Vorlage·FB 36/0544/WP18·3. Dezember 2024

Umweltbericht zum Bebauungsplan Nr. 976 "Im Ginster / Erweiterung Gewerbegebiet"

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Ein neues Gewerbegebiet in Brand soll entstehen – mit Umweltprüfung und Ausgleichsmaßnahmen für die Natur.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss die Integration des Umweltberichtes in die Begründung zur Offenlage des Bebauungsplans Nr. 976.

Darüber hinaus beschließt der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz den Grünkonzeptplan für den Bebauungsplans Nr 976.

Erläuterungen

Das ca. 1,64 ha große Plangebiet befindet sich im Nordosten des Stadtteils Brand angrenzend an das bestehende Gewerbegebiet entlang der Nordstraße zwischen der Bundesautobahn A 44 im Nordwesten, dem Sebastianusweg im Südosten und einem weiteren Wirtschaftsweg im Nordosten. Das Plangebiet umfasst die Flurstücke 157, 158, 159, 160, 304 und 306 in der Flur 25, Gemarkung Brand.

Es handelt es sich um eine ackerbaulich genutzte Fläche ohne Baumbestand, die von Südwesten nach Nordosten gleichmäßig um ca. 5,5 m abfällt.

Abb. 1: Plangebiet (Luftbild) – mit Bestandsgelände der Firma Geulen

Abb.2: Entwurf bzw. Nutzungskonzept (November 2024): Fläche A: Lagerfläche, B: Stellplätze (Rasengittersteine), 1-4: Begrünte Flächen (Wiese oder Heckenpflanzungen mit neuen Bäumen) siehe GOP.

Durch die Entwicklung eines zusätzlichen Bebauungsplanes mit der Festsetzung eines Gewerbegebietes nordöstlich des bestehenden Bebauungsplanes Nr. 624 soll der heutige Standort der Firma Geulen in Aachen-Brand langfristig gesichert werden. Die neue Fläche soll als Lagerfläche für Baustoffe genutzt werden.

Zur Verwirklichung des städtebaulichen Konzeptes (Lagerplatz) und um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, wird für das o.g. Plangebiet ein Angebotsbebauungsplan mit städtebaulichen Vertrag entwickelt.

Begleitend zum Bebauungsplan wurde durch das Büro Raumplan eine Umweltprüfung durchgeführt und in dem hier vorliegenden Umweltbericht dokumentiert.

Darüber hinaus wurde ein Grünkonzeptplan erarbeitet, mit sieben neuen Baumstandorten sowie Strauch- und Heckenbepflanzungen.

Im Hinblick auf die Schutzgüter Mensch, Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt, Klima, Wasser, Landschaft und Ortsbild sowie Kultur- und Sachgüter sind lediglich geringfügige Einwirkungen durch das Vorhaben zu erwarten.

Für das Schutzgut Fläche und das Schutzgut Boden sowie das Schutzgut Landschaft ergeben sich bedingt erhebliche bzw. erhebliche Auswirkungen, da ein Großteil der unversiegelte Ackerfläche durch die Planung versiegelt wird (Ist-Zustand: 4 %, Plan-Zustand: bilanziell ca. 68 %) .

Ein Entwässerungskonzept wurde aufgrund der schwierigen Entwässerungssituation frühzeitig erarbeitet. Die Umsetzung des Regenrückhaltebecken (RRB) als muldenartige Wiesenfläche mit einer Sedimentationsanlage werden festgesetzt sowie der notwendige Leitungsbau zur Einleitung in den Brander Bach ist vertraglich noch zu sichern. Unter dem Vorbehalt, dass für die private Regenwasserleitung im städtischen Wirtschaftsweg zum Brander Bach ein Leitungsrecht vorliegt und die STAWAG einer Leitungsverlegung im Schutzstreifen der Wassertransportleitung zu stimmt, wird die Entwässerung als gesichert eingestuft.

Gemäß Aachener Leitfaden für den Eingriff in Natur und Landschaft sowie für Boden wird für den Eingriff ein externer multifunktionaler Ausgleich zur Kompensation eines Defizits von 0,47 WE ha (Boden) bzw. 2.256 Ökopunkten (Natur und Landschaft) zu leisten sein.

Dieser Ausgleich wird vertraglich geregelt. Der Vorhabenträger hat hierzu bereits eine eigene ortsnahe Grünlandfläche für eine Extensivierung vorgesehen.

Insgesamt sind die Umwelteinwirkungen unter Berücksichtigung der im Landschaftspflegerischen Fachbeitrag genannten Ausgleichs- und Minderungsmaßnahmen (u.a. Eingrünung durch 7 Baumneupflanzungen und Heckenpflanzungen) vertretbar.

Es ergeben sich durch die Planung insgesamt keine erheblichen negativen Auswirkungen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

3 Straßen

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Dokument

Sammeldokument öffentlich1.9 MB
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Projekt: Gewerbegebiet Im Ginster

Zum Projekt

Die Stadt Aachen plant die Erweiterung eines Gewerbegebiets in Brand durch einen neuen Bebauungsplan. Die Fläche soll als Lagerfläche für Baustoffe genutzt werden und umfasst Ausgleichsmaßnahmen wie Baumneupflanzungen und Hecken.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

StadtentwicklungUmsetzung beschlossen3. Dez. 2024 – 15. Juli 20262 Vorlagen
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KI-Analyse

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Worum geht es?

Ein neues Gewerbegebiet in Brand soll entstehen – mit Umweltprüfung und Ausgleichsmaßnahmen für die Natur.

Projekt

Gewerbegebiet Im Ginster

Auch: Bebauungsplan Nr. 976, Erweiterung Gewerbegebiet Brand

Kategorien

StadtentwicklungWirtschaftUmwelt & Natur

Schlagworte

BebauungsplanFlächennutzungUmweltprüfungAusgleichsmaßnahmen

Betroffene Gruppen

Anwohner BrandGewerbetreibendeNaturschützer

Handlungstyp

Planung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Brand

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
8.2.2026
Technische Details