Vorstellung der Stadtteilkonferenzen Forst/Driescher Hof und Richterich
FB 56/0191/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Jansen, Frau Koch und Herr Dr. Reichert stellen die Arbeit der Stadtteilkonferenz Forst / Driescher Hof mit Hilfe einer Präsentation vor (Anlage 1).
Als besondere Herausforderung hat sich in den vergangenen Monaten die Abwesenheit des Quartiersmanagers dargestellt. Die Sprecher der Stadtteilkonferenz wünschen sich zukünftig eine längerfristige konstante Besetzung dieser Stelle.
Herr Frankenberger bestätigt, dass der krankheitsbedingte Ausfall des Quartiersmanagers unglücklich für die Arbeit der Stadtteilkonferenz gewesen ist. Das Auswahlverfahren für die Neubesetzung der Stelle, die unbefristet ausgeschrieben wurde, wird in zwei Wochen stattfinden.
Herr Hansen bezieht sich auf die Aussage von Frau Jansen bei der Power-Point-Präsentation, dass es im Driescher Hof viele Kinder mit Förderbedarf gibt. Er fragt nach, um welche Art von Förderbedarf es sich handelt.
Frau Jansen erwidert, dass die Zahlen zum Förderbedarf dem Sozialentwicklungsplan entnommen wurden. Es handelt sich um Förderbedarf in allen Bereichen mit steigender Tendenz.
Herr Verholen fragt nach, ob sich die Stadtteilkonferenz nur aus Organisationen und Vereinen zusammensetzt oder ihr auch „normale Bürger“ und Ehrenamtler angehören.
Frau Jansen erklärt, dass grundsätzlich alle Interessierten beteiligt werden können. Tatsächlich gehören der Stadtteilkonferenz Forst / Driescher Hof aber aktuell keine Einzelpersonen an.
Herr Dr. Reichert ergänzt, dass auch keine Öffentlichkeitsarbeit oder Werbung gemacht wird und daher der Bekanntheitsgrad der Stadtteilkonferenz unter den Bürgern nicht sehr hoch ist. Zudem bestehen die beteiligten Institutionen und Vereine auch aus Einzelpersonen.
Frau Brammertz hält es für wichtig, dass die Stelle des Quartiersmanagers schnellstmöglich dauerhaft besetzt wird und regt die Stadtteilkonferenz an, bei Problemen gerne den Kontakt zur Politik zu suchen.
Frau Seufert fragt nach, ob es Lösungsideen für die Situation im Park / an der Grillwiese Driescher Hof gibt, da es dort vor allem nachts öfter zu Auffälligkeiten kommt.
Frau Jansen bestätigt, dass es Beschwerden von den Anwohnern gibt, aber noch keine Lösungsansätze.
Herr Deumens stellt fest, dass es sich bei Forst und Driescher Hof um zwei große, jeweils geschlossene Stadtteile handelt und fragt nach, wie erreicht werden kann, dass sich diese beiden Stadtteile miteinander vereinen.
Frau Jansen erklärt, dass dies schwierig ist, da beide Stadtteile durch eine große Straße getrennt sind und es keinen mittigen Platz für gemeinsame Aktivitäten gibt. Veranstaltungen, wie z.B. Pfarrfeste, werden abwechselnd in den beiden Bereichen angeboten und der jeweils andere Stadtteil wird ausdrücklich hierzu eingeladen.
Herr Linden betont die Bedeutung des Dialoges zwischen der Stadtteilkonferenz, der Politik und dem Quartiersmanager. Der Quartiersmanager stellt dabei die Verbindung zur Verwaltung dar.
Herr Verholen ist der Meinung, dass die Stelle des Quartiersmanagers besser nicht verwaltungsintern besetzt sein sollte; er hält das für einen Systemfehler.
Herr Frankenberger erwidert, dass gerade die Ansiedlung innerhalb der Verwaltung die Aufgabenerfüllung für den Quartiersmanager erleichtert, da die Kommunikation mit der Verwaltung und die Vernetzung der unterschiedlichen Interessen dadurch vereinfacht wird.
Im Anschluss stellt Herr Wingens die Stadtteilkonferenz Richterich anhand einer Power-Point-Präsentation dar.
Frau Höller-Radtke bedankt sich im Namen des Ausschusses für die Vorstellung.
Herr Brantin betont, dass das harmonische Bild dieses Stadtteils aus der Präsentation, in dem alle Vereine und Institutionen konkurrenzlos zusammen arbeiten, um Menschen aller sozialen und kulturellen Hintergründe zu vereinen, ohne die Unterstützung durch die Stadtteilkonferenz nicht so zustande gekommen wäre.
Herr Schäfer regt an, dass sich auch die beiden neu zu bildenden Stadtteilkonferenzen, im Anschluss an die geplanten Vorstellungen der bisherigen Stadtteilkonferenzen, im Ausschuss vorstellen sollen. Er bittet die Verwaltung diesbezüglich Kontakt zu den Stadtteilkonferenzen aufzunehmen.
Frau Höller-Radtke regt an, den Beschlussvorschlag um den Zusatz „zustimmend“ zu ergänzen.
Der Beschluss erfolgt einstimmig.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die mündlichen Präsentationen der Stadtteilkonferenzen Forst/Driescher Hof und Richterich zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Stadtteilkonferenzen sind ein Zusammenschluss der im Quartier und im Sozialbereich tätigen professionellen und ehrenamtlichen Personen. Sie sind in erster Linie Austauschplattformen, in denen der Informationsfluss zwischen den lokalen Akteuren bei der alltäglichen Arbeit gewährleistet ist. Darüber hinaus werden in den Stadtteilkonferenzen Entwicklungen im Quartier diskutiert, gemeinsame Projekte und Maßnahmen erarbeitet und Bedarfe formuliert.
In seiner Sitzung am 28.09.2017 fasste der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie den Beschluss, dass in jeder Sitzung des Ausschusses jeweils 2 Stadtteilkonferenzen die Möglichkeit der persönlichen Berichterstattung gegeben wird.Zwischenzeitlich haben sich zu den bereits 10 bestehenden Stadtteilkonferenzen die Stadtteilkonferenz Hörn, Königshügel, Muffet im Mai 2018 und die Stadtteilkonferenz Burtscheid im August 2018 gegründet.
Vorgestellt haben sich bereits die Stadtteilkonferenzen Westparkviertel am 22.02.2018, Aachen-Ost/Rothe Erde und Aachen-Nord am 26.04.2018 sowie Kronenberg und Preuswald am 28.06.2018. Der Ausschuss nahm die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.
In der Folgesitzung tragen nun die Stadtteilkonferenzen Forst/Driescher Hof und Richterich mündlich vor.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
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Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||||||||
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Folgekos-ten (alt) | Folgekos-ten (neu) | ||||||||
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||||||
Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (2)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 89411
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=89411
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2018-09-10 FB 56_0191_WP17 Vorstellung der Stad SAO.pdf
20.11.2024
91.8 KB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
- Gremium
- Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
- Datum
- Do., 04.10.2018
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 19.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 23:34
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
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