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Offener Ganztag an der GGS Brander Feld - Verbesserung des Raumangebots und Mensasituation - Baubeschluss des Erweiterungsbaus für Schule und Jugend- und Begegnungszentrum

FB 45/0628/WP17 · Entscheidungsvorlage

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Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Herr Bezirksbürgermeister Tillmanns begrüßt Herrn Platen vom Fachbereich Gebäudemanagement.

Auf die Vorlage wird verwiesen.

Herr Platen erklärt anhand einer Power-Point-Präsentation den Erweiterungsbau für die Grundschule Brander Feld und das JuB. Er geht zunächst auf die Umgebung ein und erklärt, dass nach längeren Studien der Standort für den Erweiterungsneubau gewählt worden sei. Die Mensa reiche in der jetzigen Form nicht aus, so dass der Mehrzweckraum für mind. 200 Essen täglich um- und ausgebaut werden solle. Da die Grundschule zu wenige Unterrichtsräume habe, werde das Gebäude um einen halben Zug erweitert. Das Programm sehe 2 Klassenräume, einen Mehrzweckraum und einen Lehrerraum vor. Um zukunftsfähig zu sein, werde zusätzlich eine Ausweichklasse für den Fall geschaffen, dass die Mensa noch mehr Kapazität beanspruche bzw. weitere Klassenräume wegen steigender Schülerzahl benötigt würden. Es seien 2 verschiedene Organisations- und Strukturvarianten im Haus vorhanden. Bei einem runden Tisch sei im letzten Sommer gemeinsam mit den Nutzern/Bedarfsträgern einvernehmlich die Gliederung in einer horizontalen Struktur gewählt worden. Beide Nutzungsformen würden sich sowohl im Alt- als auch im Neubau auf jeweils einer Ebene befinden und barrierefrei von außen zugänglich sein. Für die Schule und OGS im Erd- und Obergeschoss sei das Prinzip des Lernclusters gewählt worden. Dies bedeute, dass sich im Obergeschoss der Flur aufweite, um als multifunktionaler Differenzierungsraum genutzt werden zu können. Das Treppenhaus im Erweiterungsbau sei abtrennbar, damit der JuB bei Bedarf die sanitären Einrichtungen oben nutzen könne. Herr Platen geht noch weiter auf die einzelnen Geschosse sowie Materialien ein und bedankt sich bei den Mitgliedern der Bezirksvertretung für die Aufmerksamkeit.

Herr Meyer von der CDU-BF bedankt sich bei Herrn Platen für seinen Vortrag. Auch der Verwaltung möchte er seinen Dank und ein Lob aussprechen. Die Vorlage sei gut vorbereitet worden, auch im Hinblick darauf, dass das Gebäude eventuell aufgestockt werden könnte. Wegen der im JuB stattfindenden Veranstaltungen, an denen auch ältere Personen teilnehmen, halte er eine Verbesserung der Zufahrt zum unteren Hof für sinnvoll.

Herr Hellmann von der SPD-BF bedankt sich ebenfalls. Der Schulausschuss habe in seiner gestrigen Sitzung der Planung einstimmig zugestimmt. Mit Schule und JuB sei im Vorfeld Kontakt aufgenommen worden.

Herr Hußman von der GRÜNEN-BF bedankt sich für die Ausführungen und erwähnt, dass sich seine Fraktion im Vorfeld gegen den Ausbau der Mensa an dieser Stelle ausgesprochen habe. Um den Umbau weiter voranzubringen, spricht er sich heute für Variante B aus und damit für die barrierefreie Erreichbarkeit des JuB auf einer Geschossebene.

Herr Auler von der CDU-BF teilt ergänzend mit, dass im Schulausschuss die Zustimmung zum Ausführungsbeschluss unter der Prämisse einer Empfehlung des Planungsausschusses ergangen sei.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Brand nimmt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Kinder- und Jugendausschuss den Ausführungsbeschluss zu der Baumaßnahme Erweiterungsbau für Schule und Jugend- und Begegnungszentrum Brander Feld entsprechend der Vorlage zu fassen.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

  1. Der Schulausschuss nimmt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung zur Kenntnis. Er fasst den Ausführungsbeschluss zu der Baumaßnahme Erweiterungsbau für Schule und Jugend- und Begegnungszentrum Brander Feld.
  1. Die Bezirksvertretung Brand nimmt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Kinder- und Jugendausschuss und dem Schulausschuss den Ausführungsbeschluss zu der Baumaßnahme Erweiterungsbau für Schule und Jugend- und Begegnungszentrum Brander Feld entsprechend der Vorlage zu fassen.
  1. Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung zur Kenntnis. Er fasst den Ausführungsbeschluss zu der Baumaßnahme Erweiterungsbau für Schule und Jugend- und Begegnungszentrum Brander Feld.

Erläuterungen

Erläuterungen:

  1. Ausgangslage

In seiner Sitzung am 13.07.2017 hat der Schulausschuss die Verwaltung beauftragt, das in der Sitzung vorgestellte Planungskonzept „Errichtung einer multifunktionalen Mensa im Bestand und Schaffung eines solitären Erweiterungsbau für das Jugend- und Begegnungszentrum“ bis zur Planungstiefe Leistungsphase 3 nach HOAI weiterzuentwickeln. Es wurde beschlossen, dass die Schule zukünftig Küche und Bistro im Bestand sowie vier Multifunktionsräume mit drei Nebenräumen im Untergeschoss nutzen soll. Als Ausgleich hierfür sollen für das JUB entsprechende Räume im Neubau zusätzlich geschaffen werden.

Ergänzend zu dieser Beschlussfassung wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob neben der beschlossenen Erweiterungsmaßnahme die technischen Voraussetzungen für einen sich im Bedarfsfall ergebenden, dreizügigen Ausbau der GGS Brander Feld in die Planungen einbezogen werden können.

Die Prüfung der Machbarkeit eines Ausbaus der Grundschule durch das städtische Gebäudemanagement (E26) ergab, dass es bautechnisch möglich ist, den vorgesehenen Neubau um eine Etage aufzustocken. Dies versetzt die GGS Brander Feld räumlich in die Lage, die Zügigkeit um einen halben Zug zu erweitern.

Der Kostenrahmen, inklusive der Möglichkeit der Aufstockung, jedoch ohne bauliche Umsetzung der Aufstockung und ohne Einrichtungskosten der Bedarfsträger, wurde mit 1,8 Mio. € beziffert.

Am 17.10.17 im Schulausschuss sowie am 15.11.17 in der BV Aachen-Brand wurden Planungsmittel in Höhe von 120.000 € bewilligt. Die Verwaltung wurde beauftragt das Planungskonzept unter Berücksichtigung der Aufstockung bis LP 3 weiterzuentwickeln.

  1. Vorgehen der Verwaltung

Nach Prüfung des Urheberrechts wurde mit den Fachbereichen Recht und Rechnungsprüfung abgestimmt das Planungsbüro Hahn-Helten, wie beim Neubau der Schule, mit der weiteren Planung des Anbaus bis Leistungsphase 3 der HOAI zu beauftragen.

Im Zuge der weiteren Planung wurde deutlich, dass die Möglichkeit einer Aufstockung nicht nur theoretisch mitgeplant werden kann. Um die spätere Umsetzung zu gewährleisten, muss konkret und vollumfänglich auch der Teil geplant und entwickelt werden, der möglicherweise später gebaut werden soll.

Abstimmt zwischen E26 und FB 45 wurde der Auftrag an die planenden Büros in der Form formuliert, dass die Erweiterung um einen halben Zug direkt in die Planung zu integrieren ist.

Die Planung ergab zwei Varianten, die den Nutzern und dem Bedarfsträger vorgestellt wurden:

Variante A: Die Küche, das Lager und der Speiseraum des JUB Cafés im Bestandsgebäude werden unter Einbeziehung des Mehrzweckraums als OGS-Mensa für 200 Essen in drei Schichten umgebaut.

Die vier Gruppenräume samt Neben-/Lagerräumen des JUB im Souterrain werden der Schule/OGS zugeschlagen.

Im Souterrain des Erweiterungsbaus wird das JUB-Café angeordnet. Im EG des Erweiterungsbaus werden die neuen Gruppenräume des JUB angeordnet.

Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung erfolgen, liegen die Räume des halben Zuges im OG des Erweiterungsbaus.

Variante B: Das JUB verbleibt im Souterrain des Bestandsgebäudes und erhält die neuen Caferäume im Souterrain des Erweiterungsbaus. Es liegt somit komplett auf einer Ebene und ist barrierefrei zugänglich. Hieraus ergibt sich eine bessere Aufsichtsmöglichkeit für die Mitarbeiter.

Die Küche, das Lager und der Speiseraum des JUB Cafés im EG des Bestandsgebäudes werden unter Einbeziehung des Mehrzweckraums als OGS Mensa für 200 Essen in drei Schichten umgebaut.

Im EG des Erweiterungsbaus werden die Kompensations- und neuen Differenzierungsflächen für Schule/OGS untergebracht und in der eventuellen Aufstockung kommt der halbe Zug zum Tragen.

Man erhält in dieser Variante eine horizontale Schichtung der Nutzer: Im Souterrain JUB und im EG und OG die Schule und die OGS.

Die Entscheidung der Nutzer fiel klar und einstimmig zugunsten der Variante B aus.

  1. Konzept:

Für den zusätzlichen halben Zug gab es ein Raumprogramm. Für die Kompensationsflächen, also den Ersatz der Kursräume des UG, die beim JUB verbleiben, gab es als Rahmen die erforderliche Gesamtfläche von 169 m², ohne Raumgrößen, Anzahl oder Beschaffenheit. Von den Architekten wurden hierzu verschiedene Varianten entwickelt und vorgestellt.

Es wurde die sogenannte Cluster-Lösung präferiert. Dabei wird den Klassenräumen und größeren Mehrzweckräumen jeweils ein kleinerer Differenzierungsraum zugeordnet. Zudem wird der Flur ausgeweitet und als weiterer multifunktionaler Differenzierungsraum angeboten.

Die „Erweiterung um einen halben Zug“ mit 305 m² Nutzfläche (zzgl. Vertikal-Erschließung) und „Ersatz Kurs-/Mehrzweck-Räume“ mit 169 m ² Nutzfläche sind unterschiedlich groß. Aufgrund der programmatischen Ausrichtung kommt es zu einer Durchmischung der Funktionen in den beiden Etagen (EG und OG).

  1. Kostenermittlung:

Die Kostenberechnung beläuft sich auf ca. 4,1 Mio. €. Hierüber hinaus besteht ein Kostenrisiko von rd. 600.000,- € aufgrund von Kostenvarianzen und Zuschlägen für Baurisiken. Dieser Betrag ist ggfs. zu einem späteren Zeitpunkt mit einem eigenen Beschluss bereitzustellen. Der grundsätzliche Umgang mit dem Einplanen entsprechender Kostenrisiken für die im Haushalt der Stadt Aachen zu berücksichtigen Maßnahmen ist noch abzustimmen.

Die Einrichtungskosten für die Klassen-/Mehrzweck-/Differenzierungsräume, das Kollegiumszimmer, die OGS-Gruppenräume und die Mensa belaufen sich auf ca. 92.700,- €.

Die notwendige Einrichtung wird bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme mit der Schulleitung abgestimmt.

  1. Empfehlung der Verwaltung:

Die Verwaltung spricht sich für die Durchführung der beschriebenen Baumaßnahme aus. Sie empfiehlt den Bau der Mensa im Bestand, den Bau des Erweiterungsbaus mit JUB-Café im Souterrain, Kompensation und Differenzierungsräumen und Errichtung eines halben Zuges im EG und OG (Variante B).

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

1) 5-030101-900-00100-990-7, SK 78650000*

2) 5-030302-900-00100-990-5, SK 78650000*

3) 5-030101-99999999999, SK 78350000**

Investive Auswirkungen

Teilansatz

2019

fortgeschrie-bener Teil-ansatz 2019

Teilansatz 2020 ff.

fortgeschrie-bener Teil-ansatz 2020 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

1) 2.887.126,50

2) 339.173,50

3) 0

2.887.126,50

339.173,50

0

838.800

0

0

838.800

0

92.700

0

0

Ergebnis

-3.226.300

-3.226.300

-838.800

-931.500

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

investive Teildeckung (55.700€) aus 5-030101-900-00100-990-7, SK78650000

* Gesamtsumme der Maßnahme: 4.065.100 €

** Die Position wird im Rahmen der Haushaltsmeldung haushaltsneutral gegen konkrete Rechnung 2020 ff. neu angemeldet

1) 1-030101-800-7, SK 52560000

konsumtive Auswirkungen

Teilansatz

2019

fortgeschrie-bener Teilansatz 2019

Teilansatz 2020 ff.

fortgeschrie-benerTeilansatz 2020 ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

1)0

0

0

92.700

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

-92.700

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

-92.700

Deckung ist gegeben

keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

Einstimmig

Weitere Dokumente (2)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-05-23 FB 45_0628_WP17 Offener Ganztag an d SAO.pdf

12.11.2024

4.0 MB

Betroffene Straßen

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Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Brand
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Brand
Datum
Mi., 03.07.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Zusätze
Die Vorlage wird nachgereicht.
Geändert
2.4.2026
Inhalt abgerufen
5. April 2026 um 20:07

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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