Konzept für öffentliche Toilettenanlagen in Aachen:
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Beratungsfolge
Erläuterungen
Aachen plant ein Konzept für öffentliche Toiletten. Barrierefreiheit, Standorte und Betreibermodelle stehen zur Diskussion.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Erläuterungen
Mit Schreiben vom 17.12.2025 hat die Fraktion Die Linke den Antrag zur Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses am 04.02.2026 zum Thema Städtisches Toilettenkonzept gestellt. Die Fraktion bittet um „einen Bericht über Umsetzung/Maßnahmen seit November 2022 sowie um einen Beschluss über die Einbindung der Kommission Barrierefreies Bauen, um die barrierefreie Nutzbarkeit für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sicherzustellen.“
Am 23. November 2022 wurde im Hauptausschuss über die Bereitstellung von öffentlich zugänglichen Toiletten in der Stadt Aachen diskutiert. Grundlage war eine von FB 23 gemeinsam mit E 18, E 26, FB 36 und FB 61 erarbeitete Vorlage eines Konzeptes zur Etablierung öffentlicher Toiletten. In der Zwischenzeit wurden weitere Recherchen angestellt und das Toilettenkonzept weiter ausgearbeitet.
Die bedarfsgerechte Bereitstellung öffentlicher Toiletten ist ein wichtiger Baustein der öffentlichen Infrastruktur und trägt wesentlich zur Funktionalität des öffentlichen Raums als Aufenthaltsort bei. Hierzu zählen neben der Erhöhung der Anzahl der Anlagen auch die Einbindung in das Stadtbild, denn nur dort, wo saubere und gepflegte Toiletten vorzufinden sind, ist das Stadtbild ansprechend. Zudem sollen die Belange der Menschen mit Behinderung besonders berücksichtigt werden.
Zurzeit stehen in Aachen sieben gegen Entgelt zugängliche Toilettenanlagen der Firma Ströer (ehem. RBL) im öffentlichen Raum zur Verfügung, hinzu kommen temporäre Lösungen und die in öffentlichen Gebäuden nutzbaren Anlagen. Eine Recherche in anderen Städten hat gezeigt, dass viele Kommunen vor den gleichen Herausforderungen stehen und sich mit Konzepten zur Bereitstellung öffentlicher Toiletten beschäftigen. Die Anzahl und Art der Anlagen in deutschen Städten variieren stark, so finden sich z.B. (Stand Anfang 2025) in
Düsseldorf 205 Anlagen, Berlin 465 Anlagen
Und in vergleichbar großen Städten:
Augsburg 13 Anlagen, Braunschweig 20 Anlagen, Freiburg 16 Anlagen, Kiel 18 Anlagen, Kassel 17 Anlagen, Magdeburg 15 Anlagen, Wiesbaden 16 Anlagen
Die meisten Kommunen nutzen eine Mischung aus Kooperationsmodellen mit privaten Anbietern sowie festen, mobilen und temporären Anlagen, die überwiegend barrierefrei sind bzw. sein sollen und in vielen Kommunen kostenlos nutzbar sind. Betrieben und errichtet werden die Anlagen (sofern angegeben) durch externe Dienstleister (Ströer, Hering etc.), die Stadtverwaltung (Gebäudemanagement) oder städtische Betriebe wie Parkhausgesellschaften und Abfallwirtschaftsbetriebe.
Davon ausgehend, dass in Aachen die Zahl der Standorte als auch das Raumangebot deutlich vergrößert werden soll, bieten sich folgende Modelle an:
1.Standortgebundene Anlagen
Im Innenstadtbereich bieten sich fest installierte Modul- oder aus Bauteilen hergestellte Anlagen an, da besonders hohe Anforderungen an die Gestaltung und die Nutzerfrequenz bestehen. Sinnvollerweise sollten die Anlagen mehrere Kabinen umfassen, um höhere Besucherzahlen bedienen zu können (die in Aachen vorhandenen Anlagen sind Einraummodelle). Die Hersteller empfehlen bei mehr als 60 Nutzern / Tg. Mehrraumtoiletten.
Die Modulanlagen (auch City-WC´s genannt) wie die Modelle von Ströer, sind grundsätzlich beweglich, da sie als Fertigbauteil geliefert werden. Sie müssen aber an Ver- und Entsorgungsleitungen angeschlossen und auf Fundamenten aufgebaut werden, so dass eine Versetzung einer Anlage mit hohem Aufwand verbunden ist. Daher werden diese Anlagen hier auch als standortgebunden bezeichnet.
Die heute sieben vorhandenen Anlagen werden über einen Vertrag mit der Firma Ströer zur Verfügung gestellt, das Unternehmen übernimmt den „Full-Service“ inklusive Aufstellung, Wartung, Reinigung und Betrieb. Die Anlagen benötigen Wasser- und Abwasser- sowie Stromanschluss und sehen keine Verwertung oder Recycling des Abwassers vor. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 15 Jahre und endet Mitte 2031. Die Kosten für Anschluss- und Fundamentarbeiten dieser Anlagen werden von der Stadt getragen.
In vielen Kommunen werden Modulanlagen aufgestellt. Diese Anlagen sind i.d.R. barrierefrei und oft kostenlos oder für ein Entgelt von 50 Cent nutzbar. Für körperlich behinderte Menschen ist die Nutzung mittels eines Euro-Schlüssels kostenfrei. Sie können um Räume wie Baby-Wickelraum oder weitere Urinal-/WC Einheiten erweitert werden. Die Anlagen werden von verschiedenen Herstellern und in vielfältigen Designs bis hin zu eigenen Gestaltungswünschen angeboten.
Am Markt wird eine Vielzahl an unterschiedlich großen und gestalteten Anlagen angeboten, einige Hersteller bieten auch individuelle Lösungen an. Letztlich dürfte der Preis entscheidend sein, ob modular aufgebaute Anlagen genutzt oder neue, individuell der Örtlichkeit angepasste Anlagen gebaut werden. Laut Erfahrungen aus anderen Städten besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Ausstattung und Pflege einer Anlage sowie dem Nutzerverhalten. Je hochwertiger und sauberer ein öffentliches WC ist, desto besser ist der Umgang der Nutzer*innen. Dies gilt leider auch im Umkehrschluss. Daher ist es wichtig, nicht nur hochwertige Anlagen zu bauen, sondern diese auch entsprechend zu reinigen und zu warten. Laut Vertrag werden die Anlagen von Ströer regelmäßig, spätestens nach 24 h gereinigt und repariert. An hoch frequentierten Standorten wäre es daher sinnvoll, wenn die Anlagen durchgehend betreut und gereinigt würden und der Zugang kontrolliert werden kann.
2.Toiletten in öffentlichen Einrichtungen
Neben den City-Toiletten stehen z.B. in Köln den Besuchern der Stadt Toiletten in öffentlichen Einrichtungenzur Verfügung. Diese sind meist nicht 24/7 nutzbar, sondern an die Öffnungszeiten der jeweiligen Gebäude gebunden. Auch in Aachen bietet es sich an, die öffentlichen Gebäude, an denen viele Tourist*innen / Besucher*innen vorbeigehen (z.B. Rathaus / Katschhof, VHS) zu öffnen.
3.Mobile Toiletten
Mobile Toiletten bieten sich dort an, wo saisonal (z.B. von April bis Oktober) hoher Besucherandrang herrscht, z.B. in Grünanlagen, Parks oder in Grillzonen. So wurde z.B. im Westpark im vorletzten Jahr während der Saison ein Toilettenwagen aufgestellt. Derzeit lässt der FB 36 dort eine neue Anlage aufstellen, die zunächst für vier Jahre betrieben werden soll. Bei starkem Besucher*innenandrang können die Anlagen um mobile Urinale ergänzt werden, die mit relativ wenig Wartungsaufwand hohe (männliche) Nutzerzahlen ermöglichen.
4.Trockentoiletten
Die sparsamere Technologie ist die der Trockentoilette, da sie ohne Wasseranschluss auskommt. Aus Hygienegründen (Reinigung, Händewaschen) wird jedoch empfohlen, sie höchstens dort einzusetzen, wo die technische Infrastruktur nicht geschaffen werden kann, vor allem an Standorten in der freien Natur wie z.B. höher frequentierten Wanderwegen. Da für die Anschlüsse keine Kosten anfallen, sind Trockentoiletten hinsichtlich der Investition günstiger als herkömmliche Toiletten. Sie erfordern aber die regelmäßige Leerung der Fäkalienbehälter, wobei zu berücksichtigen ist, dass Standorte in der freien Natur in der Regel nicht durch LKW anfahrbar sind.
5.Kooperationsprogramme
Verbreitet ist in vielen Kommunen das Kooperationskonzept der „Netten Toilette“ oder eigener Modelle wie „Happy Toilet“ in Köln, bei dem die privaten Toilettenräume von Einzelhändler*Innen oder Gastronom*Innen zur öffentlichen Nutzung bereitgestellt werden. Dafür erhalten diese von der Kommune eine Aufwandsentschädigung für zusätzlichen Reinigungs- und Organisationaufwand. Die Anlagen können in der Regel über App´s oder Karten auf den städtischen Homepages schnell durch Besucher*innen gefunden werden. Bei der „netten Toilette“ handelt es sich um eine geschützte Marke, an deren Lizenzgeber die Stadt eine Lizenzgebühr entrichten müsste.
In Aachen haben Vertreter*innen des MAC Aachen und der Dehoga Aachen das Modell der „netten Toilette“ wiederholt abgelehnt. Etwas aufgeschlossener waren sie gegenüber einem eigenen Modell wie in Köln, haben sich aber letztlich dagegen ausgesprochen. Die Dehoga hat trotz ihrer Bedenken jedoch bestätigt, dass sie Besucher*innen, die nicht Gäste ihrer Betriebe sind, den Zugang in ihre Gasträume und Toiletten in der Regel nicht verweigern. Sofern die Stadt künftig auch eigene Anlagen im öffentlichen Raum anbietet, sollte die Idee eines eigenen Kooperationsmodells nochmals aufgegriffen werden.
6.Betreibermodell Sanifair
Als weiterer möglicher Kooperationspartner kommt die Fa. Sanifairin Betracht. Die Verwaltung hat mehrfach Gespräche mit Sanifair als einem Anbieter für flexible Sanitärkonzepte im öffentlichen Raum geführt. Sanifair hat in Bonn als Pilotprojekt die erste öffentliche Toilettenanlage im Innenstadtbereich eröffnet und verzeichnet bereits in der Anfangsphase rund 1.000 Besucher*innen pro Tag bei sechs Kabinen, vier Urinalen, einem Wickelraum sowie einer Rollstuhl-geeigneten Kabine. Die Fa. Sanifair mietet hierfür Ladenlokale an und baut Toiletten ein, die gegen Gebühr (ca. 1,50 €) benutzbar sind.
Ein erster Versuch einer Kooperation mit Sanifair wurde nicht umgesetzt, u.a. weil das von der Stadt angebotene Ladenlokal am Markt nicht barrierefrei ist. Sanifair hat mitgeteilt, dass eine Ansiedlung nur infrage käme, wenn die Stadt sie mit einem einmaligen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 250 T€ und einer monatlichen Gebühr, je nach Besucherfrequenz (max.12 T€ bei < 200 Nutzern/Tag bis auf 0 € bei > 950 Besuchern / Tag abschmelzend), unterstützt. Zusätzlich würde eine Reduzierung der anfänglichen Mietkosten in den ersten beiden Jahren durch das 'Ladenliebe'-Programm einen Beitrag zur Realisierung dieses Vorhabens leisten.
7.Toilette Kaiserplatz
Am Kaiserplatz besteht der Bedarf einer dauerhaft kostenfrei nutzbaren Toilette. In Abstimmung mit der Koordinationsstelle Kaiserplatz wurde beschlossen, dass am Kaiserplatz keine offen zugänglichen Toiletten und auch keine mobilen Anlagen aufgestellt werden. Stattdessen sollen über soziale Träger Toilettenräume, z.B. im Café Troddwar, angeboten werden, die dauerhaft kontrolliert werden können.
Kosten
Die Anbieter der Modulanlagen geben nur bei konkreten Standortanfragen Preise bekannt. Neben den Miet- oder Herstellungskosten entstehen Kosten für den Anschluss an Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Kosten für Wartung und Betrieb, sofern nicht wie bei RBL eine Full-service Gebühr entrichtet wird. Modulanlagen werden preisgünstiger, wenn langjährige Verträge geschlossen werden.
Die Ströer Anlagen kosten je Standort auf Basis des bestehenden Vertrags ca. 50 T€ im Jahr bei vollumfänglichen Service. Der Vertrag datiert aus 2016, heute wäre also mit deutlich höheren Kosten je Anlage zu rechen. Die sieben Anlagen kosten die Stadt derzeit ca. 350 T€ im Jahr ohne Aufstellungskosten. Eine Sanifair Anlage mit ebenfalls sieben Kabinen würde im Vergleich Kosten (umgerechnet auf ebenfalls 15 Jahre Betrieb) zwischen knapp 20 T€ und max. 160 T€ pro Jahr verursachen.
Im Internet haben sich einige Beispiele gefunden, die Rückschlüsse auf die Kosten zulassen:
Düsseldorf beziffert die Kosten für den Aufbau und Betrieb von 45 Modulanlagen für die Laufzeit von 15 Jahren mit 46 Mio. €. Dies entspricht ca. 70 T€ je Anlage im Jahr.
Frankfurt hat laut einem Zeitungsartikel für eine Anlage ca. 360 T€ Baukosten angegeben, es fehlen aber Informationen, um was für eine Anlage es sich handelt und wie hoch die Betriebskosten sind.
In Braunschweig wurden die Kosten für die Errichtung einer 2-Raumanlage (3 WC´s + Urinal und Waschmöglichkeit) mit 818 T€ (Stand 2021) angegeben.
Bochum betreibt in einer Testphase eine Trockentoilette in einem barrierefrei zugänglichen Container. Die Miete für ein Jahr beträgt ca. 25 T€, hinzu kommen Bewirtschaftungskosten von ca. 105 T€/a.
Magdeburg hat in einer Ratsvorlage Grundkosten für den Betrieb in Eigenregie von 4.200 € brutto im Monat pro WC-Anlage angegeben, somit ca. 50 T€ jährlich (Stand 2020).
Eine für den öffentlichen Raum nutzbare einfache Trockentoilette für eine Person und barrierefreiem Zugang wird im Internet ab ca. 10.000 € inkl. Aufstellungskosten angeboten. Hinzu kommen die regelmäßigen Wartungs-, Säuberungs- und Leerungsleistungen.
Aus den Angaben lässt sich im Mittel schließen, dass der Bau einer WC-Anlage mit min. 300 T€ veranschlagt werden sollte, während der Betrieb einzelner Anlagen mit Anschluss an die Ver- und Entsorgung mit ca. 50 T€/a anzusetzen ist. Modulanlagen wie derzeit in Aachen oder in Düsseldorf schlagen inkl. Betrieb mit rund 70 T€ / a zu Buche.
Rechtliche Beurteilung
Eine vergabe- und beihilferechtliche Prüfung wurde bisher nicht durchgeführt. Die Anschaffung von Modulanlagen ist aufgrund der Kosten und Laufzeiten öffentlich auszuschreiben, ebenso der Bau von aus Bauteilen hergestellten Anlagen. Ein Kooperationsmodell mit Sanifair wäre aufgrund des Baukostenzuschusses und der jährlichen Zuschüsse beihilferechtlich zu prüfen. Der Bau und Betrieb über Tochtergesellschaften wäre vermutlich einfacher und schneller umzusetzen, da diese unterhalb der europäischen Schwellenwerte nicht ausschreibungspflichtig sind.
Standorte
Bedarfe bestehen überall dort, wo hohe Besucherzahlen im öffentlichen Raum auftreten und keine anderen Möglichkeiten des Toilettengangs vorhanden sind. Hierzu zählt die gesamte Innenstadt, größere öffentliche Grünflächen sowie Plätze, an denen temporär hohe Besucher*innenzahlen zu verzeichnen sind, wie z.B. bei den Wochenmärkten in den Bezirken oder den Weihnachtsmärkten.
Aus Sicht der Verwaltung sollten daher die größeren innerstädtischen Plätze, die höher frequentierten Plätze in den Bezirken, die größeren und gut besuchten Parkanlagen (ggfls. temporär) sowie wichtige Rad- und Fußwegeachsen wie der Vennbahnweg mit öffentlich zugänglichen Anlagen ausgestattet werden. Nach Umsetzung der ersten Standorte sollten die Frequentierung und Akzeptanz der Standorte evaluiert werden, um in einer zweiten Phase bei Bedarf weitere Anlagen errichten zu können. Angeregt wird, auch über Beteiligungsformate weitere Standorte zu definieren.
Nach einer Abfrage in den Bezirken im Jahr 2022 ergeben sich einige Standorte, an denen Toiletten aufgestellt werden sollten. Die bereits vorhandenen Anlagen sind Bestandteil des Konzepts, hier müsste vor Auslaufen des Vertrags entschieden werden, ob die Standorte beibehalten werden.
Bestehende (in Umsetzung befindliche) Anlagen
Bushof
Hangeweiher
Elisengarten
Wilmersdorfer Straße, Haaren
Eschenallee, Brand
Ferberpark
Abteigarten, Kornelimünster
Park am alten Friedhof, Haaren (Sanierungsbedarf)
Westpark
Standorte für neue Anlagen
Markt / Katschhof (standortgebundene Mehrraumanlage)
Büchel (standortgebundene Mehrraumanlage)
Kaiserplatz (in Kooperation mit Suchthilfe o.a.)
Kurgarten (standortgebundene Mehrraumanlage)
Frankenberger Park (standortgebundene Anlage)
Hollandwiese (temporäre Lösung wie Toilettenwagen)
Kennedypark (temporäre Lösung wie Toilettenwagen)
Vaalser Straße vor Grenzübergang, Laurensberg (standortgebundene Anlage)
Vennbahnweg / Pocketpark, Brand (Errichtung einer Trockentoilette)
Gründreieck Steinstraße, Eilendorf (standortgebundene Mehrraumanlage)
Bahnhaltepunkt, Eilendorf (standortgebundene Mehrraumanlage)
Weiterer Ablauf
Die Verwaltung erarbeitet auf Basis der bislang gewonnenen Erkenntnisse derzeit ein Toilettenkonzept und wird der Politik im zweiten Halbjahr 2026 eine Entscheidungsgrundlage vorlegen, die die maßgeblichen Rahmenbedingungen sowie die konkreten Umsetzungsschritte nachvollziehbar darstellt. Aufgrund längerfristig bestehender Stellenvakanzen konnte die konzeptionelle Arbeit bislang nicht in dem erforderlichen Maß vertieft werden. Mit der inzwischen erfolgten Besetzung der Stellen stehen nun jedoch die notwendigen Personalressourcen zur Verfügung, um die Bearbeitung konsequent fortzuführen und das Konzept zu konkretisieren.
Im weiteren Prozess sind dabei insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Im Haushalt stehen bisher keine Mittel für weitere Anlagen zur Verfügung, je nach Konzept sind langjährig Mittel einzuplanen
Die bestehenden sieben Anlagen sind im Betrieb bis 2031 gesichert
In der Umsetzung des Toilettenkonzepts sollte evaluiert werden, welche Kosten eine dauerhaft installierte Anlage im Eigenbetrieb verursacht. Sofern die anderen genannten Modelle günstiger sind, sollten die Anlagen nicht neu ausgeschrieben werden
Rechtliche Prüfung der notwendigen Vergabeverfahren / beihilferechtliche Prüfung
Festlegung der Zuständigkeiten für Bau und Betrieb der Anlagen
Neubau (ggfls. in priorisierter Reihenfolge) von standortgebundenen Anlagen an o.g. Standorten
ergänzendes Angebot von temporären Anlagen in Parkanlagen (s.o.)
Abschluss von Kooperationsverträgen, ggfls. Entwicklung eines eigenen Kooperationsmodells
Je nach Standort sollten die gestalterischen Anforderungen definiert werden
Abstimmung mit der Kommission barrierefreies Bauen
Verwaltungsinterne Abstimmung aller involvierter Bereiche wie z.B. Citymanagement
Die Ausstattung der Anlagen (Waschmöglichkeiten, Wickeltisch, Notrufsystem, Selbstreinigung, Vandalismusschutz, Beleuchtung, Wasseraufbereitung...) muss festgelegt werden
Einrichtung einer App / Wegweiser auf der städtischen Homepage
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
10 Straßen
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Worum geht es?
Aachen plant ein Konzept für öffentliche Toiletten. Barrierefreiheit, Standorte und Betreibermodelle stehen zur Diskussion.
Projekt
Öffentliche Toilettenanlagen
Auch: Städtisches Toilettenkonzept
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Betroffene Gruppen
Handlungstyp
PlanungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 23 - Fachbereich Immobilienmanagement
- Geändert
- 28.1.2026
Technische Details
ID: 1006262
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1006262
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1006262