Eingabe der Initiative Brand vom 14.02.2013 „Achtung der Totenwürde“
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Wie geht die Stadt mit der historischen Kriegsgräberstätte in Brand um? Eine Initiative fordert die Würdigung der Toten auf dem ehemaligen Friedhof an der Eschenallee.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Das Bürgerforum nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis
Erläuterungen
Erläuterungen:
Mit dem Ratsbeschluss vom 10. Dez. 1980 wurde der Friedhof an der Eschenallee mit Wirkung vom 31. Jan.1982 für Beisetzungszwecke entwidmet. Schon 1961 wurden die68 anerkannten Kriegstoten zum Friedhof Kolpingstraße in eine hierzu geschaffenen Gräberanlage umgebettet. Die Einweihungsfeierlichkeiten fanden am 26. Nov.1961 statt. (Datum aus einer geschichtlichen Dokumentation.)
In der auf den Angaben der Heimatkundlichen Blätter des Stadtbezirks Aachen Brand resultierenden Aufstellung werden zusätzlich 13 Verstorbene aufgeführt, demnach handelt es sich um insgesamt 81Verstorbene. Bei diesen zusätzlich aufgeführten Personen kann es sich um im Krieg oder an den Folgen des Krieges verstorbene Bürger handeln, welche von den Angehörigen in Privatgräber beigesetzt und durch diese auch gepflegt wurden. Entsprechend dem Runderlass des Innenministers des Landes NRW vom 12.05.1969 konnten diese bislang privat gepflegten Gräber in die Pflege der öffentlichen Hand übernommen werde. Mit dieser Übernahme wäre dann ein dauerndes Ruherecht gewährleistet, sofern eine Umbettung zu einem Ehrenfriedhof erfolgte. Erfolgte diese Übernahme nicht, so erloschen die Ruherechte mit dem Ablauf des 31.Dez.1969. Mit der Fristsetzung zum 30.Sept.1969 wurden die Angehörigen darüber informiert.
Nach der Beschlussfassung erfolgten in den 80er Jahren die Planungen und der Ausbau der Grünanlage mit Spieleinrichtungen und den Möglichkeiten zum Freizeitsport. Die Einweihungsfeier fand in Form eines Bürgerfestes am 25. Okt.1986 statt.
Nach der Aussage von Zeitzeugen befand sich die Kriegsgräberanlage im Bereich vor der jetzigen Turnhalle der Schule Marktstraße. Es bestehen jedoch weder beim Stadtbezirk Aachen Brand, noch beim Aachener Stadtbetrieb Belegungspläne über die hier ehemals angelegten Gräber der Verstorbenen. Auch der Vorgang zur Umbettung der anerkannten Kriegstoten mit der Einwilligung der Bezirksregierung, sowie deren Dokumentation liegt nicht vor. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie die Bezirksregierung wurden in diesem Zusammenhang um die Durchsicht der Aktenlage gebeten. Ein Bescheid hierüber liegt leider noch nicht vor.
Die christliche Friedhofskultur sieht kein ewiges Ruherecht vor. Gräber werden mehrfach belegt, Friedhöfe werden aufgelöst und dienen dann als Grünflächen, Verkehrsflächen oder gar als Bauland. So ist zu erwähnen, dass auch ein Teilbereich des Marktplatzes in Brand ein ehemaliger Friedhof ist.
Zu dem Thema Achtung der Totenwürde muss ausgeführt werden, dass zu der Zeit der außer Dienststellung des Friedhofs an der Eschenallee seitens der Stadtverwaltung alles unternommen wurde, der Totenwürde gerecht zu werden. Die Fristen und Auflagen wurden eingehalten und mit der Schaffung der Gräberanlage auf dem Friedhof Kolpingstraße wurde für die Kriegstoten eine würdevolle Gedenkstätte geschaffen.
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
3 Straßen
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Worum geht es?
Wie geht die Stadt mit der historischen Kriegsgräberstätte in Brand um? Eine Initiative fordert die Würdigung der Toten auf dem ehemaligen Friedhof an der Eschenallee.
Projekt
Kriegsgräberstätte Eschenallee
Auch: Friedhof Eschenallee, Gedenkstätte Kolpingstraße
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PrüfauftragVerfahrensstand
Problem erkanntBezirk
BrandModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 18 - Aachener Stadtbetrieb
- Geändert
- 23.2.2026