27. Februar 2020 um 17:00, Verwaltungsgebäude Marschiertor
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Regiotram als Aachener BürgertramRatsantrag der CDU- und SPD-Fraktion im Rat der Stadt Aachen vom 27. Juni 2019

FB 61/1391/WP17 · Kenntnisnahme

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Beratungsergebnis:ungeändert beschlossen

Beratung

Zunächst erfolgt die Verpflichtung der stellvertretenden sachkundigen Bürgerin Frau Julie Göths, die den Verpflichtungstext spricht.

Herr Müller trägt zum Sachstand vor.

Herr Dr. von der Ruhren (AVV) berichtet ergänzend als Projektleiter im Auftrag der Städteregion.

Herr Lindemann erläutert den gemeinsamen Antrag der Fraktionen der CDU und SPD. Man habe überlegt, welchen Namen man der Bahn geben wolle. „Bürger-Tram“ habe man verworfen, da es keine private Tram sein soll, wie es sie beispielsweise in München gebe.

Herr Achilles findet die Festlegung auf einen Namen – Bürgertram oder Citytram – verfrüht. Wichtig sei es, schnelle Lösungen zu finden.

Herr Blum betont, eine Regio-Tram sei von seiner Fraktion immer unterstützt worden. Es sei eine gute Möglichkeit, das Umfeld näher an die Stadt heranzubringen, möglicherweise bis zum Bushof. Er gebe seinem Vorredner Recht, dass schnelle Lösungen gefunden werden müssten. Dabei dürfe man die Bürger nicht hinters Licht führen, denn es gebe eine Entscheidung gegen die Campus Bahn. Die Tram werde es nicht „umsonst“ geben. Man müsse sich über Förderung Gedanken machen. Die ASEAG sei auf einem guten Weg. Der schnellere und bessere Weg führe über die ASEAG.

Auch Herr Nießen pflichtet Herrn Achilles bei, dass man kurzfristig Lösungen brauche. Allerdings dürfe man nicht kurzfristig gegen langfristig ausspielen.

Frau Rhie ist der Meinung, dass dringend Alternativen zum jetzigen Zustand gebraucht werden. Sie habe eben eineinhalb Stunden von Melaten gebraucht wegen Schneefalls. Man brauche dringend weitere Fortschritte.

Frau Breuer erklärt, sie könne das unterstützen, was Frau Rhie gesagt habe. Man sollte jetzt die Studie abwarten; dabei könne ein positives Ergebnis herauskommen. Die Campus Bahn sollte man abhaken. Das sei kein Widerspruch.

Es ergeht der folgende

Beschluss

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Der Antrag gilt damit als behandelt.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Der Antrag gilt damit als behandelt.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Anlass

Die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Aachen fordern in dem in Anlage 1 beigefügten Antrag, dass die Verwaltung darstellen soll, ob und wie auf den Hauptverkehrsachsen eine elektrifizierte, schienengebundene Bahn nach dem Vorbild der Regiotram entwickelt werden kann.

Projekt Regio-Tram

In seiner Sitzung vom 27.09.2018 hat der Städteregionsausschuss der StädteRegion Aachen beschlossen, die Verwaltung der StädteRegion Aachen zu beauftragen, gemeinsam mit den betroffenen Kommunen des Nordkreises (Stadt Würselen, Stadt Alsdorf, Stadt Herzogenrath, Stadt Baesweiler), der Stadt Aachen und der AVV GmbH ein Projekt „Regio-Tram“ zu erarbeiten. Ein entsprechender Beschluss des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen folgte in der Sitzung am 26.11.2018.

Die Projektidee „Regio-Tram“ sieht eine schienengebundene Anbindung des Nordraumes der StädteRegion Aachen mit den Kommunen Würselen, Alsdorf und Baesweiler an die Aachener Innenstadt auf Basis einer Tram-Lösung als einen ergänzenden Baustein des seit vielen Jahren erfolgreichen euregiobahn-Netzes vor.

Mit einer emissionsfreien, elektrisch betriebenen Tram-Lösung wird ein wesentlicher Beitrag zur Luftreinhaltung erwartet, indem deutliche Verkehrsverlagerungen vom MIV auf den schienengebundenen ÖPNV in einer der stärksten Verkehrsachsen initiiert werden könnten. In den betroffenen Kommunen und insbesondere in der Stadt Aachen werden durch das Projekt effektive Reduzierungen der Umweltbelastungen erwartet.

Stellungnahme der Verwaltung

Die Projektleitung für das Projekt Regio-Tram liegt bei der AVV GmbH. Es gibt mehrere Arbeitsgruppen in denen auch die Stadtverwaltung Aachen mitwirkt. Im vergangenen Jahr wurden in den Arbeitsgruppen die Grundlagen zur Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie für das Projekt Regio-Tram erarbeitet. Die Ausschreibung wurde zwischenzeitlich vom AVV veröffentlicht, am 11.2.2020 haben die Bietergespräche stattgefunden. Über das Ergebnis wird in der Sitzung mündlich berichtet.

Bei der Machbarkeitsstudie Regio-Tram ist eine zweistufige Vorgehensweise vorgesehen. In einer „Stufe 1“ soll zunächst die grundsätzliche Machbarkeit des Projektes und die grundsätzliche Umsetzbarkeit des konzeptionellen Ansatzes geprüft werden. An diese Stufe 1 der Machbarkeitsstudie schließt sich mit „Stufe 2“ eine Detaillierung der Untersuchung und Konkretisierung der Planung an.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen zudem Möglichkeiten für eine grundsätzliche Erweiterbarkeit des Regio-Tram-Systems auf den Hauptachsen des Aachener Stadtgebietes konzeptionell untersucht und dargestellt werden.

Auch bei den Planungen zur Stadtbahn in den 1990er Jahren sowie dem Projekt Campusbahn im Jahr 2013 wurde ein stadtweiter Ansatz mit mehreren Linien als Zielkonzept verfolgt. Aus Sicht der Fachverwaltung sollte dieser Ansatz mittelfristig auch beim aktuellen Projekt Regiotram verfolgt werden.


Abstimmungsergebnis

einstimmig

Weitere Dokumente (1)

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Technische Details

Hauptdokument

Sammeldokument öffentlich

2020-02-10 FB 61_1391_WP17 Regiotram als Aachen SAO.pdf

12.10.2024

826.7 KB

Metadaten

TOP
Ö 4
Sitzung
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Mobilitätsausschusses und AVV-Beirats
Gremium
Mobilitätsausschuss
Datum
Do., 27.02.2020
Uhrzeit
17:00
Anlass
Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
Vorlage
Kenntnisnahme
Beratung
öffentlich
Status
gemischt
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
23.2.2026
Inhalt abgerufen
23. Februar 2026 um 12:05