Vorlage·FB 61/0771/WP16·15. November 2012

e-Fahrradparkhäuser Test von Prototypen

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Aachen testet innovative e-Fahrradparkhäuser, um die Nutzung von Pedelecs zu erleichtern und den Radverkehr zu fördern.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss beauftragt die Verwaltung, den 1. Platz des studentischen Wettbewerbes als Prototyp bauen zu lassen und an drei Standorten zu erproben.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Hintergrund des Vorhabens:

Elektrofahrräder sind in Deutschland sehr stark nachgefragt und verzeichnen ein erhebliches Wachstum. Sie haben ein großes Potenzial zur Verlagerung von Pkw-Verkehr auf den Radverkehr. Ihr Gewicht in Verbindung mit fehlenden oder nur schwer zugänglichen Abstellmöglichkeiten stellt ein Hemmnis für die Verbreitung und Nutzung von Pedelecs in Aachen dar.

Zur Lösung des Problems hat die Stadt Aachen im Oktober 2011 einen Förderantrag für 13 e-Fahrradpark­häuser im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative eingereicht. Dabei werden investive Maßnahmen gefördert, die eine C02-Einsparung von mindestens 80 % erbringen. Am 31.08.2012 hat die Stadt Aachen eine Förderzusage über 99.450 € (50 % der Kosten) erhalten.

Am 2.2.2012 hat der Mobilitätsausschuss über die Thematik erstmalig beraten. Da die im Förderantrag vorgesehenen Fahrradparkhäuser städtebauliche Mängel aufweisen, wurde ein studentischer Wettbewerb für eine neue Gestaltung angeregt. Dieser Wettbewerb konnte im Sommersemester 2012 am Fachbereich Design der FH Aachen mit Unterstützung und Begleitung durch FB 61 durchgeführt werden. Im Juli 2012 wurden durch eine Jury von FH Aachen und FB 61 drei Preisträger ausgezeichnet.

Der 1. Preis wird in der Sitzung vorgestellt. Es handelt sich um ein hydraulikunterstütztes Vertikalparkersystem mit einem Einzelzugang zu jedem Abstellplatz. Die Boxen haben eine Höhe von 2,10 m. Die Boxen sind als Kreissegmente angelegt und können in Rundform eine geschlossene Einheit von 10 Boxen mit einem Durchmesser von ca. 3,5 m bilden. Weitere Anordnungsprinzipien sind möglich. Die Boxen sollen aus Metall gebaut werden. Je Fahrrad wird nur 0,8 m² Grundfläche benötigt.

Weiteres Vorgehen:

Als nächste Schritte stehen an, mit einem geeigneten Hersteller einen Prototyp zu konstruieren und in einer Erprobungsphase im Echtbetrieb zu testen. Die FH Aachen steht FB 61 bei der weiteren Entwicklung zur Verfügung.

Abweichend vom Beschluss des MA am 2.2.2012 schlägt die Verwaltung vor, an drei Standorten Nachfrage, Funktionalität und Nutzbarkeit zu erproben. Mit diesem Test sollen Nutzungsbedingungen und -hemmnisse an unterschiedlich strukturierten Standorten untersucht werden.

Es wird derzeit von Kosten je Haus von insgesamt rd. 15.000 Euro inkl. Montage und Tiefbau ausgegangen, d.h. je Abstellplatz 1.500 €. Die Boxen sollen vermietet werden. Die Miethöhe ist noch abschließend zu kalkulieren; aus dem laufenden Betrieb sollen der Stadt Aachen keine Kosten entstehen.

Finanzierung:

Im Haushalt sollen die Ausgaben auf zwei PSP-Elemente verteilt werden: 50.000 € sollen für 2012 dem PSP-Element „Elektromobilität, Anschaffung“ (5-120201-900-00300-900-1 / 78310000) entnommen werden. Die weiteren 150.000 € sind in 2013 im neuen PSP-Element (5-120201-900-00700-900-1 / 78310000) E-Fahrradparkhäuser Mittel i.H.v. 150.000 € zur Auszahlung angemeldet. Diese Mittel stehen vorbehaltlich der Beschlussfassung des Rates zur Verfügung.

Finanzierung der Maßnahme

2012

2013

Gesamt-

bedarf

Einzahlungen

25.000

75.000

100.000

Auszahlungen

50.000

150.000

200.000

Ergebnis

-25.000

-75.000

-100.000

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

investive Auswirkungen

Ansatz

2012

fortgeschriebener Ansatz 2012

Ansatz

2013 ff.

fortgeschriebener Ansatz 2013 ff.

Gesamt-

bedarf (alt)

Gesamt-

bedarf (neu)

Einzahlungen

100.000,00

0

100.000,00

0

200.000,00

0

Auszahlungen

279.510,34

0

150.000,00

0

429.510,34

0

Ergebnis

-179.510,34

0

-50.000

0

-229.510,34

0

+ Verbesserung /
- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2012

fortgeschriebener Ansatz 2012

Ansatz

2013 ff.

fortgeschriebener Ansatz 2013 ff.

Folgekosten
(alt)

Folgekosten
(neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /
- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben / keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben / keine ausreichende Deckung vorhanden

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Aachen testet innovative e-Fahrradparkhäuser, um die Nutzung von Pedelecs zu erleichtern und den Radverkehr zu fördern.

Projekt

e-Fahrradparkhäuser

Auch: Pedelec-Parkhäuser

Strategien & Programme

Integriertes Klimaschutzkonzept

Kategorien

VerkehrEnergie & Klima

Schlagworte

RadverkehrElektromobilitätParkraummanagementNachhaltigkeit

Betroffene Gruppen

RadfahrerPedelec-NutzerAnwohner

Handlungstyp

Neubau

Verfahrensstand

Umsetzung beschlossen

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
23.2.2026
Technische Details