Vorstellung der Stadtteilkonferenzen Brand und Kullen/Steppenberg/ Vaalserquartier
FB 56/0209/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Herr Schürmann und Herr Kreutz stellen mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation (Anlage 1) die Stadtteilkonferenz Brand vor. Sie verweisen auf den ausgelegten Flyer „Brander Senioren-Telefon“ (Anlage 2).
Frau Höller-Radtke dankt im Namen des Ausschusses für die interessante Vorstellung.
Herr Müller findet besonders die Zusammenarbeit mit Wahlheim positiv.
Frau Brammertz ergänzt, dass der Sportverein „Mädchen mittendrin“ dort erfolgreich verortet ist.
Herr Hansen stellt 3 Fragen:
- ob das Seniorenmobil häufig genutzt wird und wie es finanziert wird.
Herr Schürmann und Herr Klüppel erläutern, dass durchschnittlich 3 Fahrten täglich durchgeführt werden. Die finanzielle Unterstützung vom Land ist ausgelaufen; derzeit wird das Seniorenmobil mit Hilfe von Spenden, Sponsoren und Ehrenamtlern fortgesetzt.
- ob die Stadtteilkonferenz auch besondere Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund anbietet.
Herr Schürmann erklärt hierzu, dass es aktuell nicht viele Geflüchtete in Brand gibt. Verschiedene Institutionen wie die Caritas oder der ökumenischen Arbeitskreis bieten Unterstützung in vielen Bereichen, wie z.B. der Wohnungssuche, an. Die Grundschule bietet internationale Förderklassen an.
- ob Angebote für Menschen mit Behinderungen im Bereich der Mobilität bestehen.
Herr Kreutz erwidert, dass dies kein explizites Thema der Stadtteilkonferenz ist, dass die Belange der Menschen mit Behinderungen aber in den verschiedenen Bereichen wie z.B. Planung von Straßen etc. berücksichtigt werden.
Frau Seufert bezieht sich auf die Reduzierung der Anzahl der Teilnehmer von 72 auf 36 und fragt nach, welche Kriterien bei dieser Mitgliederbereinigung zugrunde gelegt wurden.
Herr Schürmann erklärt, dass alle 72 Mitglieder angeschrieben wurden und um eine schriftliche verbindliche Zusage zur Mitarbeit gebeten wurden. Es erfolgten 36 positive Rückmeldungen.
Herr Deumens fragt nach, wie die Beziehung zum Bürgerverein ist und wie das Friedenscamp zustanden gekommen ist.
Herr Schürmann erklärt, dass zur Vermeidung von Doppelstrukturen eine enge Abstimmung mit dem Bürgerverein stattfindet und unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.
Das Friedenscamp hat schon an unterschiedlichen Orten stattgefunden. Schüler aus verschiedenen Ländern beschäftigen sich gemeinsam mit dem Thema „Frieden“. Träger war in 2018 die Gesamtschule Brand. Die Statteilkonferenz hat dieses Projekt finanziell unterstützt.
Frau Koentges findet vor allem das Seniorentelefon und das Seniorenmobil sehr wichtig und regt an, hierfür bei der Bezirksvertretung Zuschüsse zu beantragen.
Auf Nachfrage von Frau Strack erklärt Herr Schürmann, dass das Seniorenmobil nicht nur von Senioren, sondern auch von Menschen mit Behinderungen in Anspruch genommen werden kann.
Im Anschluss stellen Frau Overs, Frau Köhl und Herr Loogen die Stadtteilkonferenz Kullen/Steppenberg/
Vaalserquartier anhand einer Präsentation vor (Anlage 3) und verweisen auf den ausgelegten Flyer (Anlage 4).
Frau Höller-Radtke dankt im Namen des Ausschusses für die Vorstellung.
Frau Piana fragt nach, ob es Unterschiede in den verschiedenen Teilen Kullen / Steppenberg / Vaalserquartier gibt und wie sich diese bei der Arbeit der Stadtteilkonferenz bemerkbar machen.
Frau Köhl und Frau Overs teilen mit, dass Unterschiede in den einzelnen Bereichen bestehen, aber man gut zusammen arbeitet.
Herr Hansen bittet um Mitteilung, wo der geplante Garten verortet werden soll.
Herr Schmachtenberg, Rektor der GGS Gut Kullen, erklärt, dass der geplante Garten den bei der Grundschule bereits bestehenden Schulgarten erweitern soll. Hierfür soll ein angrenzendes Grundstück am Phillip-Neri-Weg genutzt werden. Der Garten könnte dann gemeinschaftlich mit Kindergärten und weiteren Bevölkerungsgruppen genutzt werden.
Frau Koentges fragt nach, ob die Stadtteilkonferenz abgefragt hat, ob es Fördermöglichkeiten von der Bezirksvertretung gibt.
Frau Overs teilt mit, dass der Kontakt zu Hr. Wery, Leiter der Bezirksvertretung Laurensberg, sehr gut ist und dieser das Projekt unterstützt.
Frau Höller-Radtke interessiert sich dafür, nach welchen Kriterien die in der Präsentation enthaltende Differenzierung nach ausländischen Mitbürgern erfolgt ist.
Frau Köhl erklärt, dass diese Statistikdaten dem Sozialentwicklungsplan entnommen wurden.
Der Beschluss erfolgt einstimmig.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die mündlichen Präsentationen der Stadtteilkonferenzen Brand und Kullen/Steppenberg/Vaalserquartier zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Stadtteilkonferenzen sind ein Zusammenschluss der im Quartier und im Sozialbereich tätigen professionellen und ehrenamtlichen Personen. Sie sind in erster Linie Austauschplattformen, in denen der Informationsfluss zwischen den lokalen Akteuren bei der alltäglichen Arbeit gewährleistet ist. Darüber hinaus werden in den Stadtteilkonferenzen Entwicklungen im Quartier diskutiert, gemeinsame Projekte und Maßnahmen erarbeitet und Bedarfe formuliert.
In seiner Sitzung am 28.09.2017 fasste der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie den Beschluss, dass in jeder Sitzung des Ausschusses jeweils 2 Stadtteilkonferenzen die Möglichkeit der persönlichen Berichterstattung gegeben wird.
Vorgestellt haben sich bereits die Stadtteilkonferenzen Westparkviertel am 22.02.2018, Aachen-Ost/Rothe Erde und Aachen-Nord am 26.04.2018, Kronenberg und Preuswald am 28.06.2018 sowie Richterich/Horbach und Forst/Driescher Hof am 04.10.2018.
Der Ausschuss nahm die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.
Im Mai 2018 haben sich die Stadtteilkonferenz Hörn/Königshügel/Muffet und im August 2018 die Stadtteilkonferenz Burtscheid konstituiert.
Im Stadtgebiet Aachen gibt es nunmehr 12 Stadtteilkonferenzen. Die konstituierende Sitzung der Stadtteilkonferenz Eilendorf hat am 13.11.2018 stattgefunden.
In der Folgesitzung tragen nun die Stadtteilkonferenzen Brand und Kullen/Steppenberg/ Vaalserquartier mündlich vor.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
| ||||||||||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | ||||||||
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Folgekos-ten (alt) | Folgekos-ten (neu) | ||||||||
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||||||||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | |||||||||||||
Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.
Abstimmungsergebnis
Weitere Dokumente (4)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 91648
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=91648
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2018-10-25 FB 56_0209_WP17 Vorstellung der Stad SAO.pdf
7.11.2024
93.1 KB
Betroffene Straßen
Karte wird geladen…
Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie
- Gremium
- Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
- Datum
- Do., 21.02.2019
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 10:09
Beschlussdokument
Sammeldokument öffentlich
Öffnen