12. Dezember 2019 um 17:00, Sitzungssaal Haus Löwenstein
TOP 9Öffentlich

Steuerung der Besucherströme in städtischen Schwimmbädern - Ratsantrag der CDU und SPD-Fraktionen vom 31.07.2019

FB 52/0131/WP17 · Entscheidungsvorlage

im Ratsinformationssystem anzeigen
Beratungsergebnis:geändert beschlossen

Beratung

Ratsfrau Brammertz führt aus, dass der gemeinsame Antrag der CDU- und SPD-Fraktion den Hintergrund hatte, dass seitens der Verwaltung dargestellt werden sollte,welche technischen und baulichen Maßnahmen erforderlich sind, um die gewünschten Angaben zu den jeweils anwesenden Badegästen sowie die Vorabbuchung von bestimmten Zeitslotszu ermöglichen. Gleichzeitig sollte ermittelt werden, mit welchem Kostenaufwand dies verbunden wäre.

Sie gab an, dass es hier scheinbar zu einem Missverständnis zwischen Politik und Verwaltung gekommen ist.

Nach Wortmeldungen von den Herren Balthasar, Dr. Nadzeyka und Orthen sowie Frau Schwier und Ratsfrau Eschweiler zeigt sich, dass zur Beantwortung der o.a. Fragestellung seitens der Sportverwaltung u.a. das Gebäudemanagement und der Fachbereich Personal und Organisation mit eingeschaltet werden müssen.

Beschluss

Der Sportausschuss spricht sich einstimmig für eine Vertagung des Tagesordnungspunktes aus.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Sportausschuss nimmt die Informationen der Verwaltung zur Kenntnis und spricht sich gegen ein Online-Tool auf der Internetseite der Stadt Aachen zur Steuerung der Besucherströme in den städtischen Schwimmbädern aus.

In Vertretung

(Schwier)

Beigeordnete

Erläuterungen

Erläuterungen:


Die CDU- und SPD-Fraktionen im Rat der Stadt Aachen beantragen Folgendes:

Die Verwaltung wird beauftragt, zur Steuerung der Besucherströme in städtischen Schwimmbädern ein Online-Tool auf der Internetseite der Stadt Aachen zur Verfügung zu stellen, das die Auslastung der städtischen Schwimmbäder anzeigt sowie die Vorabbuchung bestimmter Zeitslots ermöglicht.

In der Begründung des Antrages heißt es weiter, dass es gerade an heißen Tagen häufig einen hohen Besucherandrang in städtischen Schwimmbädern, besonders im Hangeweiher gebe. Die Folge seien lange Schlangen an den Kassen und oftmals enttäuschte Badegäste, die aufgrund erreichter Kapazitäten keine Einlassmöglichkeit erhalten.

Klarzustellen ist zunächst, dass es tatsächlich noch nie den Fall gegeben hat, dass jemand nicht eingelassen wurde.

Lange Schlangen am Einlass des Freibades in Phasen mit hochsommerlichen Temperaturen haben sich insbesondere an den Tagen, an denen etliche Schulen hitzefrei gegeben haben, gebildet.

Nach dem extremen Zulauf von 4.000 bis 5.000 Badegästen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurde die personelle Ausstattung nochmals verstärkt und Personal zum zusätzlichen Kassieren von Hand eingesetzt. Dadurch konnten sich bildende lange Schlangen schneller abgebaut werden und die Problematik deutlich reduziert werden.

Mit der heutigen technischen Ausstattung der Schwimmbäder findet eine Erfassung der Badegäste beim Einlass statt. In allen Schwimmhallen findet montags bis freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr auch Schulschwimmen statt. Hier tragen die Lehrer die tatsächliche Zahl der teilnehmenden Schüler*innen in eine Liste ein, die im Laufe des Tages in die Statistik des Kassensystems übertragen wird. Eine zeitgleiche Erfassung mit dem Eintritt findet also nicht automatisch statt.

Eine automatische Ausgangskontrolle gibt es in keinem der städtischen Bäder, diese wird nicht benötigt, da die Entgeltordnung für die Benutzung der Sportstätten und Schwimmbäder der Stadt Aachen kein Nachzahlen von Eintrittsgeldern nach Spitzabrechnung der Verweildauer im Bad vorsieht; anders als dies vielleicht aus manch anderen Bädern bekannt ist. Die Eintrittskarte, die bis zum Verlassen des Bades zu verwahren ist, weist die Uhrzeit des Betretens des Bades nach, so dass bei Bedarf hierüber zu kontrollieren ist, wie lange jemand schon im Schwimmbad ist.

Die Vorschrift der Maximalnutzungszeit von zwei Stunden wird in den durch die Stadt Aachen betriebenen Bädern sehr großzügig gehandhabt.

Nur in Ausnahmefällen wird mit Verweis auf Überschreiten der Nutzungszeit jemand gebeten das Bad zu verlassen, z.B. bei besonders hohem Besucheraufkommen an Sonntagen in der familienfreundlichen Südhalle.

Da es keinerlei Erfassung beim Verlassen des Bades und - wie oben beschrieben - bedingt durch die Schulnutzung keine komplette zahlenmäßige Erfassung beim Einlass gibt, existiert keine in einem System abrufbare Zahl zu den aktuell tatsächlich im Schwimmbad befindlichen Gästen.

Eine Nachrüstung z.B. durch Drehkreuze mit Zählwerk ist baulich aus Platzgründen überwiegend nicht möglich und würde zudem nicht unerhebliche Kosten verursachen, denen kein entsprechender Nutzen gegenübersteht.

Die Zahlen der anwesenden Besucher verändern sich teilweise sehr schnell, z.B. entstehen im Wechsel zwischen den Schulen sicher mal kurzfristig geringere Auslastungen, die sich aber mit dem Erscheinen der nächsten zwei Schulen innerhalb von Minuten schon wieder ganz anders darstellen.

Was bedeutet, wenn man sich zuhause informieren könnte, wie hoch der Besucherandrang aktuell ist, könnte dieser bei Erreichen des Bades schon wieder ganz anders aussehen.

Selbstverständlich kann man sich auch jetzt im Schwimmbad bevor man ein Ticket löst durch Blick in die meist einsehbaren Hallen oder durch Nachfrage an der Kasse von der aktuellen Auslastung überzeugen und gegebenenfalls von einem Besuch absehen.

Das Vorabbuchen bestimmter Zeitslots passt aus Sicht der Verwaltung unter Berücksichtigung des oben Gesagten und mit dem Wissen, dass kein Badegast abgewiesen wird, nicht in das bisherige System wie die Schwimmbäder im Rahmen der öffentlichen Nutzung betrieben werden.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

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0

0

Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Dokumente (1)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2019-11-15 FB 52_0131_WP17 Steuerung der Besuch SAO.pdf

7.11.2024

724.4 KB

Metadaten

TOP
Ö 9
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sportausschusses
Gremium
Sportausschuss
Datum
Do., 12.12.2019
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Entscheidungsvorlage
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 52 - Fachbereich Sport
Geändert
18.2.2026
Inhalt abgerufen
18. Februar 2026 um 12:13