15. Januar 2019 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
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Projekt "Wirkungsmessung von Digitalisierungsvorhaben in den Städten Aachen und Köln"

Dez II/0029/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Ratsherr Pilgram weist darauf hin, dass er in der letzten Sitzung die Frage gestellt habe, ob die Verwaltung einen Wirtschaftlichkeitsnachweis erstellen könne. Dies sei durch das städtische Organisationsmanagement des FB 11 geschehen. Es seien potentielle Stelleneinsparungen eruiert worden. Es sei jedoch die Frage, ob die Kosten für die Lösungen auf digitalem Wege im richtigen Verhältnis zum erzielten Ergebnis und Ertrag stünden.

Frau Grehling erwidert, dass hier die generelle Frage nach der Standardisierung zu stellen sei und in diesem Zusammenhang auch hinsichtlich der Art, dem Umfang und der Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Einführung von digitalisierten Prozessen würden sich diese erst nach einigen Jahren amortisieren und nicht unmittelbar. Außerdem sei bei der Einführung von digitalen Prozessen immer die Frage zu stellen, welche Zielgruppe man erreichen könne und wolle. Hier stünden die Fragen im Raum, welche organisatorischen Aspekte berührt werden, welche haushalterischen Auswirkungen und unmittelbare Nutzen entstehen können. Frau Grehling verdeutlicht, dass es spannend bleibe, wie insgesamt die Digitalisierung bei der Stadt Aachen vorangetrieben werde. Im Rahmen dessen sei es notwendig, eine gesamtstädtische Vernetzung aller Digitalisierungsprozesse unter Beachtung wirtschaftlicher Effekte anzustreben. Dies sei bisher jedoch noch nicht erreicht.

Beschluss

Der Finanzausschuss stimmt einstimmig der Beteiligung am Projekt „Wirkungsmessung von Digitalisierungsvorhaben in den Städten Aachen und Köln“ zu.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Finanzausschuss stimmt der Beteiligung am Projekt „Wirkungsmessung von Digitalisierungsvorhaben in den Städten Aachen und Köln“ zu.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Städte Aachen und Köln sind Mitglied des offenen Städtenetzwerks „Integrierte Finanz- und Infrastrukturplanung“. Die Stadt Aachen wird hier durch Dez. II vertreten.

Die Stadtkämmerin der Stadt Köln ist im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs in diesem Netzwerk mit der Projektidee zur Einrichtung einer Wirkungsmessung von Digitalisierungsmaßnahmen an die Stadt Aachen - Dez. II herangetreten. Ziel des Projektes ist es, Digitalisierungsmaßnahmen in ihrer Wirkung auf (gesamtstädtische)haushalts- und finanzwirtschaftliche Aspekte zu analysieren und basierend auf den so gewonnen Erkenntnissen eine strategische Steuerung entsprechender Vorhaben zu ermöglichen.

Gemeinsam mit der Partnerschaft Deutschlands (PD), die mit dem Projekt beauftragt werden soll, und dem Finanzdezernat der Stadt Köln ist die beiliegende Projektskizze abgestimmt.

Im Verlauf des Projektes werden zwei Instrumente zur Messung der Wirkung von Digitalisierungsvorhaben entwickelt: Ein Monitoringsystem dient der langfristigen Beobachtung der Wirkung, während ein Steuerungsinstrument eine vorhabenspezifische Betrachtungsweise ermöglicht. Beide Instrumente sind dabei eng am praktischen Bezug auszurichten, sodass sie aufeinander aufbauend die Grundlage eines nachhaltigen Controllingsystems für digitalisierungsbezogene Vorhaben bilden werden.

Im Fokus dieser Wirkungsmessungen steht die letztliche Bewertung nach auch haushaltsrelevantem betriebs- wie volkswirtschaftlichem Kosten-/Nutzenverhältnissen und Wirkungen. In der Folge wird die organisatorische Federführung des Projektes bei Dez. II unter Beteiligung der zentralen Digitalisierungsbeauftragten (FB 01 und Dez. V) verortet. Die beiden zu beteiligenden Bereiche begrüßen den Projektvorschlag und haben ihre Zustimmung bekundet. Anlassbezogen werden einzelne Fachdienststellen (z.B. Schule, Stadtentwicklung, …) für die jeweiligen fachbezogenen Fragestellungen hinzugezogen werden.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung NRW (MHKBG) hat insbesondere in Anbetracht der grundsätzlichen Übertragbarkeit der Erkenntnisse auch auf andere Städte und der damit einhergehenden Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung bereits Interesse an der Projektidee geäußert und eine Förderung in Aussicht gestellt. Die letztliche Förderquote wird der noch ausstehenden Antragstellung vorbehalten bleiben.

Die Kosten für das Projekt werden voraussichtlich rund 80 T€ betragen und nach Abzug der in Aussicht gestellten Förderung zwischen den beteiligten Städten Aachen und Köln geteilt werden.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

2018

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2018

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2019

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

16.000

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

-16.000

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

-16.000

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 80.000 €. Die Förderung durch das Land NRW wird voraussichtlich 60 % bis 80 % betragen. Damit stehen Eigenanteile in Höhe von zwischen 16.000 € und 32.000 € zu erwarten, die hälftig zwischen den Städten Aachen und Köln geteilt werden.

Die Deckung erfolgt aus Mitteln des Dez. II (PSP-Element 1-010909-900-1 „NKF-/EDV-/ERP-System“ und Kostenart 52910000 „Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen“).

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-12-18 Dez II_0029_WP17 Projekt _Wirkungsmes SAO.pdf

20.11.2024

94.8 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses
Gremium
Finanzausschuss
Datum
Di., 15.01.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Dezernat II
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 09:53