Vorlage·FB 02/0047/WP19·9. September 2026

Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gastronomie- und Gewerbebetriebe im Umfeld des Theaterplatzes

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Gastronomie- und Gewerbebetriebe am Theaterplatz leiden unter den langwierigen Bauarbeiten. Die Stadt prüft Maßnahmen, um die Situation während der Bauphase zu verbessern.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Die Vorlage basiert auf dem Tagesordnungsantrag „Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gastronomie- und Gewerbebetriebe im Umfeld des Theaterplatzes“ der Fraktionen CDU und SPD sowie der Ratsgruppen Volt und FDP vom 25.06.2026.

Für die Erarbeitung der Vorlage wurden alle Teile der Verwaltung und alle damit verbundenen Aspekte gebündelt. Für die Wirtschaftsförderung (FB02) die Perspektive der anliegenden Gewerbetreibenden, für den Fachbereich 68 die Aspekte des Tiefbaus und der Verkehrsführung, für den Fachbereich 61 die Aspekte der Archäologie und der Stadtgestaltung und für den Fachbereich 32 die Genehmigungsperspektive hinsichtlich von Außengastronomie.

Darüber hinaus ist die Verwaltung im ständigen Gespräch mit den Anliegenden. Sowohl im Rahmen des Projektbeirats Theaterplatz, der alle drei Monate tagt, als auch im Dialog mit der IG Theaterviertel oder im direkten Dialog mit den Anliegenden.

Ausgangslage und Handlungsbedarf

Das Vorhaben Theaterplatz ist Teil des Innenstadtkonzeptes 2022, das 2012 beschlossen wurde. Es schließt das Konzept, das Basis für die Beantragung von Städtebaufördermitteln war, ab.

2019 wurde das Projekt mit einem Verkehrsversuch begonnen – hier wurden zum ersten Mal umfassende Flächen für die Außengastronomie zur Verfügung gestellt, weil die Herausnahme einer Spur Platz dafür geschaffen hat. Nach dem Planungswettbewerb wurde eine integrierte Planung für die notwendigen Kanal- und Tiefbauarbeiten und die Oberflächengestaltung entwickelt. Der

Planungsbeschluss wurde im Dezember 2023 gefällt, Baustart war im Januar 2025. Parallel zum Bauprozess wurde ein intensiver Kommunikationsprozess mit den Anliegern begonnen und wird bis heute durchgeführt. Der Theaterplatzbeirat, an dem auch Gewerbetreibende regelmäßig teilnehmen, wurde eingerichtet.

Es bestand – nach fachlich gründlicher Sondierung der archäologischen Lage – die berechtigte Hoffnung Ende 2027 die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen zu haben.

Die archäologischen Funde waren für alle Beteiligten in Umfang und Art überraschend und haben ganz wesentlich zu der absehbar maßgeblichen Verzögerung von einem Jahr beigetragen – die nach Denkmalschutzgesetz NRW möglichen Beschleunigungen bei den archäologischen Arbeiten wurden genutzt. Damit setzen sich dennoch die Einschränkungen für die ansässigen Betriebe deutlich länger fort, als ursprünglich absehbar.

Für die Gewerbetreibenden bedeutet dies eine länger andauernde Belastung. Besonders betroffen ist die Gastronomie, deren wirtschaftliche Situation unmittelbar von der Aufenthaltsqualität, der Erreichbarkeit und der Sichtbarkeit des Standorts abhängt. Auch wenn die Größe der Flächen aktuell immer noch größer ist als vor Projektstart, birgt die Baustelle selber immense Einschränkungen für den täglichen Betrieb des Einzelhandels und der Gastronomie. Lärm, Staub und auch die engen Wege sowie das teils rücksichtslose Verhalten von Fahrrad- und E-Scooter-Fahrenden machen die Lage ausgesprochen schwierig.

Aus Sicht der Verwaltung ergibt sich daraus ein zusätzlicher Handlungsbedarf: Die betroffenen Betriebe sollten während der verlängerten Bauphase unterstützt, ihre Erreichbarkeit und Sichtbarkeit verbessert und die konkreten Belastungen vor Ort soweit wie möglich reduziert werden.

Die Verwaltung hat hierzu bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt beziehungsweise angestoßen. Angesichts der verlängerten Bauzeit und der von den Betrieben geschilderten wirtschaftlichen Auswirkungen sollen diese Maßnahmen nun gezielt ergänzt und stärker nach den konkreten Bedarfen der Gewerbetreibenden ausgerichtet werden.

Außengastronomie

Die grundsätzliche Aufrechterhaltung der Außengastronomie bei der Bauablaufplanung wurde, soweit es geht, ermöglicht. Wo möglich, wurden Flächen innerhalb oder im Umfeld der Baustelle bereitgestellt oder alternative Nutzungsmöglichkeiten geschaffen. So kann beispielsweise der ehemalige Parkstreifen im Bereich der nördlichen Umfahrt seit dem vergangenen Jahr für gastronomische Zwecke genutzt werden. Die bestehenden Außengastronomieflächen werden überwiegend von den Gastronom*innen genutzt. Aktuell wird geprüft, welche zusätzlichen Flächen, die für den Bauablauf nicht dringend notwendig seien, für die Außengastronomie zur Verfügung gestellt werden könnten.

Im Gespräch mit ansässigen Gastronom*innen stellt sich die Außengastronomie am Theaterplatz durch die Baustelle als deutlich eingeschränkt dar. Dies bezieht sich nicht nur auf die im Vergleich zu den Sommern 2020-24 reduzierte Flächenmöglichkeit, eine Außengastronomie durch die Baustelle zu betreiben, sondern auch auf die sich negativ auswirkenden Begleitumstände, die sich durch die Verzögerung der Bauzeit nun noch einmal schwerer auswirken – wie zum Beispiel die mangelnde Attraktivität des Baustellenumfelds als Kulisse für die Terrassen, die widerrechtlich über den Bordstein direkt an den Tischen vorbeifahrenden E-Scooter und Radfahrer*innen oder der entstehende

Baustellenlärm. Schließlich ist die Funktionsfähigkeit einer Außengastronomie nicht rein von ihrer Fläche abhängig, sondern insbesondere abhängig von der Erwartungshaltung der Kund*innen in einem ansprechenden Umfeld zu sitzen.

Konkret handelt es sich bei den ansässigen Gastronomiebetrieben vom Kapuzinergraben aus gesehen links vom Theater um das Restaurant „BOM“ (Theaterplatz 1a), „NiMa Breakfast & More“ (Theaterplatz 5) und das Restaurant „Luna“ (Theaterplatz 7) sowie rechts vom Theater um „WonderWaffel“ (Theaterplatz 2) und vis-à-vis zum Theater um „BASECOFFEE“ (Kapuzinergraben 12). Trotz der Baustelle eröffnete „BASE-COFFEE“ im März dieses Jahres seinen 13. Standort. Das Restaurant „BOM“ und „NiMa Breakfast & More“ haben Anfang Juli neu eröffnet (Fotos der Außengastronomieflächen siehe Anlage).

Aus dem Kreis der Gastronom*innen wurden insbesondere die verlängerte Bauzeit und die allgemeine Belastung durch die Baustellensituation thematisiert. Gleichzeitig berichten vor allem Gastronomiebetriebe von erheblichen wirtschaftlichen Belastungen und Umsatzeinbußen. In einem Fall ist insbesondere aufgrund persönlicher Gründe sowie der Baustellensituation eine Geschäftsaufgabe beziehungsweise -übergabe in Vorbereitung. Das Citymanagement der städtischen Wirtschaftsförderung steht dem Eigentümer für die Neuvermittlung der Fläche aktiv zur Verfügung, um einen drohenden Leerstand zu vermeiden.

Vor diesem Hintergrund soll die Situation der Außengastronomie erneut vor Ort überprüft und nach zusätzlichen Möglichkeiten gesucht werden, den betroffenen Betrieben weitere Flächen und verbesserte Rahmenbedingungen anzubieten.

Baustellenorganisation und Erreichbarkeit

Auch bei der Organisation der Baustelle besteht aus Sicht der ansässigen Betriebe weiterer Verbesserungsbedarf. Die aus dem Projekt heraus zur Verfügung gestellten Liefer- und Ladezonen (auch für Arztbesuche) reichten nach Auskunft der Gastronomen nicht aus (Fotos siehe Anlage). Hierzu zählen insbesondere die Wegeführung, der optische Eindruck und die Ordnung der Baustelle, die Entleerung der mobilen Toiletten während der Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe sowie die Lagerung von Baustellenmaterial. Nach nochmaliger Rücksprache mit den Bauverantwortlichen wurde zugesichert, dass die Toiletten morgens um 7 Uhr geleert werden sollen.

Diese Punkte werden mit der Baufirma besprochen, um Verbesserungen insbesondere im linken Bereich des Theaterplatzes (Blickrichtung zum Theater vom Kapuzinergraben aus) zu erreichen.

Fuß- und Radverkehr

Eine zusätzliche Belastung für die Betriebe und ihre Kund*innen entsteht durch Nutzungskonflikte zwischen Fuß- und Radverkehr. Wiederholt wurde festgestellt, dass Gehwege verbotswidrig mit Fahrrädern und E-Scootern befahren werden. Dies beeinträchtigt insbesondere die Aufenthaltsqualität der Außengastronomie und die Sicherheit der Fußgänger*innen.

Die Ahndung entsprechender Verstöße beziehungsweise die Durchsetzung der Verkehrsregeln obliegt ausschließlich der Polizei. Die Verwaltung plant eine Sensibilisierungsaktion und nimmt Kontakt mit der Polizei auf, um eine Verbesserung der Aufsichtssituation und die Ahndung entsprechender Verstöße im Umfeld der Baustelle zu erreichen.

Darüber hinaus wurden kurzfristig ergänzende Maßnahmen umgesetzt. Weitere Warn- und Verbotsschilder sowie Bodenmarkierungen mit dem Hinweis „ab hier zu Fuß“ sind rund um den Theaterplatz im Bereich der Gehwege aufgebracht worden (Fotos siehe Anlage). Zusätzlich soll nun geprüft werden, wie die Absteigehinweise noch deutlicher gemacht werden könnten.

Sichtbarkeit, Information und Belebung des Standorts

Die verlängerte Bauphase macht es zugleich erforderlich, die Sichtbarkeit und Attraktivität des Theaterviertels während der verbleibenden Bauzeit weiter zu stärken.

Im Jahr 2023 wurden die Anliegenden in den Projektbeirat Theaterplatz eingeladen – der drei bis vier Mal jährlich tagt. Hier werden mittel- und langfristige Informationen über den Fortgang des Projektes ausgetauscht sowie Anregungen aufgenommen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden hat sich die IG Theaterviertel gegründet. Mit der IG besteht sowohl durch die Projektleitung der Umbaumaßnahme als auch durch das Citymanagement ein regelmäßiger Austausch. Die Verwaltung begleitet und unterstützt deren Aktivitäten und kreative Formate zur Stärkung des Standorts. Ein zentrales Beteiligungsinstrument ist darüber hinaus die Website www.theaterplatz-aachen.de. Der Beirat und die Website sollen im Folgenden noch stärker genutzt werden, um der für diese Vorlage anlassgebenden Belastungssituation im Sinne der Gewerbetreibenden Rechnung zu tragen.

Über den „Oecher Perlen“-Fonds des Citymanagements, der die Innenstadt sowie die Stadtbezirke zusätzlich belebt, wurden bisher folgende fünf Maßnahmen der IG Theaterviertel während der Baustellenphase gefördert:

• Sommerfest am Theater am 28.09.2024

• Kleine Auszeit am Theaterplatz (Bestuhlung vor den Geschäften) im Jahr 2024

• Theaterplatzleuchten (Weihnachtsbeleuchtung) im Jahr 2024

• Schaufenster- und Außenwerbung im Jahr 2025

• Sommer trifft City – „Beach & Baustelle am Stadttheater“ im Jahr 2025

Diese Projekte haben den Aufbau der IG gestärkt. Insgesamt sind dem Theaterviertel hierüber 48.170 Euro zugutegekommen. Eine weitere Fonds-Phase ist zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung aktiv. Die Wirtschaftsförderung berät die Gewerbetreibenden und unterstützt hinsichtlich einer gemeinsamen Antragstellung für Aktionen zur Belebung des Viertels und um weitere unterstützende Maßnahmen für die Gewerbetreibenden gemeinsam zu erarbeiten.

Fazit und weiterführende Maßnahmen zum Abbau der Belastungen

Wie eingangs beschrieben, stellt die gegenüber der ursprünglichen Planung deutlich verlängerte Bauzeit, insbesondere infolge der archäologischen Funde, für die ansässigen Gewerbetreibenden eine zunehmende Belastung dar. Die Rückmeldungen aus dem Kreis der Gewerbetreibenden zeigen, dass sich diese verlängerte Belastung inzwischen auch konkret in wirtschaftlichen Einbußen niederschlägt.

Aus Sicht der Verwaltung besteht daher weiterer Handlungsbedarf. Ziel muss es sein, die verbleibende Bauzeit für die betroffenen Betriebe so verträglich wie möglich zu gestalten, ihre Erreichbarkeit und Sichtbarkeit zu sichern und konkrete wirtschaftliche Belastungen soweit wie möglich zu reduzieren.

Basierend auf dieser Ausgangssituation schlägt die Verwaltung daher folgende Maßnahmen zur Unterstützung der Gewerbetreibenden vor:

Außengastronomie

1.Bis zur Sitzung des Ausschusses wird eine nochmalige Überprüfung der Situation vor Ort durch FB32 stattfinden, um weitere Potenziale für Außengastronomie aufzudecken und den Gastronom*innen ggfs. zusätzliche Angebote zu unterbreiten. Hinweis: Falls hierdurch zusätzliche Kosten entstehen, bedarf es einer Klärung der Finanzierung, da im Projektbudget zur Umgestaltung des Theaterplatzes keine finanziellen Mittel für Maßnahmen der Außengastronomie zur Verfügung stehen.

Baustellenorganisation

2.Mit der Baufirma wurden mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Baustellensituation beraten. Dies umfasst u.a. die Verlagerung von Baumaterialien vor den Gastronomiebetrieben. Umfangreiche Veränderungen der Baustellenlogistik können zusätzliche Kosten und ggf. verlängerte Bauzeiten zur Folge haben.

3.Verwaltungsintern hat ein gemeinsamer Termin mit beteiligten Fachbereichen stattgefunden, um weitere Maßnahmen zur Begleitung der verlängerten Baustellenphase im Sinne der Gewerbetreibenden zu definieren.

Verkehr und Erreichbarkeit

4. Ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzung des Gehwegs, wie weitere Beschilderungen und Bodenmarkierungen mit dem Hinweis „ab hier zu Fuß“, wurden kurzfristig während der Vorlagenerstellung rund um das Theater angebracht (Fotos siehe Anlage). Es wird geprüft, wie die Absteigehinweise noch deutlicher gemacht werden können.

5. Die Verwaltung hat unmittelbar eine Verbotszone für das Abstellen von E-Scootern auf den Weg gebracht. Die Einrichtung einer weiteren virtuellen Abstellzone im Bereich Borngasse/Theaterplatz ist in Vorbereitung.

6. Um „wildes Abstellen“ auch von Fahrrädern im Bereich der Gehwege einzudämmen, ist in Planung, mobile Fahrradständer im aktuellen Liefer- und Ladezonenbereich sowie am Kapuzinergraben zu installieren.

7. Es wird aktuell ein Informationsflyer erstellt, der über die Umleitungsführung – insbesondere für den Radverkehr – informiert.

8. Die Verwaltung plant eine Sensibilisierungsaktion gemeinsam mit der Polizei, um unzulässige Fahrten mit Fahrrädern und E-Scootern auf den Gehwegen zu unterbinden und diese schneller zu ahnden.

9. Wie im letzten Jahr hat das Projektteam aus Stadt und Regionetz während der zweiwöchigen Betriebsferien der Baufirma einen Korridor für Fußgänger*innen zwischen der nördlichen Theaterplatzseite und dem Theatervorplatz auf Höhe des Portikus einrichten lassen. Dadurch sollen die Wege verkürzt und zusätzliche Frequenz für die ansässigen Geschäfte geschaffen werden.

Sichtbarkeit und Belebung

10.Die Verwaltung hat das bestehende Format des Projektbeirates, der regulär das nächste Mal am 07. Oktober tagt, für ein gesondertes Treffen der ansässigen Gewerbe- und Kulturbetriebe genutzt. Dieses Treffen fand am 20. August statt. Die Verwaltung wollte damit zielgerichtet das Interesse für die Umsetzung weiterer Maßnahmen vor Ort – im Rahmen der Möglichkeiten der Baustelle – abfragen. Das Treffen sollte auch dazu anregen, die Angebote der Geschäfte und Kulturbetriebe in den öffentlichen Raum zu holen. Denkbare Beispiele hierfür wären ein Outdoor Escape-Room des ansässigen Escape-Room-Betreibers, Popup-Konzerte der Hochschule für Musik und Tanz oder Veranstaltungen beziehungsweise Ausstellungen des Stadtarchivs der RWTH. Gleichzeitig wurden auch weitere eigene Ideen der IG diskutiert. Ebenso sollte das Treffen die Kooperation der ansässigen Geschäfte, Restaurants und Cafés stärken.

11.Einzelne Maßnahmen könnten wiederum über den „Oecher Perlen“-Fonds unterstützt werden, sofern sie den Förderrichtlinien entsprechen. Wie oben beschrieben, haben sich die über den Fonds geförderten Maßnahmen bislang als besonders wirksam für eine positive Außendarstellung des Theaterviertels während der Bauphase erwiesen.

12.Eine gemeinsame Aktion mit den Gewerbetreibenden zur Versteigerung der bereits dokumentierten Mauerstücke für einen guten Zweck ist derzeit durch das Projektteam in Vorbereitung (Arbeitstitel „Archäologiesouvenirs“) und könnte ebenfalls einen Besuchsanlass für das Viertel schaffen.

13.Die neuen Gastronom*innen NiMa und BOM werden als Neuzugänge am Standort gezielt auf der Website www.theaterplatz-aachen.de Vorgestellt, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

14.Weitere Informations- und Gestaltungsmaßnahmen, unter anderem eine Infowand rund um die Pferde-Statue, werden zeitnah umgesetzt. Diese Infowand soll die mittlerweile abgebaute gelbe „Infobox“ ersetzen und Informationen zum Projekt sowie zu den Anlieger*innen vermitteln. Das Konzept wurde bereits mit der IG abgestimmt, die eine Seite erhält, auf der sie sich vorstellen kann. Aktuell wird bereits nach einem Dienstleister für die Umsetzung gesucht.

15.In Zeiten von Social Media reicht eine Kommunikation allein über die laufend aktualisierte Website nicht aus. Es wird geprüft, wie Geschäftsinhaber*innen z. B. in Form von Videoportraits auf sich und ihr Angebot aufmerksam machen und unterstützt werden könnten.

16.Im Austausch mit Aachener Gründerinnen werden derzeit Ansätze für eine ergänzende digitale Kommunikation mit Bürgerinnen geprüft. Ziel ist es, Informationen zum Baustellenstand sowie zu gastronomischen, gewerblichen und kulturellen Angeboten im Theaterviertel gebündelt, aktuell und niedrigschwellig bereitzustellen. Als mögliche Lösung wird unter anderem ein über QR-Codes erreichbarer KI-Chatbot betrachtet. Perspektivisch könnten darüber beispielsweise auch Inhalte zu den archäologischen Ausgrabungen und Funden vor Ort vermittelt werden. Es besteht die konkrete Option, mit einem Aachener Start-up das „Baustellen-Storytelling“ ansprechend und sichtbar im öffentlichen Raum zu positionieren. Das Vorhaben wird derzeit konkretisiert.

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

3 Straßen

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Weitere Dokumente (11)

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Gastronomie- und Gewerbebetriebe am Theaterplatz leiden unter den langwierigen Bauarbeiten. Die Stadt prüft Maßnahmen, um die Situation während der Bauphase zu verbessern.

Projekt

Theaterplatz Umfeldförderung

Auch: Theaterviertel Unterstützung, Gastronomie Theaterplatz

Strategien & Programme

Innenstadtkonzept 2022

Kategorien

WirtschaftStadtentwicklung

Schlagworte

AußengastronomieBaustellenmanagementStandortattraktivitätVerkehrsführung

Betroffene Gruppen

GewerbetreibendeGastronom*innenAnwohnerKund*innen

Handlungstyp

Förderung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 5.9.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
Geändert
4.9.2026
Technische Details