Antrag zur Tagesordnung der Ratsfraktion Die Linke vom 27.01.2026 Taubenabwehr an Verwaltungsgebäuden - Ergänzungen
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Tauben an städtischen Gebäuden verursachen Verschmutzung und Bauschäden. Welche Maßnahmen setzt die Stadt zum Schutz ein – und wie wird dabei der Tierschutz berücksichtigt?
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Erläuterungen
Die Stadt Aachen erkennt die Notwendigkeit, Verwaltungs- u. andere Gebäude vor Verschmutzung und daraus resultierenden Bauschäden durch Tauben zu schützen.
Dabei geht die Verwaltung situativ vor und setzt nur dort auf Taubenabwehr, wo besonders starke Beeinträchtigungen durch Taubenkot auftreten oder eine besonders wertvolle Gebäudesubstanz zu schützen ist.
Gleichzeitig ist der Schutz der Tiere ein wichtiges Anliegen.
Die Grundlagen für bereits vorgenommene Maßnahmen sind einerseits das Tierschutzgesetz und andererseits hygiene- u. bauordnungsrechtliche Vorschriften. Sie reichen von Netzen (bsp. Verwaltungsgebäude Marschiertor, Tympanon Theater, etc.) über Spikes, welche insbesondere bei Denkmälern (z.B. Rathaus) eingesetzt werden, bis hin zur Populationskontrolle an ausgewählten Standorten.
Netzlösungen sind sowohl was die Umsetzung als auch die Instandhaltung angeht sehr aufwendig und kostenintensiv. Witterungs- und altersbedingte Schädigungen können dazu führen, dass Tiere eindringen und aufwendig befreit werden müssen. Daher findet diese Art der Taubenabwehr nur in Ausnahmefällen Anwendung – überwiegend dort wo aufgrund der baulichen Gegebenheiten eine flächige Abschirmung erforderlich ist.
Über den Einsatz von Taubenabwehrmaßnahmen an städtischen Gebäuden sowie deren Art und eventuelle Defekte unterhält das Gebäudemanagement kein Kataster. Daher können keine Aussagen zu Schadenshäufigkeiten getätigt werden. Es ist nicht bekannt, ob Tiere durch defekte Netze zu Schaden gekommen sind.
Die Stadt Aachen finanziert unter ehrenamtlicher Federführung ein „Taubenprojekt“, dass an insgesamt 9 Standorten betreute Taubenschläge betreibt und so Anflugorte für die Tiere zur Verfügung stellt und dort durch regelmäßigen Tausch der Eier gegen Gips- oder Kunsteier langfristige Populationskontrolle vornimmt.
Ziel ist eine nachhaltige, tierschutzkonforme Reduzierung der Taubenpopulation bei gleichzeitiger Minimierung von Schäden und Belästigungen.
Die Stadt setzt daher weiterhin auf Kombinationen aus baulichen Maßnahmen und Populationskontrolle.
Dokument
Projekt: Taubenmanagement an Verwaltungsgebäuden
Zum ProjektWeitere Vorlagen in diesem Projekt
- Antrag zur Tagesordnung der Ratsfraktion Die Linke vom 27.01.2026 Taubenabwehr an VerwaltungsgebäudenE 26/0021/WP19 · 5. Mai 2026
KI-Analyse
Worum geht es?
Tauben an städtischen Gebäuden verursachen Verschmutzung und Bauschäden. Welche Maßnahmen setzt die Stadt zum Schutz ein – und wie wird dabei der Tierschutz berücksichtigt?
Projekt
Taubenmanagement an Verwaltungsgebäuden
Auch: Taubenabwehr, Taubenprojekt
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
RegulierungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 24.4.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 22.4.2026
Technische Details
ID: 1009166
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1009166
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1009166