgesetzt. Sofern von Seiten der Bezirksvertretung Kornelimünster-Walheim dem Endausbau der Pontsheide nunmehr eine hohe Priorität eingeräumt werden soll, kann die Verwaltung zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Maßnahme wieder in den Haushalt aufnehmen und die Ausführung zeitnah einplanen.
Finanzielle Auswirkungen ergeben sich zunächst nicht.
Weitere Dokumente (1)
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Technische Details
ID: 89256
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=89256
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2018-08-29 FB 61_1043_WP17 Strassen- und Kanalsa SAO.pdf
20.11.2024
168.6 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 10
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
- Gremium
- Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
- Datum
- Mi., 26.09.2018
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 19.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 23:30