6. Dezember 2018 um 17:00, Verwaltungsgebäude Katschhof
TOP 5Öffentlich

Haushaltsplanberatungen 2019

FB 11/0318/WP17 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Vorweg stellt Frau Eschweiler an dieser Stelle gegenüber dem Haushaltsplanentwurf 2019 und der Veränderungsnachweisung zusätzlich drei Änderungsanträge (Tischvorlage) der Großen Koalition:

1) Fortbildungsmittel erhöhen (Bezirk 1 bis Bezirk 6)

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

400 €

400 €

400 €

400 €

Anmerkung zu diesem Antrag, dass für 2019 eine bedarfsorientierte Ansatzerhöhung erfolge.

2) Geschäftsaufwendungen erhöhen (Bezirk 1 bis Bezirk 6)

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

500 €

500 €

500 €

500 €

Anmerkung zu diesem Antrag, dass für 2019 eine bedarfsorientierte Angleichung für alle Bezirke erfolge.

3) Fortsetzung Förderung Freifunk

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

0 €

12.000 €

12.000 €

12.000 €

Anmerkung zu diesem Antrag, dass man die bisherige gemeinsame Zusammenarbeit wirksam fortsetzen könne.

Zu den gestellten Änderungsanträgen 1) bis 3) der Großen Koalition ergeht nachfolgender Beschluss:

Der Personal- und Verwaltungsausschuss beschließt die Änderungsanträge mit 12 Zustimmungen bei 1 Enthaltung.

Herr Lübben stellt gegenüber dem Haushaltsplanentwurf 2018 und der Veränderungsnachweisung ebenfalls zusätzlich drei Änderungsanträge (Tischvorlage) der Fraktion GRÜNE:

1) Barrierefreie und energetische Sanierung Welthaus

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

400.000 €

0 €

0 €

0 €

Anmerkung zu diesem Antrag, dass den Mietern bereits im Jahr 2014 eine barrierefreie und energetische Sanierung in Aussicht gestellt worden sei. Über 30 Vereine und Gruppierungen nützten das Welthaus. Die Sanierung des Hauses, vor allem der Fenster, sei dringend angezeigt.

2) Sanierung Spielcasino Monheimsallee

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

Verlagerung in die § 14 GemHVO NRW Liste

Anmerkung zu diesem Antrag, dass kein Einvernehmen mit der Prioritätenliste bestehe.

3) Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße

Veränderung 2019

Veränderung 2020

Veränderung 2021

Veränderung 2022

0 €

7.000.000 €

6.860.000 €

0 €

Herausnahme aus der § 14 GemHVO NRW Liste

Anmerkung zu diesem Antrag, dass kein Einvernehmen mit der Prioritätenliste bestehe.

Herr Servos weist bezugnehmend auf den unter Punkt 1) aufgeführten Antrag der Fraktion GRÜNE darauf hin, dass seiner Einschätzung nach ein Betrag von 400.000 € für die barrierefreie und energetische Sanierung des Welthauses nicht ausreichend sein könne. Er rate der Fraktion daher dazu, im Rahmen eines Sachantrages, die Verwaltung um eine entsprechende Kostenaufstellung bzw. -ermittlung zu bitten.

Herr Lübben erläutert, dass der Betrag zunächst nur auf den dringend angezeigten Einbau zusätzlicher Innenfenster abziele.

Herr Servos führt zu den unter den Punkten 2) und 3) aufgeführten Anträgen aus, dass diese auf gar keinen Fall zusammenhängend zu sehen seien. Er betont an dieser Stelle noch einmal sehr deutlich, dass selbstverständlich an einer zeitnahen Realisierung der Erweiterungsbauten Lagerhausstraße festgehalten werde. Sobald das Verfahren abgeschlossen sei, werde umgehend gebaut. Dies unterstreiche auch eine in diesem Ausschuss ausgesprochene Empfehlung, eine Wettbewerbsform zu wählen, welche eine zügige Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes ermögliche.

Herr Lübben merkt an, dass es sich für ihn in der Praxis anders darstelle. Er sehe aktuell -im Gegensatz zum Bauvorhaben Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße- keine Basis, welche eine Veranschlagung der Sanierung des Spielcasinos Monheimsallee im Haushalt rechtfertige.

Frau Eschweiler unterstreicht die Ausführungen von Herrn Servos. Man habe bereits in vielen Sitzungen mit deutlichem Einvernehmen bekundet, dass das zügige Vorantreiben des Projektes als politischer Auftrag gesehen werde. Hieran habe sich -auch im Besonderen mit Blick auf die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter- nichts verändert.

Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlage beigefügt.

Zu den gestellten Änderungsanträgen der Fraktion GRÜNE ergehen nachfolgende Beschlüsse:

Beschluss zu 1)

Der Personal- und Verwaltungsausschuss lehnt den Antrag mit 9 Gegenstimmen bei 4 Zustimmungen ab.

Beschluss zu 2)

Der Personal- und Verwaltungsausschuss lehnt den Antrag mit 10 Gegenstimmen bei 2 Zustimmungen und 1 Enthaltung ab.

Beschluss zu 3)

Der Personal- und Verwaltungsausschuss lehnt den Antrag mit 9 Gegenstimmen bei 3 Zustimmungen und 1 Enthaltung ab.

Weitere Änderungsanträge werden nicht gestellt.

Abschließend beschließt der Personal- und Verwaltungsausschuss mit 10 Zustimmungen bei 2 Gegenstimmen und 1 Enthaltung nachfolgend geänderten Beschluss.

Beschluss

Ausschuss Gegenstand der Beratung Personal- und Verwaltungsausschuss Produkt 010401, 010603, 010604, 010801 bis 010807, 011001 bis 011003, 011101, 011901 bis 011906, 020101, 020201, 020702, 021001, 021101 und 021401 sowie die zentral von FB 11 veranschlagten Personal- und Versorgungsaufwendungen Der Personal- und Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, die Teilergebnispläne bzw. die Teilfinanzpläne sowie die Produktblätter der oben genannten Produkte und die von FB 11 zentral veranschlagten Aufwendungen bzw. Auszahlungen für Personal und Versorgung entsprechend des Haushaltsplanentwurfes 2019 einschließlich der mittelfristigen Finanzplanung sowie den zu fassenden Einzelveränderungen der nachfolgenden Vorlagen und zudem die in der Veränderungsnachweisung aufgeführten Produktsachkonten und Produktblätter für den Haushalt 2019 zuzüglich der vorweg beschlossenen ergänzenden Veränderungen zu beschließen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Ausschuss

Gegenstand der Beratung

Personal- und Verwaltungsausschuss

Produkt 010401, 010603, 010604, 010801 bis010807,

011001 bis 011003, 011101, 011901 bis 011906, 020101,

020201, 020702, 021001, 021101 und 021401

sowie die zentral von FB 11 veranschlagten Personal- und Versorgungsaufwendungen


Der Personal- und Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen, die Teilergebnispläne bzw. die Teilfinanzpläne sowie die Produktblätter der oben genannten Produkte und die von FB 11 zentral veranschlagten Aufwendungen bzw. Auszahlungen für Personal und Versorgungentsprechend des Haushaltsplanentwurfes 2019 einschließlich der mittelfristigen Finanzplanung sowie den zu fassenden Einzelveränderungen der nachfolgenden Vorlagen und zudem die in der Veränderungsnachweisung aufgeführten Produktsachkonten und Produktblätter für den Haushalt 2019 zu beschließen.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Der Entwurf des Haushaltsplanes 2019 einschließlich der mittelfristigen Finanzplanung bis 2022 ist am 10.10.2018 in den Rat der Stadt Aachen eingebracht und zur weiteren Beratung an die Fachgremien verwiesen worden.

Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der beigefügten ausschussbezogenen Unterlagen zu den vorgenannten Produkten sowie der beigefügten Veränderungsnachweisungen.

Des Weiteren beschließt der Personal- und Verwaltungsausschuss über die zentral veranschlagten Personal- und Versorgungsaufwendungen 2019 - 2022 (sog. Personalkostenverbund). In Anlehnung an die Orientierungsdaten für die mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung der Gemeinden und Gemeindeverbände des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte die Fortschreibung der Dienst- und Versorgungsbezüge in 2019 mit drei Prozent. Für die Entgelte der Beschäftigten und der Arbeitgeberanteile für Sozialversicherung und Zusatzversorgung wurden die laut aktuellem Tarifabschluss 2018 vereinbarten linearen Erhöhungen von 3,09% zum 01.04.2019 und von 1,06% zum 01.03.2020 eingerechnet. Im Übrigen sind die Personal- und Versorgungsaufwendungen mit einem Prozent jährlich fortgeschrieben. Davon ausgenommen sind die Pensionszuführungen für Versorgungsempfänger und die Ertragsposition für die Auflösung von Pensionsrückstellungen, deren Kalkulation auf Basis der beiden Vorjahresergebnisse erfolgte. Für die zur Einrichtung vorgesehenen Stelleneinrichtungen der 1. Lesung Stellenplan (PVA am 11.10.2018) sind die Personalaufwendungen bereits im Haushaltsplanentwurf 2019 berücksichtigt.

Alle finanziellen Veränderungen sind im Rahmen der Haushaltsaufstellung vorläufig zentral im Produkt 01 08 06 (Allgemeine Personalwirtschaft) bei den entsprechenden Konten veranschlagt. Die produkt- und kontenscharfe Verteilung wird unmittelbar für den Haushalt 2019 erfolgen.

Die aus den Stellenplanveränderungen für die 2. Lesung Stellenplan resultierenden finanziellen Bedarfe sind für die Veränderungsnachweisung zum Haushaltsplanentwurf 2019 angemeldet worden.

Soweit ergänzende Beschlüsse der Bezirksvertretungen vorliegen, werden diese ebenso beraten.

Beschlüsse der Bezirksvertretungen, welche bei Einladungserstellung noch nicht vorlagen, werden schnellstmöglich nachgereicht.

Auch Veränderungsnachweisungen, die den Personal- und Verwaltungsausschuss betreffen und bei Einladungserstellung noch nicht vorlagen, werden schnellstmöglich nachgereicht.

Weitere Dokumente (11)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-11-05 FB 11_0318_WP17 Haushaltsplanberatun SAO.pdf

20.11.2024

1.2 MB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Personal- und Verwaltungsausschusses
Gremium
Personal- und Verwaltungsausschuss
Datum
Do., 06.12.2018
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
Geändert
19.2.2026
Inhalt abgerufen
19. Februar 2026 um 00:04