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Ausweitung der sich selbst überlassenen Brander GrünflächenAntrag der Fraktion der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Aachen-Brand vom 28.8.2018

FB 36/0302/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:vertagt

Beratung

Auf die Verwaltungsvorlage wird verwiesen.

Herr Sanders bedauert, dass zu diesem Punkt kein Vertreter des Fachbereichs Umweltanwesend ist.Er habe für die nächste Bezirksvertretungssitzung am 05.12.2018 vorsorglich einen Vertreter eingeladen, fallsweitere Informationen für die Beratung notwendig seien. Er nimmt Bezug auf die strukturelle Grünflächenplanung des Umweltamtes. Mit dem Konzept für die Freiraumplanung werde eine Planung für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet.Die entsprechende Vorlage würde in den nächsten Sitzungen des Planungsausschusses,des Betriebsausschusses des Aachener Stadtbetriebs und des Umweltausschusses behandelt. Da diesesThema für die Bezirke von erheblicher Bedeutung sei, halte er eine Einbindung der Bezirke in die Diskussion über das Pflegekonzept für sinnvoll.

Herr Depenbrock von der Grünen-BF unterstützt ausdrücklich die Vorlage und hält eine gemeinsame Antragstellung, verbunden mit einer vorherigen Diskussion, für zielgerecht.

Ratsfrau Lürken von der CDU-BF erklärt zum vorliegenden Antrag der Grünen, dass sie wilde Blumenwiesen grundsätzlichpositiv bewerte, allerdings dafür weder die Eschenallee, die Nord-, Rombach- und Marktstraße noch den Marktplatz als geeignet ansehe. Sie favorisiere dafür das Inde-oder das Rollefbachtal.Bei dem gesamtstädtischen Konzept zur Freiraumplanung wolle die Bezirksvertretung mitbestimmen; es reiche nicht aus, darüber im Planungs- oder Umweltausschuss zu beraten. Vorher müssten die Bezirksvertretungen dazu angehört werden. Sie schlägt vor,zunächst keinen Beschluss zu fassen.

Herr Hellmann von der SPD-BF erläutert, dass er zum Tagesordnungspunkt ebenfalls eine Vorstellung durch den Fachbereich Umwelt erwartet habe. Die sich selbst überlassenen freien Flächen in Aachen seien keine Zierde der Stadt. Andere Städte seien wesentlich gepflegter. Er plädiere ebenfalls dafür, keinen Beschluss zu fassen und den Tagesordnungspunkt zu vertagen.

Herr Hußmann der Grünen-BF begründet denAntrag damit, die Artenvielfalt stärken zu wollen.Man könne durchausauf innerörtliche Flächen zurückgreifen und müsse nicht alles abmähen. Für ihn sei auch die Symbolwirkung durch den anderen Umgang mit den Grünflächen wichtig.Die Vorschläge der Verwaltung bewerte er positiv. Sie seien eine gute Grundlage für die weitere Diskussion in der Bezirksvertretung. Hierzu solle ein Vertreter des Aachener Stadtbetriebs und/oder des Fachbereichs Umwelt eingeladen werden.

Herr BBM Tillmanns erklärt, dass die Artenvielfalt nicht vergessen werden solle, im Zentrum von Brand für ihn aber die Lebensqualität der Menschen im Vordergrund stehe. Das Pflegekonzept für die Stadt solle möglichst zeitnah in der Bezirksvertretung behandelt werden.

Seitens der Bezirksvertretung besteht Einigkeit darüber, zunächst keinen Beschluss zu fassen und den TOP auf die Januar-Sitzung zu vertagen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Antrag "Ausweitung der sich selbst überlassenen Brander Grünflächen" vom 28.8.18 gilt als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Auf Antrag der Fraktion "Die GRÜNEN" hat die Bezirksvertretung Brand die Verwaltung beauftragt zu prüfen, welche Grünflächen sich selbst überlassen werden können, damit der dann entstehende, natürliche Pflanzenaufwuchs als Lebensgrundlage für Insekten zur Verfügung steht.

Für die Entwicklung solcher Flächen, die im gesamten Stadtgebiet und auch im Bezirk Brand bereits praktiziert wird, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, um die gewünschte Vegetationsstruktur zu erreichen. Dazu gehört beispielsweise, dass die Flächen möglichst nicht betreten und auch nicht als Hundeauslauf benutzt werden. Sonnige Standorte sind besonders im Hinblick auf die Förderung von Insekten von Vorteil. Um die Pflege mit entsprechendem Gerät effizient durchführen zu können, sollten die Flächen möglichst großflächig und zusammenhängend sein.

Vor diesem Hintergrund können im Bezirk Brand u.a. die nachfolgenden Bereiche als geeignet für Blüh- bzw. Langgraswiesen angesehen werden:

  • Nordstraße, insbesondere der Kreuzungsbereich zur Debeystraße
  • Rombachstraße
  • Vennbahn, abschnittsweise
  • Randbereiche im süd-westlichen Teil der Parkanlage Eschenallee

Bei der Pflege solcher Flächen wird, um die Benutzbarkeit und Verkehrssicherheit zu gewährleisten, entlang von Wegen ein ca. 1m breiter Streifen kurz gehalten. Gleiches gilt für die an Privatgrundstücke angrenzenden Randbereiche.

Über die oben genannten Flächen hinaus wurden weitere städtische Grünanlagen im Hinblick auf extensiv gepflegte Wiesen geprüft. Am Brander Wall wird insbesondere entlang der Wege dieses Modell bereits umgesetzt. Im Umfeld des dort gelegenen Sportplatzes ist dies wegen der intensiveren Nutzungsanforderungen nicht möglich. Gleiches gilt für die Anlage am Alten Bahnhof, hier kommt zudem noch eine stärkere Vermüllung von Vegetationsflächen hinzu, was ebenfalls eine häufigere Pflege erfordert.

Auf den geeigneten städtischen Grünflächen in Brand wird, unter Berücksichtigung der erläuterten funktionalen und ästhetischen Aspekte, die Entwicklung von Blüh- bzw. Langgraswiesen umgesetzt.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-10-10 FB 36_0302_WP17 Ausweitung der sich SAO.pdf

16.11.2024

98.4 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Brand
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Brand
Datum
Mi., 31.10.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Zusätze
Die Vorlage wird nachgereicht.
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 23:42