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Evaluation ´Tag der Integration´ durch die Katholische Hochschule

FB 56/0233/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Die Vertreterinnen der Katholischen Hochschule Aachen, Frau Genenger-Stricker, Frau Nos und Frau von Plettenberg, präsentieren die Ergebnisse der Evaluation des Tages der Integration mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation (Anlage 1).

Der Tag der Integration ist von allen Befragten durchweg positiv bewertet worden. Ein sich daraus ableitbarer Verbesserungsvorschlag ist, die Werbung für diesen Tag effektiver und zielgerichteter zu gestalten. Zudem hat die Befragung ergeben, dass die Mehrheit sich dafür ausgesprochen hat, den Tag der Integration auf einen Tag, den Sonntag, zu reduzieren.

Herr Özgün dankt für die umfangreiche Arbeit und Bittet um Zusendung der gezeigten Präsentation.

Frau Scheidt dankt ebenfalls für die Präsentation, äußert aber auch Bedenken dahingehend, dass der Fragebogen sehr kompliziert und vor allem für nicht-deutsche schwer verständlich war. Sie fragt nach, wie sich die Diskrepanz erklären lässt, dass im ersten Teil die Befragungen ergeben haben, dass politische Themen keine große Rolle beim TDI spielen sollten und nachher als Ergebnis berichtet wurde, dass politische Themen mehr beachtet werden sollten.

Sie regt an, die inhaltliche Arbeit am Samstag weniger anhand von Vorträgen, sondern eher mit Hilfe von Gesprächen und Diskussionen zu gestalten.

Sie spricht sich ausdrücklich dafür aus, den Tag der Integration nicht nur am Sonntag stattfinden zu lassen, sondern die Erweiterung auf den Samstag beizubehalten.

Die Vertreterinnen der Katholischen Hochschule bestätigen, dass der Fragebogen sehr umfangreich und komplex war. Sie gehen aber davon aus, dass er von allen Befragten verstanden wurde, da er zusammen mit den Studierenden der Katholischen Hochschule im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs ausgefüllt wurde und die Studierenden ausreichend Erklärungen und Hilfestellungen gegeben haben.

Die „Diskrepanz“ zum Thema „Politik“ wird damit erklärt, dass zunächst abgefragt wurde, was die Besucher an diesem Tag der Integration erlebt haben (wenig Politik) und später, was sie sich für die zukünftige Gestaltung wünschen (mehr Politik).

Die Befragten haben angegeben, dass für sie der Aufwand, an zwei Tagen am TDI teilzunehmen, zu hoch ist. Samstags haben viele beruflich involvierte Menschen teilgenommen; sonntags vorranging interessierte BürgerInnen. Es handelt sich also um zwei verschiedene Zielgruppen. Es muss nun geklärt werden, welche Zielgruppe erreicht werden soll und wie diese besser erreicht werden kann.

Das Programm muss den aktuellen inhaltlichen Bedürfnissen angepasst werden.

Herr Özbay fragt nach, wie sich das politische Bewusstsein der BesucherInnen in den Jahren verändert hat. Gerade erst in Deutschland angekommen Menschen, die vor Krieg und Bedrohung geflüchtet sind, ist die Klärung der Grundbedürfnisse zunächst wichtiger als politische Mitbestimmung.

Frau Scheidt spricht sich nochmals dafür aus, den „Tag der Integration“ auf ein „Wochenende der Integration“ auszudehnen. Dass der Samstag wenig besucht ist, liegt daran, dass die Hauptakteure dann beschäftigt sind und nicht gleichzeitig Teilnehmer sein können. Hier muss ein Weg gefunden werden, zwei verschiedene Zielgruppen erreichen zu können. Einzelne Programmpunkte zukünftig zu streichen hält sie für schwierig.

Die Vertreterinnen der Katholischen Hochschule erläutern, dass die TeilnehmerInnen jetzt gesellschaftlich an einem anderen Punkt sind als vor einigen Jahren. Politische Themen und Fragen zu Rassismus, Rechtsextremismus ect. werden nun vermehrt gefordert und sollten in das zukünftige Konzept integriert werden.

Frau Fröhlich dankt für die interessante Präsentation und bittet, den Fragebogen dem Protokoll beizufügen (s. Anlage 2). Sie weist nochmals auf das Kostenproblem hin und kritisiert, dass die Arbeit von Ehrenamtlern zu wenig geschätzt wird. Sie regt an, die inhaltlichen Elemente des Samstags auf einen anderen Tag zu verlegen.

Herr Frankenberger erläutert, dass die Ausweitung des Tages der Integration auf den Samstag Ergebnis eines Workshops aus Herbst 2017 ist. Die Aufteilung des Tages der Integration auf zwei nicht hintereinander liegende Tage ist aus Kostengründen nicht möglich. Der Sonntag wird mehr mit inhaltlichen Themen ausgestaltet. Die räumliche Aufteilung innerhalb des Eurogress muss neu überdacht werden. Im Brüsseler Saal ist bislang kein inhaltlich anspruchsvollesProgramm möglich gewesen, da sich dieser in unmittelbarer Nähe zur Bühne befindet und stark mit beschallt wurde. Zukünftig soll die Bühne in die obere Etage verlegt werden, um Lärmauswirkungen auf den Brüsseler Saal zu minimieren. Im Vorraum des Brüsseler Saals sollen dann vorrangig Informationsstände untergebracht werden und im Brüsseler Saal selber dann die Bearbeitung inhaltlicher Themen möglich sein. Die Inhalte werden derzeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum und der Hochschule abgestimmt und sollen auch in den Sonntag hineinreichen. Im Moment ist man auf der Suche nach den passenden Themen und Präsentatoren. Das zukünftige Format befindet sich in der Entwicklung.

Herr Özgün kritisiert, dass es laut Präsentation beim Tag der Integration 2018 nur 40 % BesucherInnen und 60 % Akteure gab. Man muss mehr interessierte Menschen erreichen.

Die Vertreterinnen der Katholischen Hochschule erklären, dass die o.g. Prozentzahl sich auf die Befragten bezieht und nicht mit den Besuchern gleichgestellt werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass mehr BesucherInnen vor Ort waren, aber sich, im Gegensatz zu den Akteuren, nicht die Zeit genommen haben, den umfangreichen Fragebogen auszufüllen.

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Beschluss

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Integrationskonferenz und Tag der Integration
In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen sowie in Kooperation mit den Veranstaltern des Förderpreises „Integration durch Sport“ haben die Kommunalen Integrationszentren von Stadt und StädteRegion Aachen am Samstag, den 01.09.2018, im Eurogress die erste Integrationskonferenz gestaltet. 150 Fachleute und Interessierte haben sich über Migration, interkulturelle Öffnung sowie die neuen Integrationskonzepte von Stadt und StädteRegion ausgetauscht.

Unter dem Veranstaltungsmotto „ImPuls der Gesellschaft“ wurden alle Teilnehmenden dazu eingeladen, sich durch Impulsvorträge von bekannten Migrationsforschern zu Themen der Integration in der modernen Gesellschaft sowie im Sozialraum anregen zu lassen und Ideen einzubringen, um
die städteregionale Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Ein Markt der Möglichkeiten informierte im Anschluss an die Vorträge über Angebote der Integrations- und Demokratiearbeit in der Region Aachen sowie über Programme, die sich gegen Rassismus richten. Eine Podiumsdiskussion zum Integrationskonzept sowie die Vergabe des Förderpreises „Integration durch Sport“ rundeten das Programm der Konferenz ab.

Nahtlos schloss sich am Sonntag, den 02.09.2018, ebenfalls im Eurogress, der inzwischen 12. Tag der Integration an, der wie bisher durchgeführt wurde. An diesem Tag kamen über 200 Organisationen aus Aachen und Umgebung unter dem Motto „Demokratie stärken“ zusammen. Das Programm begann mit einer multireligiösen Friedensfeier des Dialogs der Religionen. Im Anschluss wurde ein mehr als sechsstündiges, vielfältiges Programm mit Tanz und Musik auf den Bühnen, Information an vielen Ständen und internationaler Küche in den Räumen des Eurogress geboten. Ein Höhepunkt war die Verleihung des „Integrationspreises der Stadt Aachen“.

Evaluation

Mit Unterstützung der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, konnte 2018 außerdem eine Evaluation des TdI durchgeführt werden. Die Evaluation richtet ihren Fokus ausschließlich auf die Veranstaltung am Sonntag und verfolgt das Ziel einer Weiterentwicklung der Marke „Tag der Integration“. Die Ergebnisse der Evaluation werden von der Katholischen Hochschule in der Sitzung vorgestellt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Abstimmungsergebnis

Siehe Anlage.

Weitere Dokumente (2)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-01-29 FB 56_0233_WP17 Evaluation _Tag der SAO.pdf

7.11.2024

91.8 KB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 3
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Integrationsrates
Gremium
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Datum
Mi., 27.03.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 10:22

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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