Vorlage·E 46/47/0118/WP18·29. Januar 2026

Zwischenstand der laufenden Jahresabschlussarbeiten für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 von Stadttheater und Musikdirektion Aachen

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie entwickelt sich die finanzielle Situation von Stadttheater und Musikdirektion? Ein Zwischenbericht zum Jahresabschluss.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Wichtiger Hinweis:
Diese Vorlage wurde ursprünglich für die am 27.11.2025 ausgefallene Sitzung erstellt und ist daher zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise nicht mehr in allen Details ganz aktuell. Jedoch haben die dargestellten Prognosen zum voraussichtlichem Betriebsergebnis und den Besuchendenzahlen auch nach aktuellem Stand der Erkenntnisse tendenziell in Ihrer Dimension weiterhin Bestand.

Anknüpfend an die im Rahmen der bisherigen Vierteljahresberichterstattungen zum Wirtschaftsjahr 2024/2025 erstellten Ergebnisprognosen wird hiermit eine nochmals aktualisierte Prognose auf das zu erwartende Jahresabschlussergebnis 2024/2025 abgegeben. Basis hierfür ist das bisherige buchhalterische Ergebnis der Erfolgsrechnung für den Zeitraum 01.08.2024 – 31.07.2025 mit Buchungsstand vom 16.10.2025, größenordnungsmäßig korrigiert um die nach jetzigem Kenntnisstand im Rahmen der noch laufenden Jahresabschlussarbeiten noch zu erwartenden Abgrenzungs- bzw. Korrekturbuchungen.

Danach werden die Erträge voraussichtlich um gut 300 TEuro besser als geplant ausfallen. Wesentliche Ursache hierfür ist eine Erhöhung der institutionellen Förderung für das Theater und Orchester im Jahr 2025, die erst nach Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2024/2025 bekannt wurde. Darüber hinaus wirken sich sowohl außerplanmäßige Fördermittel für das »Testimonial Lab« als auch periodenfremde Fördermittel, die in der Spielzeit 2023/2024 für das Programm »Kultur macht stark« generiert werden konnten, positiv auf das Ergebnis aus.

Beim Personalaufwand sind - ausgehend vom aktuellen Buchungsstand - die im Rahmen der noch laufenden Jahresabschlussarbeiten üblicherweise und erfahrungsgemäß noch anfallenden Abgrenzungs-/Korrekturbuchungen sowie noch ausstehende Nachzahlungen aus den jüngsten Tarifabschlüssen für die Tarifgruppen Normalvertrag (NV) Bühne und Tarifvertrag für Kulturorchester (TVK) aufwandswirksam zu berücksichtigen. Danach wird zum aktuellen Zeitpunkt eine Planunterschreitung von rd. 900 TEuro erwartet, die einerseits auf im Zeitverlauf eingetretene temporäre Vakanzen, aber auch auf bislang planerisch offenbar zu offensiv kalkulierte Personalkostensteigerungen zurückzuführen ist. Letzteres wird für die aktuell anstehende Wirtschaftsplanung 2026/2027 mittels geänderter Planungsprämissen durch die zwischenzeitlich neu besetzte Personalleitung angepasst.

Beim Sachaufwand wird sich voraussichtlich eine Planüberschreitung von knapp 400 TEuro ergeben. Maßgeblich hierfür ist die Bereinigung einer bisherigen buchhalterischen Periodenverschiebung um rd. 700 TEuro, die noch aus der seinerzeitigen Begründung des Mietverhältnisses für die vom Theaterbetrieb genutzten städtischen Gebäude (sog. „Vermieter-Mieter-Modell“) mit dem städtischen Gebäudemanagement (E 26) resultiert. Die Deckung dieser Überschreitung erfolgt aus der o.g. Planunterschreitung beim Personalaufwand.

Bei den Abschreibungen zeichnet sich hingegeneine Ergebnisverbesserung um rd. 70 TEuro ab. Diese ist auf die - bereits im dritten Vierteljahresbericht 2024/2025 erwähnte - verzögerte Umsetzung von geplanten Investitionsmaßnahmen (bspw. Erneuerung Orchesterstühle, zweisprachige Übertitelungsanlage, Einführung thea.perso) zurückzuführen.

Der städtische Betriebskostenzuschuss (BKZ) erhöht sich gegenüber Plan geringfügig. Diese Erhöhung resultiert jedoch aus einer Anpassung des Verwaltungskostenbeitrages und verhält sich somit ergebnisneutral.

Das danach aktuell prognostizierte Betriebsergebnis (nach städtischem Betriebskostenzuschuss) für die Spielzeit 2024/2025 beläuft sich auf ein Defizit von rd. 960 TEuro, was eine Verbesserung gegenüber Plan von knapp 1 Mio. Euro bedeuten würde und das vollumfänglich aus der betrieblichen Rücklage gedeckt wird.

Hinsichtlich der Besuchendenzahlen lassen sich für die Spielzeit 2024/2025 nach bisherigem Stand – d.h. vorbehaltlich der im Rahmen der laufenden Jahresabschlussarbeiten gegebenenfalls noch anfallenden Korrekturen – für den Theaterbetrieb 63.218 Besucher:innen bei 249 Vorstellungen verzeichnen. Für den Konzertbetrieb wurden bislang in insgesamt 124 Veranstaltungen 50.561 Gäste gezählt, sodass die Gesamt-Anzahl für die Spielzeit 2024/2025 bei knapp 115.000 Besuchenden liegen wird, was annähernd dem Vorjahreswert von 115.457 Besuchenden entspricht.

Anlage/n: Keine

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Projekt: Jahresabschluss Stadttheater

Zum Projekt

Der voraussichtliche Jahresabschluss 2024/2025 des Stadttheaters und der Musikdirektion Aachen zeigt ein Defizit von rund 960.000 Euro, was eine Verbesserung um knapp 1 Mio. Euro gegenüber der Planung bedeutet.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

KulturAbgeschlossen13. März 2013 – 22. Apr. 20269 Vorlagen
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Worum geht es?

Wie entwickelt sich die finanzielle Situation von Stadttheater und Musikdirektion? Ein Zwischenbericht zum Jahresabschluss.

Projekt

Jahresabschluss Stadttheater

Auch: Musikdirektion Aachen

Kategorien

KulturHaushalt & Finanzen

Schlagworte

BetriebsergebnisFördermittelBesucherzahlen

Betroffene Gruppen

KulturschaffendeTheaterbesucher

Handlungstyp

Kenntnisnahme

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 46/47 - Stadttheater und Musikdirektion
Geändert
11.1.2026
Technische Details