4. September 2019 um 17:00, Bezirksamt Kornelimünster-Walheim
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Forstwirtschaftsplan 2020

FB 36/0397/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Eingangs der eigentlichen Beratung informiert Herr Dr. Krämer über die allgemeine Situation des Waldes durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäferbefall, über die auch bereits hinreichend in den Medien berichtet wurde. Bei den Mengen an Holz, welches derzeit anfällt, fehlt es an qualifiziertem Personal, an Maschinen und Sägewerkskapazitäten. Die anfallenden Mengen an Holz, die derzeit in Deutschland aber auch in ganz Europa anfallen, können einfach nicht zeitnah verarbeitet werden. Die gesamte Forstbranche steht kurz vor ihrem Kollaps. Hier in der Region sieht es nicht ganz so kritisch mit dem vom Borkenkäfer befallen Holz aus. Die Schäden sind überschaubar und nach und nach wird man hier der Situation beikommen können. Allerdings ist der Preis des Holzes ganz stark gesunken; die Erlöse sind äußerst gering. Das Laubholz hat, bis auf wenige Ausnahme, die seit dem letzten Jahr anhaltende Trockenheit ganz gut überstanden. Das mag teilweise an der Wasserhaltungsfähigkeit der hiesigen Böden und andererseits an der seit einiger Zeit hier praktizierten Art des naturgemäßen Waldbaues liegen.

Derzeit werden neue Förderrichtlinien erarbeitet, die am 26.09.2019 verabschiedet werden sollen. Danach können Besitzer geschädigter Forsten Zuschüsse als Ausgleich für die Waldschäden beantragen. Herr Dr. Krämer wünscht sich allerdings, dass mehr Gelder für die Forschung und somit in die wissenschaftlichen Grundlagen zur Verfügung gestellt würden, da zurzeit eine absolute Hilfs- und Ratlosigkeit herrscht, mit welchen Mitteln und Möglichkeiten man dem Klimawandel entgegentritt. Auf jeden Fall muss man den Ausstoß von Stickoxiden und Kohlendioxiden verringern und die Kohlendioxidbindung erhöhen. Dazu gibt es eine Studie eines Institutes der TH in Zürich, die besagt, wenn weltweit großflächig aufgeforstet würde, dann könnte man ⅔ des erzeugten Kohlendioxid-Ausstoßes binden. Im Zuge des Klimawandels bittet er die Bezirksvertretung, soweit sie die Möglichkeit dazu hat, sich dafür einzusetzen, dass in Aachen die Waldflächen erweitert werden.

Auf den Forstwirtschaftsplan 2020 bezogen ergeben sich für Herrn Dr. Krämer die Fragen, wie sich die Wälder bei den klimatischen Unsicherheiten künftig entwickeln werden und ob im kommenden Jahr die gleichen Borkenkäferschäden entstehen wie in diesem Jahr. Wie sieht es künftig mit der Unternehmerverfügbarkeit, den Kapazitäten in den Sägewerken und den Absatzmöglichkeiten aus. Er erläutert den der Bezirksvertretung vorliegenden Forstwirtschaftsplan 2020 schwerpunktmäßig dahingehend, dass weniger Frischholzeinschlag erfolgen wird und stattdessen auf den Schwerpunkt Pflanzungen gesetzt wird. Ein zweiter Schwerpunkt wird die Pflege der Aufforstungsflächen des Sturms Kyrill aus dem Jahre 2007 sein.

Frau Opitz bedankt sich für die Ausführungen und stellt Fragen zum Wildbestand, zum Verbiss und zur Vermehrung des Schwarzwildes, die von Herrn Dr. Krämer dahingehend beantwortet werden, dass zurückliegend eine sehr hohe Dichte und Überpopulation an Rot- und Rehwild im Bereich Kitzenhaus zu verzeichnen war, was wiederum zu starken Verbissschäden insbesondere bei der Baumart Buche geführt hat. Dies hat sich jedoch in den letzten Jahren ein Stück weit relativiert, da der jetzige Jagdpächter sehr bemüht ist die Abschussrate zu erfüllen und somit den Wildbestand zu verringern. Dies hat dazu geführt, dass die Schälschäden an den Bäumen auf ein erträgliches Niveau zurückgegangen sind. Beim Schwarzwild konnte in diesem Jahr eine sehr starke Strecke verzeichnet werden. Es sind trotzdem noch große Mengen dieser Wildart vorhanden, weil die Population sehr hoch und die Bejagung schwierig ist.

Die CDU-BF bedankt sich für den Vortrag und regt im Hinblick auf das fehlende Personal und fehlende Maschinen an, einen politischen Antrag zu stellen, auf den Einsatz der Bundeswehr zum Schälen der Baumstämme zurückzugreifen, wie es bereits in anderen Teilen der Bundesrepublik geschehen ist.

Herr Dr. Krämer vertritt jedoch die Auffassung, dass die Schäden im hiesigen Bereich nicht groß genug sind, um einen Einsatz der Bundeswehr zu rechtfertigen. Bei einigen Bäumen ist die Rinde schon abgefallen und wenn weitere Bäume gefällt und geschält werden, aber derzeit eine Vermarktung des Holzes nicht gesichert ist, dann ist es besser, die Bäume als Totholz stehen zu lassen und keine personellen Kräfte zu binden.

Auf weitere Nachfrage der CDU-BF antwortet er, dass im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Totholz in der Nähe von Waldwegen gefällt wird. Innerhalb der Waldflächen kann Totholz stehen bleiben und das Betreten dieser Flächen geschieht auf eigene Gefahr.

Auch die SPD-BF bedankt sich für die Ausführungen und auf deren Nachfragen erläutert Herr Dr. Krämer, dass bei den Neupflanzungen verstärkt auf die Weißtanne zurückgegriffen wird, weil diese Baumart entgegen den normalen Tannen und Fichten eine Pfahlwurzel ausbildet, die sehr tief in den Boden geht und tieferliegende Wasservorkommen erschließen kann. Bedingt durch die Pfahlwurzel ist diese Baumart auch resistenter gegen Stürme. Der Anteil der Waldflächen, die sich selbst überlassen werden, liegt in Aachen bei 5 %, was dem bundesweiten Durchschnitt entspricht. Waschbären sind sowohl im Münster- als auch im Stadtwald vorhanden und vermehren sich leider sehr gut.

Die SPD-BF beklagt den schlechten Zustand der Wanderwege (Nr. 5) vor allem im Bereich des Walheimer Waldes entlang des Iterbaches. Die Wege sind nicht gut begehbar und in einem gefährlichen Zustand. Im Rahmen der Wegeunterhaltung sollte eine Verbesserung zumindest der schlimmsten Stellen erzielt werden.

Bezug nehmend auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Verwaltungsvorlage erläutert Herr Dr. Krämer, dass im letzten Jahr auf Grund der besonderen Situation überhaupt keine Wegepflege durchgeführt werden konnte, da der betriebseigene Schlepper dauerhaft im anderen Einsatz war. In diesem Jahr war es fast wieder ähnlich wie im letzten, sodass der Wegebau in den Hintergrund geraten ist. In der Hoffnung, dass sich die gegenwärtige Situation entspannt, würde dann umgehend mit der Wegeunterhaltung begonnen. Die Trittsteinlösung in dem aufsteigenden Stück des Wanderweges Nr. 5 entlang des Iterbaches ist problematisch. Auf dem flachgründigen Boden sind die Trittsteine schlecht zu fixieren. In der Vergangenheit wurden dort öfters Reparaturmaßnahmen versucht. Diese Stelle ist mit Transportfahrzeugen zum Heranschaffen des Arbeitsmaterials nicht anfahrbar. Es kann daher nicht versprochen werden, ob diese Lösung dauerhaft in Betrieb bleiben wird.

Beschluss

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/Walheim nimmt die Forstwirtschafspläne für das Forstwirtschaftsjahr 2020 für den Münsterwald einstimmig zustimmend zur Kenntnis

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim nimmt die Forstwirtschaftspläne für das Forstwirtschaftsjahr 2020 für den Münsterwald zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Kommune erstellt gemäß Landesforstgesetz NRW jährlich einen Forstwirtschaftsplan. Dabei orientiert sich der Forstbetrieb an einem mittelfristigen - auf 10 Jahre ausgelegten - Betriebsplan (Forsteinrichtungswerk). Dieses zentrale forstliche Planungs- und Führungsinstrument gibt dem Forstbetrieb Rahmenbedingungen vor, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele mittelfristig zu erreichen. Im Einrichtungszeitraum von 2015-2025 sind nun im fünften Jahr die forstwirtschaftlichen Maßnahmen zu planen.

Rückblick auf das Forstwirtschaftsjahr 2019

Das vergangene Forstwirtschaftsjahr 2019 war dominiert durch extreme Witterungsbedingungen, beginnend mit Sturm Friederike im Januar 2018, gefolgt von einer für unsere Breitengrade ungewöhnlichen Dürre. Das Ausmaß der Dürre war zum Zeitpunkt der Planerstellung noch nicht absehbar. Vorsorglich flexibilisierte der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz noch in der Sitzung im September 2018 die Planung und folgte dem Vorschlag der Verwaltung, den Nadelfrischholzeinschlag zu stoppen und alle Aktivitäten auf den Einschlag von Kalamitätsholz zu konzentrieren. Diese Korrektur erwies sich im Nachgang als richtig, da die holzverarbeitende Industrie in Zeiten europaweit hoher Schadholzmengen durch Borkenkäfer und Sturm keine zusätzlichen Holzmengen mehr aufnehmen konnte. Die Zwangsnutzungen beim Nadelholz bewegten sich auf der Höhe eines Jahreseinschlags.

Glücklicherweise haben unsere Laubwälder die Dürre bisher vergleichsweise gut überstanden haben. Dies betrifft sowohl die Aufforstungen aus 2018, in denen nur geringe bis mittlere Ausfälle (5% - 25 %) zu verzeichnen waren, als auch die Laubbäume mittleren und hohen Alters, die im Frühjahr wieder hinreichend austrieben.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Katastrophenjahr 2018 (Sturm und Dürre) deutschlandweit zu immensen Waldschäden geführt hat, die weit schwereren wiegen, als die Stürme Kyrill oder Xynthia. Der Aufwand zur Beseitigung dieser Schäden ist aufgrund der sehr kleinflächigen Verteilung der schadhaften Bäume außerordentlich hoch, auch wenn die Wälder der Stadt Aachen die Katastrophe insgesamt vergleichsweise gut überstanden haben.

Forstwirtschaftsplan 2020

a) Holzeinschlagsplan

*)Alh = andere Laubbäume mit hoher Umtriebszeit (Esche, Bergahorn, Kirsche)
Aln = andere Laubbäume mit niedriger Umtriebszeit (Roteiche, Birke, Roterle, Eberesche, Robinie, Rosskastanie)

Erläuterung zur Tabelle „Holzeinschlagsplan“

Zeile a): Der jährliche Hiebssatz entspricht der nachhaltig nutzbaren Holzmenge in Festmetern (Kubikmeter), getrennt nach Holzartengruppen.

Zeile b): Mehr- oder Mindernutzungen aus den Vorjahren können in dem verbleibenden Planungszeitraum (bis 2025) ausgeglichen werden. Diese Mehr- oder Mindermengen werden mit dem jährlichen Hiebssatz verrechnet und ergeben den abgeglichenen Hiebssatz. Die Gründe für Mehr- oder Mindernutzungen sind vielfältig. Häufig sind Kalamitäten (Insekten, Sturm) oder Absatzschwierigkeiten einzelner Sortimente für diese Abweichungen ursächlich.

Der abgeglichene Hiebssatz für die Baumart Fichte ist gedanklich um ca.1.000 fm zu reduzieren, da diese Menge noch im Forstwirtschaftsjahr 2019 anfallen wird.

Zeile c): Mit Blick auf die Witterung ergeben sich für das Jahr 2019 Parallelen zum Vorjahr. Sturm Eberhard entwurzelte am 10.03.2019 erneut zahlreiche Bäume in den Aachener Wäldern. Die erwarteten Schäden durch Borkenkäfer waren im Frühjahr (erste Käfergeneration) aufgrund der kühlen Witterung im Mai noch überschaubar. Seit Juli (zweite Käfergeneration) zeichnen sich jedoch eklatante Schäden ab, die Bildung einer dritten Generation gilt als sicher; das Schadenspotential ist immens.

Bis zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung verlief die Aufarbeitung sehr schleppend und damit aus Sicht des Gemeindeforstamtes wenig zufriedenstellend. Einerseits verlangsamten die über die ganze Fläche verteilten Einzelwürfe und Käfernester den Arbeitsfortschritt, andererseits kam es zu massiven Engpässen bei der Unternehmerverfügbarkeit (Forstspezialmaschinen wie Harvester und Rückemaschinen, motormanueller Holzeinschlag). Auch bleibt ungewiss, ob und zu welchen Konditionen der Holzmarkt Schadholz im weiteren Jahresverlauf aufnehmen wird. Die zukünftige Situation beschreibt ein großer Holzabnehmer treffend mit den folgenden Worten: „Die Lage auf den Märkten ist durch die enormen Käferholzmengen extrem unter Druck und instabil. Die anfallenden Mengen können seitens der Industrie nicht aufgenommen werden. Die Preise sind für das 3. und 4. Quartal nochmal stark gesunken.“

Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2020, in dem lediglich 298 fm Laubholz planmäßig eingeschlagen werden sollen. Die Holzernte erfolgt überwiegend mit eigenem Personal. Gedanklich hinzuzurechnen sind die unvermeidbaren und nicht zu kalkulierenden Zwangsnutzungen bei der Baumart Fichte. Ein planmäßiger Frischholzeinschlag wäre bei der momentanen Holzmarktlage kontraproduktiv.

b) Kultur-, Wege- und Erholungsplanung

Kulturbegründung

Das Gemeindeforstamt beabsichtigt im anstehenden Forstwirtschaftsjahr 11.500 Bäume zu pflanzen, darunter 2.500 Stieleichen und 9.000 Weißtannen.

Je nach Lage und Fortschritt des Borkenkäferbefalls werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel weitere Freiflächen aufgeforstet. Die Baumartenwahl– vorwiegend Eichen, Rotbuchen und europäische Lärchen - richtet sich situationsbezogen nach dem anzutreffenden Standort und der bereits aufgelaufenen Naturverjüngung.

Auf etwa 0,5 Hektar muss vor Beginn der Pflanzarbeiten das Ast- und Kronenmaterial aus den Pflanzreihen beseitigt werden (Flächenvorbereitung)

Kulturpflege/Kultursicherung

Kultursicherungsarbeiten, bei denen die jungen Pflanzen von Konkurrenzvegetation wie Brombeere und Adlerfarn befreit werden, sind im Forstwirtschaftsjahr 2020 nicht erforderlich.

Jungbestandspflege

Viele der Wiederaufforstungsflächen des Sturms Kyrill (2007) stehen zur Jungbestandspflege an. Im jungen Alter von rund 10 - 20 Jahren sind Pflegeeingriffe noch kostengünstig durchzuführen, auch reagieren Bäume in diesem Alter noch stark auf die durchgeführten Maßnahmen. Bei der Jungbestandspflege werden die für den Standort gewünschten Haupt- und Nebenbaumarten gefördert und in ihrer Stabilität verbessert. Ziel ist der Aufbau eines gesunden, artenreichen und klimastabilen Mischwaldes. Die vorgenannten Arbeiten erfordern örtliche Erfahrung und Fachwissen und werden daher ausschließlich mit eigenem Personal durchgeführt.

Das Gemeindeforstamt plant Pflegeeingriffe auf ca. 7,5 Hektar. Sollten im kommenden Forstwirtschaftsjahr erneut Personalressourcen für die Kalamitätsholzaufarbeitung benötigt werden, so lassen sich diese Arbeiten je nach Baumartenzusammensetzung und Pflegezustand erneut zurückstellen.

Waldschutz

Durch Wildverbiss gefährdete Wirtschaftsbaumarten, in erster Linie Eiche und in einigen Bereichen auch die Buche, werden durch Ausbringung von Vergrämungsmitteln oder Schafwolle auf die Terminalknospe geschützt. Junge Weißtannen werden dagegen eingegattert, da die Pflanzen noch sehr klein sind und in der Jugend und unter dem Schirm des Altholzes nur langsamer wachsen und somit mehr Zeit benötigen, bis sie aus dem Äserbereich des Wildes gelangen.
Geplant ist ein zweimaliger Verbissschutz auf 5,0 ha (jeweils im Sommer und im Winter). Des Weiteren werden auf ca. 2,0 Hektar Wildschutzgatter errichtet.

Wegebau/Wegeunterhaltung

Zu den Unterhaltungsarbeiten im Bereich Wegebau gehören das Aufschottern und Profilieren von sand-/wassergebundenen Wegen, das Mulchen der Wegebankette, die Grabenpflege sowie der Schnitt des Lichtraumprofils. Diese Maßnahmen werden üblicherweise in Eigenregie durchgeführt.

Grundsätzlich ist das Gemeindeforstamt sehr daran interessiert, die gute Wegequalität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen aufrecht zu erhalten. Durch die vielen Zwangsnutzungen im Forstwirtschaftsjahr 2018 Jahre wurden die meisten Wegeunterhaltungsmaßnahmen zurückgestellt, da der betriebseigene Schlepper nahezu pausenlos Kalamitätsholz vorlieferte. Im aktuellen Forstwirtschaftsjahr 2019 wurde der Forstschlepper erneut unterjährig aus der Wegepflege abgezogen und für die dringendere Kalamitätsholzaufarbeitung eingesetzt. Die noch ausstehende Wegepflege wurde an Dienstleistungsunternehmen aus der Land- und Forstwirtschaft vergeben.

Für das kommende Forstwirtschaftsjahr 2020 ist nicht absehbar, wo und in welchen Mengen Kalamitätsholz anfällt und an welchen Orten die Wege übermäßig in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher plant das Gemeindeforstamt keine konkreten Wegeunterhaltungsmaßnahmen ein und entscheidet situationsbedingt, in welchem Umfang Regiearbeiten bzw. Vergaben an Unternehmer für die Wegeunterhaltung und –instandsetzung in Anspruch genommen werden.

Erholung/Erholungseinrichtungen

Der in die Jahre gekommene Steg, der das kleine Niedermoor am Fobisbach (Münsterwald) überspannt, wird im kommenden Forstwirtschaftsjahr erneuert. Erfreulicherweise wurde der Förderantrag an den Naturpark Nordeifel bewilligt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-08-14 FB 36_0397_WP17 Forstwirtschaftsplan SAO.pdf

20.11.2024

110.1 KB

Metadaten

TOP
Ö 5
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Gremium
Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim
Datum
Mi., 04.09.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 11:16