Vorlage·E 26/0021/WP19-1·5. Mai 2026

Antrag zur Tagesordnung der Ratsfraktion Die Linke vom 27.01.2026 Taubenabwehr an Verwaltungsgebäuden - Ergänzungen

Inhalt

Beratungsfolge

Kenntnisnahme
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Tauben an städtischen Gebäuden verursachen Verschmutzung und Bauschäden. Welche Maßnahmen setzt die Stadt zum Schutz ein – und wie wird dabei der Tierschutz berücksichtigt?

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Die Stadt Aachen erkennt die Notwendigkeit, Verwaltungs- u. andere Gebäude vor Verschmutzung und daraus resultierenden Bauschäden durch Tauben zu schützen.

Dabei geht die Verwaltung situativ vor und setzt nur dort auf Taubenabwehr, wo besonders starke Beeinträchtigungen durch Taubenkot auftreten oder eine besonders wertvolle Gebäudesubstanz zu schützen ist.

Gleichzeitig ist der Schutz der Tiere ein wichtiges Anliegen.

Die Grundlagen für bereits vorgenommene Maßnahmen sind einerseits das Tierschutzgesetz und andererseits hygiene- u. bauordnungsrechtliche Vorschriften. Sie reichen von Netzen (bsp. Verwaltungsgebäude Marschiertor, Tympanon Theater, etc.) über Spikes, welche insbesondere bei Denkmälern (z.B. Rathaus) eingesetzt werden, bis hin zur Populationskontrolle an ausgewählten Standorten.

Netzlösungen sind sowohl was die Umsetzung als auch die Instandhaltung angeht sehr aufwendig und kostenintensiv. Witterungs- und altersbedingte Schädigungen können dazu führen, dass Tiere eindringen und aufwendig befreit werden müssen. Daher findet diese Art der Taubenabwehr nur in Ausnahmefällen Anwendung – überwiegend dort wo aufgrund der baulichen Gegebenheiten eine flächige Abschirmung erforderlich ist.

Über den Einsatz von Taubenabwehrmaßnahmen an städtischen Gebäuden sowie deren Art und eventuelle Defekte unterhält das Gebäudemanagement kein Kataster. Daher können keine Aussagen zu Schadenshäufigkeiten getätigt werden. Es ist nicht bekannt, ob Tiere durch defekte Netze zu Schaden gekommen sind.

Die Stadt Aachen finanziert unter ehrenamtlicher Federführung ein „Taubenprojekt“, dass an insgesamt 9 Standorten betreute Taubenschläge betreibt und so Anflugorte für die Tiere zur Verfügung stellt und dort durch regelmäßigen Tausch der Eier gegen Gips- oder Kunsteier langfristige Populationskontrolle vornimmt.

Ziel ist eine nachhaltige, tierschutzkonforme Reduzierung der Taubenpopulation bei gleichzeitiger Minimierung von Schäden und Belästigungen.

Die Stadt setzt daher weiterhin auf Kombinationen aus baulichen Maßnahmen und Populationskontrolle.

Dokument

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Projekt: Taubenmanagement an Verwaltungsgebäuden

Zum Projekt
Umwelt & NaturMaßnahme geplant5. Mai 2026 – 5. Mai 20262 Vorlagen
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KI-Analyse

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Worum geht es?

Tauben an städtischen Gebäuden verursachen Verschmutzung und Bauschäden. Welche Maßnahmen setzt die Stadt zum Schutz ein – und wie wird dabei der Tierschutz berücksichtigt?

Projekt

Taubenmanagement an Verwaltungsgebäuden

Auch: Taubenabwehr, Taubenprojekt

Kategorien

Umwelt & NaturStadtentwicklung

Schlagworte

TierschutzGebäudeschutzPopulationskontrolleArtenschutz

Betroffene Gruppen

AnwohnerGebäudenutzerTierfreunde

Handlungstyp

Regulierung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 24.4.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
22.4.2026
Technische Details