Vorlage·FB 45 n/0006/WP19·9. Dezember 2025

Begrenzung der Zahl der in die Klasse 5 aufzunehmenden Schüler*innen gemäß § 46 Absatz 4 des Schulgesetzes Nordrhein-Westfalen (SchulG NRW) für das Schuljahr 2026/2027

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie viele Schülerinnen und Schüler pro Klasse sind optimal? Aachen passt die Klassengrößen in weiterführenden Schulen an, um inklusives Lernen zu stärken.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und ist mit der gemäß den Vorgaben des § 46 Absatz 4 SchulG NRW beabsichtigten Begrenzung der Zahl der in die Klasse 5 aufzunehmenden Schüler*innen an der

  • städtischen 4. Aachener Gesamtschule
  • städtischen Gesamtschule Brand
  • städtischen Maria-Montessori-Gesamtschule
  • städtischen Hugo-Junkers-Realschule

einverstanden.

Erläuterungen

  1. Ausgangssituation:

Nach § 46 Absatz 4 Schulgesetz NRW (SchulG) kann die Schulleitung im Einvernehmen mit dem Schulträger die Zahl der in die Klasse 5 einer Schule der Sekundarstufe I oder mit Sekundarstufe I aufzunehmenden Schüler*innen begrenzen, wenn

  1. ein Angebot für Gemeinsames Lernen (§ 20 Absatz 2) eingerichtet wird,
  2. rechnerisch pro Parallelklasse mindestens zwei Schüler*innen mit festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen werden und
  3. im Durchschnitt sämtlicher Parallelklassen der jeweilige Klassenfrequenzrichtwert nach der Verordnung zur Ausführung des § 93 Abs. 2 SchulG nicht unterschritten wird.

Die Vorschriften zu den Klassengrößen der Verordnung zur Ausführung des § 93 Abs. 2 SchulG bleiben unberührt.

Gemäß § 6 Absatz 5 der Verordnung zu § 93 Absatz 2 SchulG beträgt in der Realschule und in der Sekundarstufe I des Gymnasiums und der Gesamtschule in Klasse 5 der Klassenfrequenzrichtwert 27. Es gilt die Bandbreite 25 bis 29. In Klassen des Gemeinsamen Lernens kann die Bandbreite unterschritten werden, wenn rechnerisch pro Parallelklasse mindestens zwei Schüler*innen mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf aufgenommen werden und im Durchschnitt die Bandbreite eingehalten wird.

Ab vier Parallelklassen pro Jahrgang kann die Brandbreite um eine*n Schüler*in unterschritten werden.

Die 4. Aachener Gesamtschule, die Gesamtschule Brand, die Maria-Montessori-Gesamtschule und die Hugo-Junkers-Realschule haben für das Schuljahr 2026/2027 die Reduzierung der maximalen Anzahl der in die Klasse 5 aufzunehmenden Schüler*innen um zwei Schüler*innen je gebildeter Klasse auf eine Klassengröße von 27 Schüler*innen beantragt.

Die Schulen sehen hierdurch die notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Fortführung der inklusiven Arbeit gegeben.

  1. Voraussetzungen für die Einrichtung:

Die o.g. gesetzlichen Vorgaben für die Begrenzung werden erfüllt:

  1. an den Schulen besteht ein Angebot für gemeinsames Lernen,
  2. die Schulen werden in dem kommenden Schuljahr voraussichtlich mindestens zwei Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf pro gebildeter Klasse aufnehmen und
  3. die o.g. Bandbreite wird nicht unterschritten.
  1. Stellungnahme der Verwaltung:

Die Kapazitäten für das Gemeinsame Lernen sind abhängig von personellen sowie sächlichen Voraussetzungen und werden im Einvernehmen mit der Schulaufsichtsbehörde bestimmt. Die Aufnahmekapazität für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf wird für das Schuljahr 2026/2027 einmalig von drei auf vier pro Klasse erhöht (auf die Vorlage Nr. FB 45 n/0043/WP18 aus der Sitzung vom 28.10.2025 wird verwiesen).

Über die Aufnahmekapazität einer Schule, d.h. die Zahl der Parallelklassen pro Jahrgang, entscheidet der Schulträger (§ 46 Abs. 1 SchulG). Hier ist eine Änderung nicht vorgesehen.

Die o.a. Schulen werden bei der vorgesehenen Begrenzung der Klassengröße zwei Schüler*innen je Zug weniger aufnehmen können.

Die Verwaltung ist mit der beantragten Begrenzung der Zahl der in die Klasse 5 aufzunehmenden Schüler*innen an den o.a. Schulen einverstanden.

Hierdurch haben die Schulen zukünftig eine größere Freiheit bei dem Ausgestalten der Konzepte des Gemeinsamen Lernens und können intern entscheiden, ob sie bspw. kleinere „Integrationsklassen“ bilden und daneben größere Klassen, bei denen sie bis an die Obergrenze der Bandbreite gehen, einrichten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

X

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

nicht bekannt

Dokument

Sammeldokument öffentlich1.7 MB
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Projekt: Klassengrößen Sekundarstufe I

Zum Projekt

Vier Aachener Schulen beantragen für das Schuljahr 2026/2027 eine Begrenzung der Klassengrößen in der Jahrgangsstufe 5 auf 27 Schülerinnen und Schüler, um die inklusive Arbeit zu stärken.

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BildungUmsetzung beschlossen27. Apr. 2017 – 9. Dez. 20252 Vorlagen
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Worum geht es?

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Projekt

Klassengrößen Sekundarstufe I

Strategien & Programme

Schulentwicklungsplan

Kategorien

Bildung

Schlagworte

InklusionKlassenfrequenzGemeinsames LernenSonderpädagogik

Betroffene Gruppen

Schülerinnen und SchülerElternLehrkräfte

Handlungstyp

Regulierung

Verfahrensstand

Umsetzung beschlossen

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

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Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 45 - Fachbereich Jugend und Schule
Geändert
30.6.2026
Technische Details