12. September 2019 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Autonomes Fahren - Ergebnisse aus dem internationalen Bürgerdialog im Projekt Aperol

FB 61/1248/WP17 · Kenntnisnahme

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Herr Dr. Pielen und Frau Hess-Akens halten einen Vortrag. Die Folien sind als Anlage zu dieser Niederschrift zusammen mit einem vorab verteilten Flyer eingestellt.

In diesem Zusammenhang stellt Frau Hess-Akens auch das am Projekt beteiligte Human-Computer-Interaction Center (HCIC) der RWTH Aachen sowie teilnehmende Bürger vor, die ihre Motivation zur Teilnahme kurz vorstellen.

Frau Rhie äußert die Bitte, demnächst auch Vertreter der Politik einzubeziehen.

Auf die Frage des Herrn Ferrari, warum die ASEAG nicht dabei ist, antwortet Herr Dr. Pielen, es sei geplant, diese demnächst einzubeziehen.

Frau Breuer sieht das Projekt zum autonomen Fahren als Schritt in die richtige Richtung.Die Rückendeckung der Bürger sei wichtig. Sie zollt den engagierten Bürgern Respekt.

Es ergeht der folgende

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt die vorgestellten Ergebnisse zur Bürgerpartizipation aus dem Projekt „Aperol“ zur Kenntnis und bedankt sich bei den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss nimmt die vorgestellten Ergebnisse zur Bürgerpartizipation aus dem Projekt „Aperol“ zur Kenntnis und bedankt sich bei den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Motivation:

Die Abteilung Verkehrsplanung und Mobilität des FB 61 beteiligt sich aktuell im Forschungsprojekt „Aperol“, in welchem die Umsetzung, die Erprobung sowie die Validierung eines autonomen On-Demand Mobilitätskonzeptes evaluiert werden.

Das Forschungsprojekt „Aperol“:

Täglich pendeln Millionen Menschen in Deutschland zu ihrer Arbeit, erledigen ihre Einkäufe und Besorgungen oder transportieren Güter mit ihrem eigenen Auto. Dieses Transportverhalten benötigt viele Ressourcen, Zeit und trägt zu stetig wachsenden Verkehrsbelastungen bei. Ein flexibles Verkehrssystem auf Basis autonom fahrender Fahrzeuge könnte zu einem Produktivitätsgewinn sowie zu einer erheblichen Verbesserung der Verkehrssituation in urbanen Zentren beitragen.

Im vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Forschungsprojekt „Aperol“ wird hierfür ein intelligentes und bedarfsgerechtes „On-Demand“- Mobilitätskonzept entwickelt. Die Ergebnisse sollen zu einem neuen Verständnis eines intelligenten Verkehrs beitragen, indem autonomes Fahren als eine integrale Komponente urbaner Zentren erprobt und exemplarisch am Beispiel der Stadt Aachen umgesetzt wird. Auf dem Campus Melaten soll im Rahmen des Projektes ab Anfang 2020 ein Erprobungsversuch mit dem autonomen Kleinbus „e.Go Mover“ gestartet werden. Ein wesentlicher Teil dieses Projektes ist die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern aus Aachen.

Internationaler Bürgerdialog am 6. April 2019 in Aachen:

Am 6. April 2019 fand in Aachen im Rahmen des Projektes Aperol der erste internationale Bürgerdialog zur Zukunft mit autonomen Fahrzeugen in Deutschland statt. Der durchgeführte Bürgerdialog ist Teil einer internationalen Veranstaltungsreihe mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema autonomer Mobilität.

In der Aula Carolina diskutierten an diesem Tag rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Aachen über Fragestellungen im Zusammenhang mit der Einführung autonomer Fahrzeuge. Hierbei wurden gesellschaftliche, geografische, ökologische, soziale und wirtschaftliche Themen in Hinblick auf die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen behandelt. Im Fokus standen insbesondere die Meinungen und Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger, um Wahrnehmungen, Ängste, Wünsche sowie Vorschläge zu identifizieren.

Die Ergebnisse des Bürgerdialoges wurden durch den Aperol-Projektpartner HCIC der RWTH sowie das Nexus Institut in Filmsequenzen dokumentiert sowie wissenschaftlich aufbereitet und ausgewertet. Es zeigt sich, dass der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger autonomer Mobilität grundsätzlich positiv gegenübersteht. Insbesondere werden positive Auswirkungen auf die Verkehrsbelastungen in den Städten sowie die Sicherheit im Straßenverkehr durch die Nutzung automatisierter Fahrzeuge gesehen.

In der Sitzung des Mobilitätsausschuss am 12.9.2019 werden 2 Teilnehmer/innen als „Bürgerbotschafter“ einige Ergebnisse aus der Veranstaltung vorstellen sowie ihre Sicht, Erfahrungen, Bedürfnisse, etc. in Hinblick auf das automatisierte Fahren darlegen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

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0

0

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (2)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-08-23 FB 61_1248_WP17 Autonomes Fahren - E SAO.pdf

14.11.2024

95.0 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 12.09.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 11:24

Beschlussdokument

Sammeldokument öffentlich

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