Vorlage·FB 02/0031/WP19·24. Juni 2026

Aachen als Wissenschaftsstadt im Rahmen der FEI World Championships Aachen 2026

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Während der Weltreiterspiele 2026 präsentiert sich Aachen als Wissenschaftsstadt. Eine Wissenschaftsshow und digitale Kampagnen machen Forschung erlebbar.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Mit den FEI World Championships Aachen 2026 richtet Aachen eines der bedeutendsten internation-alen Sportereignisse aus. Die damit verbundene Aufmerksamkeit reicht weit über den Sport hinaus. Sie bietet die besondere Chance, Aachen auch als das sichtbar zu machen, was die Stadt in beson-derer Weise prägt: ein international bedeutender Wissenschafts- und Innovationsstandort.

Wissenschaft ist in Aachen kein einzelner Standortfaktor, sondern Teil der städtischen Identität. Ge-rade deshalb ist es folgerichtig, dass sich die Stadt Aachen gemeinsam mit den Hochschulen ent-schieden hat, die internationale Bühne der Weltreiterspiele auch dafür zu nutzen, Aachen als Wissen-schaftsstadt sichtbar zu machen. Unter Federführung des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa (FB 02) wurde in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen und weiteren Partner*innen ein mehrteiliges Programm entwickelt. Es verbindet öffentliche Wissenschafts-kommunikation, politischen Austausch, niedrigschwellige Beteiligungsformate und digitale Sichtbarkeit.

Ein zentrales öffentliches Highlight ist eine rund 90-minütige Wissenschaftsshow „Arena X: Bühne frei für Aachens Wissenschaft“ am Nachmittag des 22. August im offiziellen Kulturprogramm auf der Katschhof-Bühne. Kuratiert durch das Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen bringen die Aachener Hochschulen (RWTH Aachen, FH Aachen, katho Aachen, HfMT Köln mit dem Standort Aachen) Wissenschaft mitten in die Stadt – anschaulich, überraschend und publikumsnah. Das Programm zeigt, wie vielfältig, kreativ und zukunftsorientiert Wissenschaft in Aachen ist. Geplant sind unter anderem Live-Experimente, Beiträge aus Robotik und Biotechnologie, Einblicke in den Hochschul-sport sowie musikalische Programmpunkte. Moderiert wird die Wissenschaftsshow von Eric Siemes, Chemiker und Wissenschaftskommunikator, der seit vielen Jahren mit interaktiven Experimentier-shows bundesweit Menschen für Naturwissenschaften begeistert. Mit spektakulären Live-Experimenten und einer unterhaltsamen, verständlichen Vermittlung macht er wissenschaftliche Phänomene für ein breites Publikum greifbar. So entsteht ein lebendiges Bühnenprogramm, das For-schung nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht und Begeisterung für wissenschaftliche Fragen weckt.

Als niedrigschwelliger Erlebnisraum ergänzt das OecherLab die Aktivitäten im öffentlichen Raum. Es zeigt, dass Wissenschaftskommunikation von Vielfalt lebt: von großen Bühnen ebenso wie von inter-aktiven Formaten, persönlichen Zugängen und konkreten Alltagserfahrungen. Jeden Dienstag bis Donnerstag von 11:00 bis 17:00 Uhr lädt das OecherLab Besucher*innen dazu ein, Zukunftstechno-logien nicht nur kennenzulernen, sondern selbst auszuprobieren, zu hinterfragen und ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt steht der aktuelle Zukunftsraum „KI, au banan?! Spurensuche im Alltag“, der gemeinsam mit Aachen, was geht?! sowie mit Unterstützung zahlreicher Partner*innen auf Wis-senschaft und Wirtschaft umgesetzt wird. Im Kontext der Weltreiterspiele wird der Zukunftsraum um ein besonderes Exponat zur KI-gestützten Gesundheits- und Verhaltensüberwachung im Pferdesport ergänzt. Das Exponat wurde von der Hamburger Firma ACARiS entwickelt, die sich auf KI-basierte Videoanalyse zur Gesundheits- und Verhaltensbeobachtung von Tieren spezialisiert hat. Dr. rer. nat. Arne-Rasmus Dräger, CEO und Gründer der ACARiS GmbH ist Experte für künstliche Intelligenz und Teil des CHIO Aachen Scientist Circle. Gezeigt wird, wie Bewegungs- und Verhaltensmuster von Pferden mithilfe intelligenter Kamerasysteme kontaktlos erfasst und automatisiert ausgewertet werden können. Dadurch können frühzeitig Hinweise auf gesundheitliche Auffälligkeiten erkannt und neue Perspektiven für Tiermedizin, Pferdesport und Gesundheitsmonitoring eröffnet werden.

Ergänzend werden im Stadtraum weitere wissenschaftsbezogene Installationen und Beiträge sichtbar gemacht, die die Verbindung von Forschung, Technologie und kreativem Stadtbild aufgreifen. Dazu zählt unter anderem ein überdimensionales Schachspiel auf dem Katschhof, das Teil des offiziellen Rahmenprogramms „Aachen WM Special“ ist. Die bis zu 1,40 Meter großen Schachfiguren in Pferde-optik wurden am Lehrstuhl für Computergraphik, Geometrie und Multimedia der RWTH Aachen unter Leitung von Prof. Leif Kobbelt mithilfe moderner 3D-Druckverfahren produziert. Jede Figur wurde digital modelliert und in zahlreichen Einzelteilen gefertigt, bevor sie zusammengesetzt wurde. Die Installation verbindet digitale Fertigungstechnologien, Gestaltung und Pferdesport auf niedrig-schwellige Weise im öffentlichen Raum und macht Wissenschaft auch außerhalb klassischer Veran-staltungsformate sichtbar und zugänglich.

Flankiert werden die Veranstaltungen im Sommer zudem durch eine Social-Media-Kampagne, die die Wissenschaftsstadt Aachen auch digital sichtbar macht. Über verständliche und visuell aufbereitete Beiträge werden Forschung, Innovation, Technologietransfer, Start-ups, KI-Anwendungen und eure-gionale Vernetzung kommuniziert. Die Kampagne verlängert die Aktivitäten rund um die Weltreiter-spiele in den digitalen Raum und trägt dazu bei, die Stärken Aachens als Wissenschafts- und Inno-vationsstandort über die einzelnen Veranstaltungsformate hinaus sichtbar zu machen.

Die FEI World Championships Aachen 2026 bieten die Gelegenheit, Aachen auch als Wissenschafts- und Innovationsstandort sichtbar zu machen. Die geplanten Aktivitäten greifen die internationale Aufmerksamkeit der Veranstaltung auf und verbinden sie mit Themen, Akteur*innen und Projekten, die den Standort Aachen prägen. Dabei wird deutlich, dass Wissenschaft in Aachen nicht nur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen stattfindet, sondern eng mit Stadtentwicklung, Wirtschaft, europäischer Zusammenarbeit und gesellschaftlichem Dialog verbunden ist.

Betroffene Straßen

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Projekt: Wissenschaftsstadt Aachen

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Die Stadt Aachen berichtet über Fortschritte und Maßnahmen zur Weiterentwicklung als Wissenschaftsstadt in den Bereichen Kommunikation, Kooperation, Kultur und Mobilität.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

KulturMaßnahme geplant23. Sept. 2015 – 24. Juni 20268 Vorlagen

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Worum geht es?

Während der Weltreiterspiele 2026 präsentiert sich Aachen als Wissenschaftsstadt. Eine Wissenschaftsshow und digitale Kampagnen machen Forschung erlebbar.

Projekt

Wissenschaftsstadt Aachen

Auch: FEI World Championships 2026, Wissenschaftskommunikation

Kategorien

KulturBildung

Schlagworte

WissenschaftInnovationÖffentlichkeitsarbeitVeranstaltungen

Betroffene Gruppen

BürgerTouristenForschungsinstitute

Handlungstyp

Sonstiges

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 7.7.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
10.6.2026
Technische Details