Wirtschaftsplan 2026 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Aachener Stadtbetrieb der Stadt Aachen
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Der Aachener Stadtbetrieb legt seinen Wirtschaftsplan für 2026 vor — mit Prognosen zu Erträgen, Aufwendungen und Investitionen in Abfallwirtschaft, Grünflächen und Straßenunterhaltung.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Haupt- und Finanzausschuss
2.Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt den Wirtschaftsplan 2026 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Aachener Stadtbetrieb zur Kenntnis.
Rat der Stadt Aachen
3.Der Rat der Stadt Aachen beschließt auf Empfehlung des Betriebsausschusses Aachener Stadtbetrieb den Wirtschaftsplan 2026 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Aachener Stadtbetrieb.
Erläuterungen
VORWORT
Die ab dem 01.01.2003 gebildete eigenbetriebsähnliche Einrichtung Aachener Stadtbetrieb nimmt die Durchführung und Gewährleistung der Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft, Friedhofswesen, Krematorium, Grün- und Freiflächenpflege (inkl. Sportanlagen und Spielplätze), Straßenreinigung und gebührenpflichtiger Winterdienst sowie den Hilfs- und Nebenbetrieben wahr. Zum 01.01.2007 wurde das Aufgabenspektrum des Aachener Stadtbetriebes durch die Integration des damaligen Bauhofes des Fachbereichs Verkehr und Tiefbau (FB 68/21) um die Aufgabe der Straßenunterhaltung erweitert.
Der zu beschließende Wirtschaftsplan stellt die nach den Prinzipien kaufmännischer Sorgfalt aufgestellte Prognose des Jahresergebnisses (Erfolgsplan) für das Wirtschaftsjahr 2026 dar. Er besteht aus dem Erfolgsplan (Anlage 1 und 1.a-b), der mittelfristigen Ergebnisplanung (Anlage 1.c), dem Vermögensplan (Anlage 2 und 2.a-c), dem Stellenplan (Anlage 3) sowie dem Finanzplan für die Jahre 2026-2029 (Anlage 4). Der Wirtschaftsplan wird mit seinen Anlagen als Gesamtplan für alle Aufgabenbereiche des Aachener Stadtbetriebes aufgestellt.
Organigramm Aachener Stadtbetrieb
(ab dem 18.09.2025)
Der Aufbau des Erfolgsplans weicht in Teilen von der Struktur des Organigramms ab und ist produktorientiert gegliedert, so dass insbesondere bei den Gebührenhaushalten eine Transparenz und Vergleichbarkeit mit den Vorjahren gewährleistet ist.
ERFOLGSPLAN
Der Erfolgsplan entspricht dem Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren laut Handelsgesetzbuch und Eigenbetriebsverordnung, erweitert um die Information der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Das Einnahme- und Ausgabevolumen wurde den Aufgabenbereichen des Aachener Stadtbetriebes verursachungsgerecht zugeordnet und entspricht den aus heutiger Sicht notwendigen Ansätzen für die wirtschaftliche Wahrnehmung der Aufgaben.
ERTRÄGE
Zuschuss aus gebührenrelevanten Leistungen
Die Einnahmen aus den Gebührenhaushalten werden im städtischen Haushalt verbucht. Im Wirtschaftsjahr 2026 erhält der E 18 eine pauschale Abgeltung für die von ihm erbrachten Leistungen auf Basis der im Wirtschaftsplan dargestellten Planwerte, denen die Ermittlung der Kosten für die operativen Tätigkeiten zugrunde liegt.
Der von der Stadt Aachen geleistete Zuschuss wird beim E 18 ertragswirksam erfasst. Der Zuschuss stellt beim E 18 einen Ersatz für die nicht bei ihm, sondern bei der Stadt Aachen erfassten Gebühreneinnahmen dar.
Der Zuschussbedarf der gebührenrelevanten Betriebssparten beträgt 53.857 T€ (Vorjahr 51.202 T€).
Im Bereich der Straßenreinigung und Winterdienst wurde der Zuschuss um 1.041 T€ im Vergleich zum Vorjahr erhöht und im Bereich Friedhof und Krematorium um 813 T€. Im gebührenrelevanten Bereich Abfallwirtschaft wurde der Zuschuss im Vergleich zum Vorjahr um 801 T€ erhöht.
Der Zuschuss aus gebührenrelevanten Leistungen beinhaltet nicht den anteiligen Verwaltungskostenbeitrag, welcher im städtischen Haushalt für die Produkte aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Friedhofswesen veranschlagt ist.
Zuschuss städtischer Haushalt
In den Sparten Grün- und Freiflächenpflege sowie Straßenunterhaltung und Brückenbau erhält der Aachener Stadtbetrieb einen Zuschuss aus dem städtischen Haushalt. Der Kaufmännische Bereich inklusive der Technik erhält einen Betriebskostenzuschuss, um den Aufwand für die Zinsen der Gesellschafterdarlehen „Kauf des Gebäudes Madrider Ring“ und „Investitionsbedarf 2023“ zu decken. Alle weiteren Aufwendungen werden über
die innerbetriebliche Leistungsverrechnung vollständig vom gesamten Betrieb getragen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Betriebskostenzuschuss des städtischen Haushalts um insgesamt 2.124 T€ erhöht.
Der im Wirtschaftsplan verbleibende kalkulierte Fehlbedarf in Höhe von 1.345 T€ ist aus der allgemeinen Rücklage des Betriebes zu decken.
Der Zuschuss aus dem städtischen Haushalt deckt ebenfalls Leistungen des Aachener Stadtbetriebes für das CHIO, die Karlspreisverleihung sowie sonstige für die Stadt Aachen bedeutsame Veranstaltungen.
Diese veranstaltungsbezogenen Kosten werden nicht weiterberechnet, sondern stellen aufgrund der herausragenden Bedeutung einen Beitrag des Aachener Stadtbetriebes bzw. der Stadt Aachen dar.
Sämtliche Leistungen für weitere Veranstaltungen werden, nicht zuletzt wegen der schwierigen Haushaltslage, dem jeweiligen Auftraggeber in Rechnung gestellt.
Sowohl der Zuschuss aus gebührenrelevanten Leistungen als auch der Zuschuss vom städtischen Haushalt sind von den jeweils zuständigen städtischen Stellen in vier gleich hohen Raten zu Beginn eines Quartals auf das Konto des Aachener Stadtbetriebes zu überweisen, damit die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit gesichert ist. Eine Veränderung des jeweiligen Zuschusses bedarf der Zustimmung des Betriebsausschusses des Aachener Stadtbetriebes.
Erlöse aus Drittgeschäften / Leistungen für die Stadt Aachen
Betrag | Bemerkung | |
Abfallwirtschaft | 2.650 T€ | Erlöse aus Papierverkauf, Entgelte DSD (Duales System Deutschland) |
Friedhofswesen und Krematorium | 88 T€ | Erlöse durch den Verkauf von Grabsteinen und Metallen; Mieteinnahmen |
Grün- und Freiflächenpflege | 655 T€ | gärtnerische Jahrespflege und Baumpflegearbeiten an städtischen Objekten; Veranstaltungen |
Kaufmännischer Bereich und Technik | 371 T€ | Gestellung von Betriebsstoffen, Arbeiten und Leistungen der Werkstatt; Einnahmen der betriebseigenen Kantine |
Straßenunterhaltung und Brückenbau | 353 T€ | Kostenersatz für die Beseitigung von Schäden und Sicherstellung der Verkehrssicherheit |
Straßenreinigung | 383 T€ | Sonderreinigungen, Winterdienst an städtischen Objekten |
Sonstige Erträge
Betrag | Bemerkung | |
Friedhofswesen und Krematorium | 267 T€ | Einnahmen aus Grabanlagen und Grabbepflanzungen der Stiftungsgräber; Ersatz der Unterhaltungskosten jüdische Friedhöfe; Erlöse durch den Verkauf von GWG (Geringwertige Wirtschaftsgüter), Fördergelder Biodiversität und Klimawandel |
Grün- und Freiflächenpflege | 571 T€ | Erlöse aus der Gestellung von Arbeitsgeräten und Leistungen; Ersatz für Schäden; Investive Zuschüsse; Fördermittel für Projekte zum Klimaschutz |
Kaufmännischer Bereich und Technik | 322 T€ | Erträge aus Personalkostenerstattungen; Ersatz für Schäden |
Abfallwirtschaft | 778 T€ | Erlöse aus Anlagenabgängen; investive Zuschüsse |
Straßenunterhaltung | 115 T€ | Erlöse aus Materialverkauf und Anlagenabgängen; investive Zuschüsse |
Straßenreinigung | 140 T€ | Erlöse aus Anlagenabgängen; investive Zuschüsse |
AUFWENDUNGEN
Material- und Dienstleistungsaufwand
Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die zur Leistungserbringung notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Fremdleistungen (z.B. Gebühren des Zweckverbands Entsorgungsregion West (ZEW), Asphaltarbeiten, gärtnerische Unterhaltung, Baumpflegearbeiten, Projekte Biodiversität und Klimawandel auf Friedhöfen, Reparaturaufträge durch Fachwerkstätten).
Personalaufwand
Die im Stellenplan dargelegte Gehaltsstruktur wird mit den unter dem Posten Personalaufwand veranschlagten Mitteln gedeckt. Dem Aachener Stadtbetrieb zugewiesene Beamte werden weiterhin im Stellenplan der Stadt Aachen geführt. Die Abrechnung erfolgt aufwandsgemäß anhand der entstandenen Ist-Kosten. Zum 01.01.2026 enthält der Personalkostenansatz einen Anteil für die Aufwendungen der Beamten in Summe von 1.376 T€.
In diesen Erstattungsbeträgen sind anteilig auch die Beträge enthalten, welche die Stadt Aachen der Pensionsrücklage zuführt.
Im Bereich der Personalkosten wurden absehbare Personalkostensteigerungen berücksichtigt. Der Ansatz
für den Personalaufwand enthält zudem die voraussichtlich in 2026 entstehenden anteiligen Kosten für die beabsichtigte Erweiterung des Stellenplans.
Der Personalkostenansatz berücksichtigt wie in den Vorjahren nicht den Anteil der Mitarbeitenden, welche aufgrund von Elternzeit, Mutterschutz, befristeter Freistellung, Krankheit oder sonstigen Gründen zeitweise
oder dauerhaft aus der Lohnfortzahlung entfallen, sofern hierfür keine befristeten Einstellungen erfolgten.
Würden diese Mitarbeitenden in der Kalkulation berücksichtigt, wäre der Personalkostenansatz entsprechend
zu erhöhen.
Kapitalaufwand
Im Erfolgsplan werden die handelsrechtlichen Abschreibungen und Zinsen veranschlagt.
Bei den Gebührenbedarfsberechnungen können jedoch weiterhin die rechtlich zulässigen, höheren kalkulatorischen Kosten angesetzt werden. Die durch die Differenz zwischen kalkulatorischen und handelsrechtlichen Ansätzen bedingten Mehreinnahmen verbleiben bei der Stadt, da diese die Gebühren
und somit auch den höheren Ansatz vereinnahmt.
Sonstige betriebliche Aufwendungen, Steuern
Hierunter fallen die Aufwendungen zur Bewirtschaftung, Unterhaltung und Aufrechterhaltung des Betriebes, seiner Anlagen und Vermögenswerte.
INNERBETRIEBLICHE LEISTUNGSVERRECHNUNG
Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung gibt Auskunft darüber, welche leistungsmäßigen Beziehungen zwischen den einzelnen Betriebssparten innerhalb des Aachener Stadtbetriebes bestehen.
Durch die unterjährige Erfassung und Dokumentation von Stundenaufschreibungen, Materialverbrauch und direkten Kostenzuordnungen werden die tatsächlichen Leistungsbeziehungen wertmäßig abgebildet.
Hierdurch wird eine verursachungsgerechte und transparente Aufteilung erreicht.
JAHRESERGEBNIS
Insgesamt schließt der Erfolgsplan mit einem Ergebnis von -1.345 T€ (Planwert Vorjahr -1.108 T€) ab.
Das vorrangige Ziel des Aachener Stadtbetriebes im Wirtschaftsjahr 2026 besteht darin, den bisherigen Standard der ausgeführten Arbeiten zu halten und die Basis für eine weiterhin positive Entwicklung des Betriebes zu festigen. Durch stetige Kontrolle und Prozessüberprüfung sollen die Arbeitsabläufe weiter optimiert und bedarfsgerecht digitalisiert werden, so dass der wirtschaftliche Einsatz aller Ressourcen stets verbessert wird. Eine Intensivierung des Fuhrparkmanagements soll insbesondere eine höhere Auslastung der technischen Ressourcen (Fahrzeuge, Maschinen, Geräte) gewährleisten. Außerdem wird die Elektromobilität des Betriebes weiter gefördert, um den Verbrauch der Kraftstoffe weiter zu reduzieren und um einzelne Arbeitsprozesse umweltschonender und zugleich wirtschaftlicher zu gestalten.
Bestandteil des Erfolgsplans ist die mittelfristige Ergebnisplanung, welche Auskunft über die voraussichtlichen Aufwendungen und Erträge der weiteren drei auf das aktuelle Planungsjahr folgenden Jahre gibt.
Für die Folgejahre wurden eine moderate Steigerung der Personalkosten sowie der Materialaufwendungen und Dienstleistungen berechnet.
Zur Gewährleistung der Flexibilität sollen die Ansätze des Erfolgsplans für gegenseitig deckungsfähig erklärt werden.
VERMÖGENSPLAN
Im Vermögensplan sind die geplanten Investitionen der kommenden fünf Jahre getrennt nach Betriebssparten aufgeführt. Der Ansatz aller Investitionen ist aus Sicht des Aachener Stadtbetriebs zur Weiterführung der übertragenen Aufgaben notwendig. Vom Rat der Stadt Aachen beschlossene Ansätze, welche aufgrund wirtschaftlichen Verantwortungsbewusstseins noch nicht verausgabt wurden, werden nach § 16 Abs.4 S.1 EigVO in die Folgejahre übertragen. Für das Wirtschaftsjahr 2026 sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 13.650 T€ festgelegt worden. Diese sollen die Beschaffungsvorgänge von kostenintensiven Investitionen oder von Investitionen, die aufgrund von langen Lieferzeiten frühzeitig im Wirtschaftsjahr beschafft werden müssen, optimieren und wirtschaftlicher gestalten.
Eine spartenbezogene Aufstellung der Ansätze ist der Anlage 2.a) zum Vermögensplan zu entnehmen, wo ebenfalls eine sachliche Zuordnung zu den Positionen des Anlagenspiegels erfolgt. Zur Gewährleistung der Flexibilität sollen die Ansätze des Vermögensplans für gegenseitig deckungsfähig erklärt werden.
Die Anlage 2.b) gibt Auskunft über die einzelnen geplanten Investitionsmaßnahmen und die voraussichtliche Investitionshöhe. Dabei wurden die Maßnahmen den nachstehenden Kostengruppen zugeordnet.
Der Bau und die Inbetriebnahme von zwei neuen Kremierungsöfen gehören auch im Wirtschaftsjahr 2026 zu den prägenden Investitionen. Diese Maßnahme, welche bereits am 22.11.2022 in der Betriebsausschusssitzung des Aachener Stadtbetriebes zur Sicherung des künftigen Krematoriumbetriebes beschlossen wurde, befand sich bisher planerisch und baulich in der Umsetzung und wird perspektivisch Ende 2026 fertig gestellt.
Die Kosten des Jahres 2026 betreffend sind der Kostengruppe 7 zuzuordnen.
Um der steigenden Nachfrage nach pflegefreien Urnenbestattungen zu entsprechen, werden auf den Friedhöfen Hüls und Nirm zwei weitere Urnenwände (Kolumbarien) gesetzt. Die Kosten hierfür belaufen sich im Kostenrahmen der Gruppen 5 und 6.
Im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst ist die Anschaffung von sieben Kleinkehrmaschinen (Kostengruppe 6) geplant, da die zu ersetzenden Fahrzeuge ihre Nutzungsdauer bereits überschritten haben und zu höheren Reparaturkosten neigen.
Gleiches gilt für die Ersatzbeschaffung des Großhäckslers für die Stadtgärtnerei. Das vorhandene Gerät befindet sich seit mehreren Jahren im Eigentum des Aachener Stadtbetriebs und muss nun aus wirtschaftlichen Gründen durch ein neues Gerät für Kosten im Rahmen der Gruppe 7 ersetzt werden.
Eine weitere wesentliche Investition wird der Umbau des Bürogebäudes am Madrider Ring sein. Der personelle Zuwachs in den letzten Jahren bringt die Auslastung der Büroräume an ihre Kapazitätsgrenzen und droht gegen Arbeitsschutzvorschriften zu verstoßen. Geplant ist durch bauliche Maßnahmen neue, flexiblere Arbeitsplätze zu schaffen. Hierfür ist ein Budget der Kostengruppe 6 einkalkuliert.
Ebenfalls zur Kostengruppe 6 gehört die Entwicklung von Liegenschaften. Hierunter fällt unter anderem die Anschaffung von Legoboxen (große stapelbare Betonblöcke auch als Schüttgutboxen-Steine bekannt), um Erdaushub zu lagern. Durch die am 01.08.2023 in Kraft getretene Mantelverordnung (Ersatzbaustoffverordnung und novellierte Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung) muss Erdaushub zunächst beprobt und nach Klassen eingeteilt werden, welche Aufschluss darüber liefern, ob der Boden verwertet werden darf oder entsorgt werden muss.
STELLENPLAN
Der Stellenplan wurde entsprechend den Anforderungen einer qualifizierten Leistungserbringung sowie unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer sparsamen Haushaltswirtschaft aufgestellt. Die Darstellung der Stellen entspricht den Vollzeitäquivalenten.
Beschäftigte
Für das Wirtschaftsjahr 2026 werden 4 zusätzliche Stellen im Aachener Stadtbetrieb geplant.
Bei den 4 zusätzlichen Planstellen handelt es sich um eine weitere Fachkraft im Bereich IT Koordination, um den gestiegenen Anforderungen durch die Digitalisierung gerecht zu werden. Eine weitere Stelle wird im Bereich Straßenunterhaltung zur Aufbruchkontrolle geplant, um bei der steigenden Anzahl an Aufbrüchen durch Dritte im Straßenraum, zum Beispiel für den Glasfaserausbau, die fachgerechte Wiederherstellung zu kontrollieren und einzufordern. Im Bereich Werkstatt werden 2 weitere Stellen für die Fahrzeugpflege und die Fahrzeugsicherheit geplant.
In 2026 wurde eine Planstelle bei den Beschäftigten gestrichen, da diese Vakanz unterjährig in 2025 durch eine Beamtenstelle besetzt werden konnte.
Im Bereich Abfallwirtschaft wurde bereits in 2025 unterjährig eine neue Stelle für das Förderprojekt Kreislauf-WIRK-Statt eingerichtet und besetzt, da die Personalkosten zu 90% durch Fördermittel gedeckt werden können.
Auszubildende
In 2026 sieht der Stellenplan insgesamt 31 Stellen für Auszubildende im Aachener Stadtbetrieb vor.
Beamte
Beamtinnen und Beamte werden im Stellenplan der Stadt Aachen geführt und werden hier nur nachrichtlich aufgeführt.
FINANZPLAN 2025-2029
Der Finanzplan weist die geplanten Investitionen des vergangenen Jahres und der kommenden vier Jahre aus und gibt Auskunft über Mittelherkunft und Mittelverwendung. Analog des Vorjahres wird das betriebsnotwendige Vermögen auch in 2026 erneuert und erhalten. Der Aachener Stadtbetrieb hat in Abstimmung mit FB 20 für den Kauf des Gebäudes Madrider Ring ein Gesellschafter-Darlehen vereinbart, das mit Beginn des Jahres 2023 zusätzlich zum Gründungsdarlehen getilgt wird. Ein weiteres Darlehen wurde in diesem Jahr mit der Stadt Aachen vereinbart, um den Investitionsbedarf 2023 zu finanzieren. Die Tilgung dieses Darlehen beginnt, wie im Finanzplan dargestellt, in 2026.
Den geplanten Investitionen 2026 in Höhe von 19.906 T€ wird die geplante Kredittilgung aus den vereinbarten Darlehensverträgen von 641 T€ sowie der voraussichtliche Jahresfehlbetrag hinzugerechnet. Dieser Summe stehen Abschreibungen in Höhe von 6.643 T€, investive Zuschüsse von 256 T€ und geplante Abgänge des Anlagevermögens von 200 T€ gegenüber. Daraus ergibt sich eine Finanzierungslücke, welche bilanziell z. B. durch die allgemeine Rücklage gedeckt wird.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Siehe Erläuterungstext
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
1 Straße
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Projekt: Wirtschaftsplan Aachener Stadtbetrieb
Zum ProjektDer Wirtschaftsplan 2026 des Aachener Stadtbetriebs sieht ein geplantes Defizit von 1,345 Mio. Euro vor.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
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KI-Analyse
Worum geht es?
Der Aachener Stadtbetrieb legt seinen Wirtschaftsplan für 2026 vor — mit Prognosen zu Erträgen, Aufwendungen und Investitionen in Abfallwirtschaft, Grünflächen und Straßenunterhaltung.
Projekt
Wirtschaftsplan Aachener Stadtbetrieb
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
RegulierungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- E 18 - Aachener Stadtbetrieb
- Geändert
- 21.1.2026
Technische Details
ID: 1006372
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1006372
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1006372