Vennbahnweg·4 VorlagenKI
Vorlage·FB 61/0710/WP16·6. September 2012

Vennbahnweg - Kombinierter Rad-/Gehweg auf der ehemaligen VennbahntrasseAusbau von Philipsstraße bis Aachen Arkaden

Inhalt

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Ein stillgelegter Bahnabschnitt wird zum Rad- und Gehweg ausgebaut und verbindet Stadtteile mit der Voreifel.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitteempfiehlt demMobilitätsausschuss, den Ausführungsbeschlussfür den Ausbau des kombinierten Geh- und Radweges (Vennbahnweg)am Eisenbahnweg von Philipsstraße bis zu den Aachen Arkaden auf der Grundlage der Pläne 2010_040_L1und 2010_040_L2 zu fassen.

Der Mobilitätsausschuss fasst den Ausführungsbeschluss für den Ausbau des kombinierten Geh- und Radweges (Vennbahnweg)am Eisenbahnweg von Philipsstraße bis zu den Aachen Arkaden auf der Grundlage der Pläne 2010_040_L1und 2010_040_L2.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Ausgangslage

Die Vennbahn-Eisenbahntrasse, die seit Jahren stillgelegt ist, verlief früher von Aachen über Roetgen, Monschau, durch Belgien bis nach Luxemburg. Auf dem Teilstück zwischen Philipsstraße in Aachen Rothe-Erde und Schleidener Straße in Aachen-Walheim wurde seit Beginn der 80er Jahre auf mittlerweile ca. 11,8 Kilometern ein Umbau als gemeinsamer Rad-/Gehweg vollzogen.Dieser Weg wird von Radfahrern, Inline-Skatern und Fußgängern, speziell im Freizeit- aber auch im Alltagsverkehr intensiv genutzt.Aufgrund der weitgehend kraftfahrzeugverkehrsfreien Verbindung zwischen der Aachener-Innenstadt und der Voreifel sowie einer kontinuierlich geringen Längsneigung von 1,3 %besteht eine große Attraktivität.

Die geplante Weiterführung der Vennbahn-Route von Aachen über Belgien nach Luxemburg als grenzüberschreitendes Angebot für Radfahrer und Wanderer gehört zu den verkehrs- und umweltpolitischen Zielsetzungen der Stadt Aachen. Dazu ist es bedeutsam, die Lücke ab Eisenbahnweg/Aachen Arkaden (Rothe Erde Bahnhof) bis zur Philipsstraße/Eisenbahnweg durch einen kombinierten Rad-/Gehweg zu schließen.

Darstellung der Baumaßnahme

Der Abschnitt zwischen Philipsstraße und den „Aachen Arkaden“ liegt im Osten der Stadt Aachen. Er verläuft parallel der Straße „Eisenbahnweg“ und auf dem Gelände der Deutschen Bahn AG entlang einer Gleisstrecke, deren Gleisanlagen noch vorhandensind.

Gegenwärtig wird der Radverkehr auf dem Teilabschnitt zwischen der Philipsstraße und der Trierer Straße (Aachen Arkaden) gemeinsam mit dem Kraftfahrzeugverkehr auf der Fahrbahn des Eisenbahnweges geführt.

Zukünftig soll der Radverkehr über einen separat geführten Rad- und Gehweg entlang bzw. auf der parallel verlaufenden Trasse der ehemaligen Vennbahn realisiert werden. Der geplante Radweg schließt im Einmündungsbereich der Philipsstraße sowie in Höhe der Aachen-Arkaden an vorhandene gemeinsame Fuß- und Radwege an.

Grundlage der vorliegenden Ausbauplanung ist der Planungsbeschlussdes Verkehrsausschusses vom

28.10.2010 und der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vom 01.09.2010.

Streckengestaltung

Die gesamte Strecke gliedert sich in drei Teilabschnitte. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen dem Einmündungsbereich Philipsstraße und der Werkshalle von Continental wird der Radweg zunächst über die Bahngleise geführt, welche dazu entfernt werden müssen. Im zweiten Teilabschnitt (Werkshalle Continental – Weg zum DB-Verwaltungsgebäude) verläuft der Radweg südlich der Bahngleise nahezu geradlinig parallel zum Eisenbahnweg.

Im dritten Teilabschnitt verläuft der Radweg nördlich entlang der Beleuchtung und endet am Kreisverkehr Aachen Arkaden, wo eran den vorhandenen Rad-/Gehweg anschließt.

Die Baulänge des kombinierten Rad-/Gehweges beträgt ca. 610 m. Der Weg erhält eine asphaltierte, befestigte Breite von 2,50 Metern und wird beidseitig durchje 0,50 Meter breite Bankette begrenzt

Die geplante Trasse des kombinierten Geh- und Radweges verläuft parallel zum Eisenbahnweg, neben bzw. auf der Gleistrasse mit einer variierenden Längsneigung zwischen 0,5 – 6%. Die Querneigung der befestigten Fläche beträgt 2,5%.

Ausbauelemente

Entsprechend der Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO) ist der Oberbau wie folgt konzipiert:

2,5cm Asphaltbeton

8,0cm bituminöse Tragschicht

19,5cm Frostschutz

30cm Gesamtstärke

Kreuzungen und Einmündungen

Die Planung beinhaltet den Entwurf einer sicheren Querungsmöglichkeit der Philipsstraße durch Umbau und Anpassung der vorhandenen Lichtsignalanlage sowie der Mittelinsel und Einmündungsbereiche. Radverkehr und Fußgängerverkehr werden an der Querungsstelle getrennt geführt. Der Radverkehr wird an der Querungsstelle markierungstechnischin Richtungsfahrspuren mit Breiten von jeweils 2,25m aufgeteilt. Die Fußgängerquerungen werden als geteilte Überwege, den barrierenfreien Standards der Stadt Aachen entsprechend, im gesamten Knotenbereich mit taktilen Elementen baulich realisiert.

Baugrund/Erdarbeiten

Der geplante Rad-/Gehweg soll möglichst geländenah ausgebaut werden. Notwendiger Aushub wird als Unterbau oder in den Banketten wieder eingebaut. Im Bereich der Zufahrt zum DB-Gelände muss eine Anhöhung des Geländes erfolgen, um das Queren von Sattelzügen zu gewährleisten.

Baukosten

Die Baukosten für den Ausbau betragen rd. 240.000€. Der Grunderwerb ist am 31. Dezember 2011 abgeschlossen worden.

Entwässerung

Die Entwässerung erfolgt durch Versickerung in den Banketten. Durch den starken heckenartigen Bewuchs der alten Trasse und der Gräben ist der Zustand der vorhandenen Entwässerung allerdings derzeit nicht ausreichend feststellbar.

Beleuchtung

Eine Ergänzung der Beleuchtung ist nicht vorgesehen.

Finanzierung

Für den Ausbau des kombinierten Geh- und Radweges (Vennbahnweg) am Eisenbahnweg von Philipsstraße bis zu den Aachen Arkadensind im Haushaltsplan beiden PSP-Elementen 5-120102-800-00100-300-1 und 4-120102-801-2 insgesamt Ausgaben von 290.000 € eingeplant.

Sonstiges

Die Maßnahme löst keine Beitragspflicht nach dem BauGB oder KAG aus.

Da der Geh-/Radweg auf ehemaligem Gelände der DB (Bahntrasse) hergestellt wird, muss die Fläche als altlastverdächtige Fläche eingestuft werden. Vorsorglich werden hierfür Kosten in Höhe von ca. 2.400 € zur Altlastenbeseitigung angesetzt.

Mit dem Ausbau soll in 2012 begonnen werden. Als Bauzeit sind ca. 6 Monate vorgesehen.

Auswirkungen

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

5 Straßen

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Projekt: Vennbahnweg

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Worum geht es?

Ein stillgelegter Bahnabschnitt wird zum Rad- und Gehweg ausgebaut und verbindet Stadtteile mit der Voreifel.

Projekt

Vennbahnweg

Auch: Vennbahn-Route

Kategorien

Verkehr

Schlagworte

RadverkehrFreizeitinfrastrukturBarrierefreiheit

Betroffene Gruppen

RadfahrerFußgängerAnwohner Rothe Erde

Handlungstyp

Neubau

Verfahrensstand

Umsetzung beschlossen

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
23.2.2026
Technische Details