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Spielplatzkonzept für AachenSachstandsbericht, Vorstellung Methodik und Bewertungskriterien

FB 36/0347/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Frau Buchkremer vom Fachbereich Umwelt stellt das Spielplatzkonzept für die Stadt Aachen anhand einer Power-Point-Präsentation vor (siehe Anlage).

Herr Krott erinnert an die vereinbarten Zuständigkeiten zwischen den Fachbereichen Kinder, Jugend und Schule und Umwelt im Hinblick auf die Gestaltung und Planung von öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen. Der Fachbereich Umwelt sei für die Planung und Unterhaltung zuständig, jedoch entscheide der Kinder- und Jugendausschuss über die Ausstattung, Nutzung und gegebenenfalls Schließung der Plätze. Insgesamt lobt er das Konzept und die gute Bilanzierung.

Herr Paul dankt Frau Buchkremer für die Erläuterungen und die gute Arbeit. Im Hinblick auf die von ihr vorgestellte Extensivierung zur Nutzung durch die Öffentlichkeit sowie den Rückbau der Spielplätze zu öffentlichen Grünflächen betont er, dass der Kinder- und Jugendausschuss die klare Position vertreten werde, jede bestehende Spielplatzfläche als solche zu erhalten. Es handele sich hierbei um geschützte Bereiche für Kinder. Besonders Bolzplätze würden häufig infolge von Lärmbelästigungen für die Nachbarschaft infrage gestellt. Er sehe hier Verwaltung und Politik in der Verantwortung, den Erhalt der Bolzplätze zu unterstützen, da das Angebot sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Vereinsaktivitäten wichtig sei.

Herr Deloieschließt sich dem Dank an und greift das Beispiel des Spielplatzes an der Stettiner Straße auf. Das Konzept mache auf ihn einen schlüssigen Eindruck, allerdings hege er die Befürchtung, dass die Ausarbeitung des Konzeptes mit allen zugehörigen Karten und Auswertungen viele personelle Ressourcen gebündelt habe und daher die Maßnahmen vor Ort bislang noch nicht haben umgesetzt werden können. Er hoffe daher, dass nun die Spielplätze nun prioritär behandelt werden würden.

Frau Buchkremer bestätigt zwar die personellen Engpässe in dem zuständigen Team, betont jedoch, dass nach Fertigstellung des Konzeptes die Arbeit vor Ort wieder systematischer und zeitnah vorangetrieben werden könne.

Frau Scheidt warnt davor, die Option des Rückbaus von Spielflächen in das Konzept mit aufzunehmen. Sobald ein Spielplatz in eine öffentliche Fläche zurückgeführt worden sei, handele es sich nicht länger um einen für Kinder geschützten Raum und es fehle die Handhabe gegenüber Personen, die dort Alkohol und andere Substanzen konsumieren würden. Vor allem im Innenstadtbereich seien diese Flächen wichtig. Sie bittet darum, die weiteren Schritte bei der Umsetzung des Konzeptes im Kinder- und Jugendausschuss vorzustellen und beschließen zu lassen.

Frau Buchkremer erläutert, dass eine Rückführung in eine öffentliche Fläche nicht bedeutet, dass auch die Spielfläche wegfalle. Vielmehr könne die öffentliche Fläche auch zum Ballspielen oder Picknick genutzt werden.

Frau Frels erkundigt sich danach, ob auch die Zielgruppe der unterdreijährigen Kinder mit berücksichtigt werden würde, da ihr aus ihrem beruflichen Kontext bekannt sei, dass auch viele Tagespflegepersonen und pädagogische Fachkräfte aus KiTas Spielplätze besuchen würden.

Frau Buchkremer bestätigt, dass verschiedene Nutzergruppen mit einbezogen würden. Nach Möglichkeit werde versucht, dass die Spielplätze Angebote für alle Altersstrukturen bereithalten. Es gebe allerdings keine klassischen Kleinkinderspielplätze.

Auf Nachfrage von Frau Keller erläutert sie, dass die 15 Spielpunkte in den Außenbezirken besonders geprüft werden würden. Falls ein Spielpunkt im näheren Umkreis das einzige Angebot für Kinder darstelle, dann müsse dieser in jedem Fall erhalten bleiben und gegebenenfalls attraktiver gestaltet werden.

Beschluss

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Als Instrument zur Förderung der Familienfreundlichkeit, Generationengerechtigkeit und Inklusion sowie zur Unterstützung einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung in Form von Senkung der Unterhaltskosten wurde 2017 der Fachbereich Umwelt mit der Erstellung eines Spielplatzkonzeptes für Aachen beauftragt.

Zielsetzung des Konzeptes ist in der Stadt Aachen weiterhin qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte Spielangebote anzubieten und die Handlungsfähigkeit für zukünftige Maßnahmen langfristig zu sichern.

Die Leitlinien und Maßnahmen für alle öffentlichen Spielplätze werden inhaltlich aus einer detaillierten Bestandserfassung und Qualitätsbeurteilung, sowie aus einer gesamtstädtischen Bedarfsanalyse abgeleitet. Es werden sowohl für die Bedarfsanalyse, unter anderem in Anlehnung an das Freiraumkonzept und den Sozialentwicklungsplan der Stadt Aachen, als auch für die Qualitätsanalyse stadtweit einheitliche Bewertungskriterien angewandt. Hierbei werden alle öffentlichen Spielplätze neben der Standortüberprüfung nach sozialen Gesichtspunkten, Flächen- und Spielwertparametern und Nutzungsaspekten untersucht.

Die Beurteilung der Qualität der Spielplatzflächen stellt eine wichtige Grundlage zur Ableitung der Maßnahmenvorschläge dar. Zum einen können gezielte Maßnahmen zur Aufwertung von Spielplatzflächen ergriffen werden. Zum anderen stellen die Ergebnisse zusammen mit der durchgeführten Bedarfsanalyse eine wichtige Entscheidungshilfe für die weitere Entwicklung der Spielplatzflächen dar.

In der Sitzung wird mündlich über den Sachstand des Spielplatzkonzeptes, die Ziele und Methodik sowie die Auswahl der Bewertungskriterien berichtet.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Einstimmig.

Weitere Dokumente (1)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-02-19 FB 36_0347_WP17 Spielplatzkonzept fue SAO.pdf

8.11.2024

92.6 KB

Metadaten

TOP
Ö 6
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses gemeinsam mit dem Schulausschuss
Gremium
Kinder- und Jugendausschuss
Datum
Di., 19.03.2019
Uhrzeit
16:30
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 10:14

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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