7. November 2019 um 17:00, Verwaltungsgeb. Mozartstraße Zi.207
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Organisation Kulturbetrieb E 49hier: Veranstaltungsmanagement E 49/4

E 49.5/0173/WP17 · Kenntnisnahme

Organisation Kulturbetrieb E 49hier: Veranstaltungsmanagement E 49/4

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Zu Beginn weist die Beigeordnete, Frau Schwier, darauf hin, dass Frau Pennartz nicht mehr im Dienst ist und Herr Takvorian in absehbarer Zeit ebenfalls in Ruhestand gehen wird.

Die Vorlage der Verwaltung soll als Diskussionsvorschlag für die heutige Sitzung dienen.

Frau Tirtey weist bzgl. dem Schrittmacher Festival daraufhin, dass dies auch zukünftig ein städtisches Projekt bleiben wird, jedoch gedacht ist, ein Projektbüro mit entsprechendem Vertrag für die inhaltliche Ausarbeitung zu beauftragen.

Es folgen Wortmeldungen von Ratsfrau Epstein, Ratsherrn Bruynswyk und Frau Crumbach-Trommler.

Die Beigeordnete, Frau Schwier, weist darauf hin, dass es innerhalb des Veranstaltungsmanagement keine Geschäftsbereiche gibt, sondern dass hier nur eine Aufstellung der Aufgabenbereiche präsentiert wird. Frau Perschon-Adamy spricht sich dafür aus, dass eine Kontaktstelle als Beratung für die freie Kulturszene wichtig ist.

Die Vorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, verweist darauf, dass es sich bei der Vorlage um eine inhaltliche Ausrichtung handelt und bewertet insbesondere auch die Begleitung der Kultur- und Kreativwirtschaft als gut.

Die Beigeordnete, Frau Schwier, weist ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die Stelle von Frau Pennartz als auch die Stelle von Herrn Takvorian nachbesetzt werden.

Zur Erklärung der Vorlage merkt Frau Tirtey an, dass der Museumsdienst und das Veranstaltungsmanagement eine Schnittmenge verbindet und nennt hier als Beispiel die Theaterstarter.

Ratsherr Bausch wünscht sich für die nächste Diskussion eine detailliertere Ausführung seitens der Verwaltung, in der Schwerpunkte erkennbar sein müssen. Ratsherr Pilgram spricht hier von einer Ressourcenfrage und erklärt, dass deutlich mehr Geld für die Personen und Aufgaben zur Verfügung gestellt werden müssen.

Es folgen weitere Wortmeldungen von Ratsfrau Reuß, der Vorsitzender, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, und Herrn Olaf Müller.

Die Vorsitzende, Bürgermeisterin Dr. Schmeer, spricht sich dafür aus ggf. Frau Ladwein einzuladen Die Beigeordnete, Frau Schwier, verweist auf die letzte Kulturkonferenz, die auf Grund mangelhafter Teilnahme, ausgefallen ist.

Abschließend schlägt Frau Tirtey in Anlehnung an den Wortbeitrag von Ratsherrn Bausch vor, dass die Verwaltung eine ausführlichere Vorlage mit entsprechenden Schwerpunkten fertigen wird.

Beschluss

Beschluss 89/86/2019: Der Betriebsausschuss Kultur beschließt einstimmig:Der Betriebsausschuss Kultur nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung gem. Vorlage.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Veranstaltungsmanagement wurde mit Gründung des Kulturbetriebs im Jahre 2006 eingeführt. Durch die Verrentung der Leitungspositionen (Leitung und Stellvertretung) erscheint es sinnvoll, die inhaltliche Ausrichtung einer Prüfung zu unterziehen.

Der Fokus lag bisher:

auf der kreativen Bespielung der Stadt unter dem Motto: „Stadt als Bühne“

auf einem spartenübergreifenden, zeitgenössisch geprägten und international wie regional besetzten Programm (sowohl wiederkehrende Programmpunkte und Reihen wie auch Einzelaktionen)

auf eigens konzipierten und inszenierten Projekten wie „schrit_tmacher Festival“ oder „accross the Borders“

auf künstlerisch-inhaltlichen Kooperationen mit der freien Szene sowie der Förderung und Beratung derselben

auf programmatischer und inhaltlicher Teilnahme an regionalen wie auch überregionalen Kooperationsprojekten wie „Aachen September Special“, „Karlspreis Live“, int. Literaturtagen, jüdischen Kulturtagen, Kulturprogramm der Heiligtumsfahrt u.v.m.

inhaltlich an Programmen der Stadt (z.B. Karlsjahr) oder den Museen orientierten Veranstaltungsprogrammen.

Die personelle Ausstattung wurde seit 2006 nicht verändert (4 Vollzeit, 1 Teilzeit, 1 Auszubildende/r).

Aus Sicht der Verwaltung ist es notwendig, die inhaltliche Ausrichtung zu erweitern und die eigenen Projekte den gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen.

Eine Optimierung soll erfolgen in Bezug auf:

a)Euregionale Projekte. Insbesondere das „schrit_tmacher Festival“ wurde in den vergangenen Jahren euregional durch die Zusammenarbeit mit den Niederlanden erweitert. Auch die Kooperation mit Kerkrade, Maastricht und Vaals kann verstärkt werden. Hier ließen sich sicherlich weitere Möglichkeiten finden. Die sehr konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Eupen kann ausgedehnt und intensiviert werden.

b)Die Betreuung und Förderung der freien Szene soll intensiviert werden. Beratung zu Förderprogrammen und Information über gesamtstädtische Kulturprojekte zählen u.a. dazu. Die Förderung und Betreuung nach Sparten soll auch neue Auftrittsmöglichkeiten und Vernetzungen zum Inhalt haben. Hier soll ebenfalls die Kultur-und Kreativwirtschaft eingebunden werden, die für die Stadtgesellschaft Impulsgeber sein kann, Prozesse anstößt und von großer Bedeutung ist.

c)Die Unterstützung der anderen Geschäftsbereiche soll intensiviert werden. Insbesondere Rahmenveranstaltungen für Ausstellungen sowie Kooperationen mit dem Museumsdienst, können zu besserem Besucheraufkommen sowie der Ansprache anderer Zielgruppen führen.

Für das „schrit_tmacher Festival“ ist es notwendig, ganzjährig die Zusammenarbeit mit den euregionalen Partnern zu gewährleisten.

Die Verwaltung empfiehlt, dem derzeitigen Leiter des Veranstaltungsmanagements und des „schrit_tmacher Festivals“weiterhin die künstlerische Leitung und inhaltliche Ausgestaltung des Festivals zu übertragen. Hierzu wäre ein Honorarvertrag zu fertigen.

Die Vorlage dient zunächst nur der inhaltlichen Ausrichtung des Geschäftsbereichs, damit ein politisches Votum hierzu eingeholt werden kann. Eine Einbeziehung von Gesamtverwaltung und Personalrat hat noch nicht stattgefunden.

Das Leistungsspektrum des Geschäftsbereichs wird durch die Betriebsleitung ermittelt.

Hierbei ist eine Personalbedarfsrechnung mit einzubeziehen.

Weitere Dokumente (1)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-10-22 E 49.5_0173_wp17 organisation kulturb sao

7.11.2024

83.7 KB

Metadaten

TOP
Ö 7
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Kultur
Gremium
Betriebsausschuss Kultur
Datum
Do., 07.11.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
Kulturservice
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 11:48