Zwischenbericht zum 31.03.2019 der Volkshochschule Aachen
E 42/0115/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Frau Gielsdorf erläutert den Zwischenbericht. Das erste Quartal ist wie immer in seiner Aussagekraft eingeschränkt, weil immer zu Beginn des Semesters die Teilnehmergebühren eingezogen werden und damit die Erträge deutlich höher sind. Frau Gielsdorf äußert die Hoffnung, dass die Jahresprognose gehalten werden kann, obwohl zum Semesterende die Anmeldezahlen nachlassen.
Festzustellen ist, dass sich das Verhalten der Teilnehmer/innen ändert: Kurzfristige Anmeldung und die Teilnahme an kurzen Veranstaltung und Wochenendveranstaltung steigen, während die Teilnahme an Veranstaltungen, die über einen längeren Zeitraum stattfinden, nachlässt. Diese Entwicklung wurde im neuen Programm berücksichtigt.
Die Personalkosten sind in der Prognose gestiegen, v.a. weil eine zusätzliche Stelle für die Digitalisierung eingerichtet wurde. Damit soll nicht nur die Verwaltungsdigitalisierung, sondern auch Digitalisierung des Unterrichts und der Unterrichtsräume (z.B. WLAN-Ausstattung, Anbindung des Gebäudes Sandkaulbach an das städtische Netz) gestaltet und umgesetzt werden. Ein entsprechend höherer Zuschuss wurde daher bei FB 20 beantragt.
Die Aufwendungen bei Position „8. Unterrichts- und Veranstaltungskosten“ sind im ersten Quartal höher als die Prognose, weil hierin die Prüfungskosten Cambrige (für das ganze Jahr) enthalten sind.
Bei den anderen Aufwandspositionen konnte aufgrund einer weiterhin sparsamen Bewirtschaftung die Prognose gehalten werden.
Die Mitglieder des Ausschusses bedanken sich für den Quartals-Bericht.
Frau Beslagicfragt nach den Gründen und den Konsequenzen der sinkenden Teilnehmendenzahlen.
Frau Gielsdorf antwortet, dass die Teilnehmendenzahlen aufgrund der Lage der Volkshochschule am Bushof zurückgehen. Nachweislich sinken die Teilnehmendenzahlen in den Abendstunden. Außerdem gab es weniger Integrationskurse im Sprachenbereich.
Frau Reuß bedankt sich für Ausarbeitung und die sparsame Bewirtschaftung, warnt aber auch vor allzu rigidem Sparen.
Herr Pilgram bemängelt die Bushof-Situation und appelliert für eine zeitnahe Veränderung dieser Situation.
Er äußert sein Unverständnis für die Notwendigkeit einer Stelle für Digitalisierung. Die Ausstattung mit WLAN könnten evtl. auch andere städtische Stellen, z.B. das Gebäudemanagement, umsetzen.
Frau Keller erläutert, dass es sich bei der Digitalisierung um ein komplexes Thema handelt, das im Zusammenhang mit Bushof, Bibliothek und Klangbrücke gesehen werden muss, und verweist auf die Notwendigkeit von Qualifizierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Einführung digitaler Medien.
Frau Crumbach-Trommler bedankt sich für die Vorlage. Sie bittet darum, dass mehr Kräfte des Ordnungsamts um die Gegend des Bushofes eingesetzt werden, und richtet die Bitte an Frau Schwier, dies in die Verwaltung mitzunehmen.
Frau Krott fragt, ob es, bis das „große Ganze“ umgesetzt werden kann, kleine Maßnahmen gibt, die der VHS helfen würden? Sie befürwortet die Maßnahmen zum Vorantreiben der Digitalisierung.
Frau Dr. Blüggel erläutert, dass zahlreiche kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation durchgeführt werden und dass die Stadt mit der Einrichtung der Koordiniationsstelle Bushof auf einem guten Weg für ein Zwischennutzungskonzept ist. Die Ausstattung mit WLAN, so führt sie aus, ist nur eine Säule der Digitalisierungsstrategie, allerdings aufgrund der Beschaffenheit des Gebäudes eine schwierige.
Herr Pilgram stellt klar, dass er sich nicht gegen die Digitalisierung der Volkshochschule ausspricht.
Er erinnert an den politischen Beschluss, alle Bildungseinrichtungen mit WLAN einzurichten, bei dem die VHS leider vergessen wurde.
Frau Schwier bestätigt, dass die Themen Bushof und Büchel in der Verwaltung mit Nachdruck vorangetrieben werden.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Gem. § 7 Absätze 5 und 12 der Satzung für die Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Stadttheater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum
31. März 2019 zur Kenntnis.
Es erfolgt kein Beschluss.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:
Allgemeines:
Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen. Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Zudem wird dem Jahresplanansatz die Jahresprognose ebenfalls im Vergleich mit den sich daraus ergebenden Abweichungen gegenüber gestellt.
In der Jahresprognose sind die zum Zeitpunkt der Auswertung bekannten weiteren zu erwartenden bzw. zu reduzierenden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen. Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.
Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.
Erträge:
Zu 2.:
Die Höhe der Erträge hängt mit der Anzahl der durchgeführten Studienreisen zusammen und korrespondiert mit den Aufwendungen in der Position 9.
Zu 3.:
Die Jahresprognose wird nach unten korrigiert, da hier Landesmittel über die Euregio Maas-Rhein erfolgen und somit zur Position Drittmittel (EU) verlagert werden.
Zu 4.:
Die Einnahmen von Drittmitteln sind an Zahl und Umfang von Projekten und Auftragsmaßnahmen gekoppelt. Es sind in diesem Berichtszeitraum noch nicht alle Mittelanforderungen erfolgt.
Zu 5:
Diese Sammelposition enthält u.a. neben Erträgen aus Werbeeinnahmen und Vermietung auch Auflösung von Rückstellungen. Die Werbekosten sind noch nicht abgerechnet und mögliche Rückstellungen wurden noch nicht aufgelöst.
Aufwendungen:
Zu 1.:
Durch die Zunahme von Aufgaben im Bereich der Digitalisierung werden eine zusätzliche Stelle bzw. Stundenaufstockung notwendig.
Zu 2.:
Die Honorarkräfte rechnen überwiegend erst zum Semesterende die ihnen zustehenden Honorare ab. Wegen Wegfall einer drittmittelfinanzierten Maßnahme können Honorarkosten in der Prognose nach unten korrigiert werden.
Zu 3.:
Geplant sind noch weitere Unterhaltungs- und Renovierungsarbeiten bzw. die Umgestaltung von Räumen.
Zu 4.:
Im Berichtszeitraum lagen noch nicht alle Rechnungen vor.
Zu 7.:
Der größte Teil der Werbungskosten für den Programmheftdruck entsteht notwendigerweise zweimal jährlich jeweils zu Anfang des Semesters, um das vielfältige Veranstaltungsprogramm der Volkshochschule bekannt zu machen.
zu 8:
Diese Position enthält neben den Unterrichts- und Veranstaltungskosten die weiterzuleitenden Drittmittel an Kooperationspartner von Projekten und die Fahrtkostenerstattung für Teilnehmende der Integrationskurse. Durch Wegfall von drittmittelgeförderte Maßnahmen kann hier eine Summe in der Position der zu erstattenden Fahrtkosten in der Prognose reduziert werden.
Zu 9.:
Der Aufwand für diese Position hängt mit der Anzahl der Studienreisen zusammen, siehe auch Erträge Position 2. Im Berichtszeitraum fehlen noch einige Abrechnungen.
Zu 10., 11. und 12.:
Es wurde auch hier auf eine sparsame Bewirtschaftung geachtet.
Zu 13.:
Zusätzliche Fortbildungskosten entstanden im Berichtszeitraum durch Einführung der neuen Website mit verbessertem Service der Kursverwaltung und -buchung.
zu 14.:
Es stehen noch Rechnungen des Sicherheitsdienstes aus.
zu 15.:
Es liegen noch nicht alle Rechnungen für den Berichtszeitraum vor.
Zu 16.:
Es sind keine weiteren Umzüge in diesem Jahr geplant, so dass die Prognose nach unten korrigiert werden kann.
Zu 18.:
Diese Position umfasst die Nutzung von Cambio-Fahrzeugen, die noch nicht wesentlich beansprucht wurde.
Zu 21.:
Es stehen noch die Abrechnungen der Prüfung durch das GPA und die Kosten für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2017 aus.
zu 22.:
(Ersatz)Anschaffungen stehen im Laufe des Jahres noch aus.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans
Die Sichtung von Förderprogrammen und die Akquisition von Projekten werden weiter vorangetrieben.
Das Risikoportal für 2019 in Höhe von 100 TEUR beinhaltet ein Risiko, das nach jetzigem Stand in der Prognose berücksichtigt wurde. Das Risiko entspricht dem in der Konsolidierung durch Reorganisation beschlossenen Plan, es soll durch Akquisition von Drittmitteln sowie durch Optimierung des Programmangebotes geschlossen werden.
Die Anmeldezahlen des jeweils betroffenen Semesters werden mit Werten des gleichen Semesters der letzten drei Jahre dargestellt. Weitere Kennzahlen wie geplantes und stattgefundenes Kursangebot, Ausfallquote, Unterrichtseinheiten und Honorare werden benannt und ebenfalls zueinander ins Verhältnis gesetzt.
Im Übrigen wird - wie bereits eingangs erwähnt - in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
entfällt
Weitere Dokumente (3)
Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.
Technische Details
ID: 93891
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=93891
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2019-06-06 E 42_0115_WP17 Zwischenbericht zum SAO.pdf
12.11.2024
1.4 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 3
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses für das Theater und die VHS
- Gremium
- Betriebsausschuss Theater und VHS
- Datum
- Do., 04.07.2019
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 18.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 18. Februar 2026 um 11:08