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(Wieder-)Anpflanzung von abgestorbenen / fehlenden BäumenAntrag der Fraktion der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Aachen-Brand vom 28.8.2018

FB 36/0303/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Auf die Vorlage wird verwiesen.

Ergänzend nimmt Herr Dr. Ruckert vom Fachbereich Umwelt anhand einer Power-Point-Präsentation

Stellung. In dem Antrag seien die Bäume erwähnt. Die Verwaltung sei nicht zuletzt aus ökologischen Gründen bemüht, Bäume an verwaisten Standorten nachzupflanzen und nach Möglichkeit zusätzliche Standorte im Zusammenhang mit neuen Baumaßnahmen zu schaffen. Im Bestand seien die Bedingungen für eine Wiederanpflanzung oft unzureichend. Dies liege an verdichteten Böden, zu kleinen Baumscheiben, hohen Temperaturen in der Stadt und unzureichende Wasserversorgung. Teilweise seien die Baumstandorte zu klein, um die Baggerschaufel anzusetzen und einen neuen Baum zu pflanzen. Bei Schaffung eines Baumstandortes müssten überdies Versorgungsleitungen im Erdreich beachtet werden. Da nicht alle Leitungen in entsprechenden Plänen eingetragen seien, würden oft erst vor Ort Gas-, Strom- oder Fernwärmeleitungen vorgefunden. Außerdem gebe es Standorte, die wegen Alt- oder Bestandsbäumen überschattet seien und so keine Entwicklungschancen für neue Bäume böten. Da es selbstverständlich auch geeignete Standortegebe, sei eine strategische Betrachtung für alle Straßen- und Platzräume angestellt worden. Stadtklimatische Gründe seien ein Gesichtspunkt der Maßnahmenpriorisierung. Außerdem werde berücksichtigt, an welchen Standort die Allgemeinheit von der Anpflanzung von Bäumen profitieren würde. Als Grundlage hierfür seien die Verkehrsmengen, auch bei Geh- und Radwegen betrachtet worden. Die Liste für die Nachpflanzungen für das Frühjahr 2019 berücksichtige ca. 80-100 Bäume in entsprechenden Straßen.

Herr Bezirksbürgermeister Tillmanns bedankt sich bei Herrn Dr. Ruckert für seinen Vortrag.

Herr Auler von der CDU-BF findet den Vortrag aus der Innenstadtperspektive aus gesehen sehr gut.

Die Einwohnerdichte als Bewertungsparameter zugrunde zu legen, sehe er als Bezirksvertreter aber eher kritisch, da in den Außenbezirken die Einwohnerdichte deutlich geringer als in der Innenstadt sei. Auch außerhalb der Rangordnung sollten Baumpflanzungen bedarfsgerecht erfolgen. Leider würden die Baumscheiben oft durch Pkw zugeparkt. Zum Beispiel sei in der Niederforstbacher Straße ein Baumfeld durch Parkvorgänge stark beschädigt worden. Neupflanzungen seien im Bereich am Brander Bahnhof und entlang der Vennbahntrasse möglich. Die Bezirksvertretung Aachen-Brand habe einen guten Überblick darüber, wo Bäume neu bzw. ersatzweise gepflanzt werden sollten. Hierzu lege die CDU-BF eine entsprechende Liste mit Datum vom 30.01.2019 als Beschlussvorschlag vor.

Herr Depenbrock von der GRÜNEN-BF bemängelt, dass seiner Erfahrung nach immer mehr Bäume Neubaumaßnahmen zum Opfer fielen. Er stellt daher die Frage in den Raum, wie groß die Lücke zwischen der Anzahl weggefallener Bäume und der Nachpflanzungen auf Kostender Investoren sei. Außerdem fragt er, wie lange es dauern würde, bis die genannten 80-100 Bäume durch Kapazitäten des Aachener Stadtbetriebes gepflanzt werden.

Herr Hußmann von der GRÜNEN-BF stellt fest, das Budget vorhanden sei, es aber nicht ausreiche, nur den Ersatz abzudecken. Darüber hinaus solle der Nachholbedarf berücksichtigt werden.

Herr Dr. Ruckert antwortet, dass er aktuell bezüglich des Nachholbedarfes keine Zahl nennen könne. Momentan sei der Fachbereich dabei, die möglichen Standorte zu kartieren. Begonnen werde mit den stadtklimatisch mehrfach belasteten Bereichen. Da noch keine systematische Erfassung vorliege, sei die Verwaltung für Hinweise auf freie Standorte dankbar.

Ratsfrau Lürken von der CDU-BF sieht die Aufgabe nicht nur bei der Politik, sondern auch bei der Verwaltung. Sofern tatsächlich geeignete Flächen z. B. bei einer Ortsbegehung identifiziert werden könnten, wäre eine Finanzierung auch aus bezirklichen Mitteln denkbar.Erst kürzlich habe der Bürgerverein Brand eine Aktion zur Neupflanzung von Bäumen abgeschlossen.

Herr Bezirksbürgermeister Tillmanns teilt mit, dass ggfls. in einer kleinen Kommission über die Kosten beraten werden müsste.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand beauftragt die Verwaltung, die nachfolgenden Baumstandorte auf ihre Eignung zu Neu- bzw. Ersatzpflanzungen zu überprüfen und weitere Standorte vorzuschlagen: -Kreuzanlage Ringstraße Nr. 3, -Schroufstraße 19/Ecke Schroufer Damm, -Freunder Heideweg ab Haus Nr. 6 -Hermann-Löns-Straße/Eilendorfer Straße 100 -Röhrigstraße/Trierer Straße -Kirchheidstraße/Trierer Straße -Ringstraße 189/183 -Parkanlage Eschenallee -Trierer Straße / Richtung Krauthausen Des Weiteren bittet die Bezirksvertretung Brand die Verwaltung, die im Antrag der GRÜNEN-BF vom 28.08.2018 angesprochenen Baumstandorte zu prüfen und Nachpflanzungen vorzunehmen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Brand nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Antrag "(Wieder-)Anpflanzung von abgestorbenen / fehlenden Bäumen" vom 28.8.18 gilt als behandelt.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Auf Antrag der Fraktion der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Brand bittet die Bezirksvertretung die Verwaltung, im öffentlichen Raum des Bezirks Bäume an den Stellen anzupflanzen, an denen bisherige Bäume abgestorben sind bzw. an denen eine Baumscheibe frei ist. Es werden 8 Beispielstandorte genannt.

Grundsätzlich ist die Verwaltung bestrebt, frei gewordene Baumstandorte möglichst zeitnah wieder zu bepflanzen. Bei Standorten im Straßenraum müssen die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum der Bäume in vielen Fällen erst geschaffen werden. In der Regel sind die alten Baumscheiben zu klein, und es ist meist nicht genügend durchwurzelungsfähiger Boden vorhanden.

In diesen Fällen sind vor einer Baumpflanzung aufwändige Tiefbauarbeiten erforderlich, die aufgrund des finanziellen und baulichen Aufwands den Zeitpunkt der Umsetzung erheblich verzögern können.

Bei den Standorten, die für eine Nachpflanzung geeignet sind, entstehen inklusive einer dreijährigen Entwicklungspflege (insbesondere Wässern) Kosten in Höhe von ca. 2.000,- € pro Baum.

Angesichts begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen werden Prioritäten gesetzt auf die stadtklimatisch mehrfach belasteten Bereiche, auf Straßen mit hoher Verkehrsstärke und auf übergeordnete Fuß- und Radwegeverbindungen.

Diese Kriterien treffen bei den vorgeschlagenen Standorten insbesondere zu auf die Schagenstraße (gegenüber des Parkplatzes an der Kita) und auf den Vennbahnweg. Der Standort am Zebrastreifen auf Höhe der Kita Schagenstraße liegt zu nah an Bestandsbäumen.

Die Nachpflanzung dieser geeigneten Standorte wird im Rahmen der Eigenkapazitäten des Stadtbetriebs umgesetzt. Darüber hinaus sind aus dem Projekt '200 neue Bäume für Brand' (bereits durch die Bezirksvertretung beschlossen) ab dem Herbst 2018 Baumpflanzungen vorgesehen in der Röhrig- und in der Kirchheidstraße.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2018-10-10 FB 36_0303_WP17 _Wieder-_Anpflanzung SAO.pdf

7.11.2024

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Betroffene Straßen

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Metadaten

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Ö 7
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Brand
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Brand
Datum
Mi., 30.01.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
2.4.2026
Inhalt abgerufen
5. April 2026 um 20:08

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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