Hilfen zur Erziehung·27 VorlagenKI
Vorlage·FB 45/0245/WP16·16. April 2013

1. Bericht über die Fallzahlen- und Kostenentwicklung im Bereich der Hilfen zur Erziehung und Maßnahmen nach § 35 a SGB VIII für das Haushaltsjahr 2013 (01.01. - 15.03.2013)

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie entwickelt sich der Bedarf an Hilfen zur Erziehung in Aachen? Die Verwaltung berichtet über aktuelle Fallzahlen und Herausforderungen.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Kinder- und Jugendausschuss nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

1. Voraussichtliche Ausgabenentwicklung

Die Verwaltung hat die beigefügten dezidierten Anlagen zu der Fallzahlen- und Kostenentwicklung erstellt. Für das Haushaltsjahr 2013 stehen für den Bereich der Hilfen zur Erziehung/Eingliederungshilfe insgesamt 35.605.006 Euro zur Verfügung. Es wird mit einem Ertrag von 5.519.100 Euro gerechnet.

Die Vormerkung/Vorbelastungssumme lag zum 15.03.2013 bei 35.087.992 Euro.

Nach dem derzeitigen Daten- und Erkenntnisstand geht die Fachverwaltung davon aus, dass die im HJ 2013 vorgesehenen Mittel auskömmlich sein werden.

2. Fallzahlenentwicklung

Zum 31.12.2012 waren 1926 Fälle aktiv. Insgesamt wurden im Vorjahr 2992 kostenpflichtige Fälle im Rahmen der Inobhutnahmen, Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe seitens der Sozialraumteams bearbeitet.

Zum 15.03.2013 wurden insgesamt 2.188 laufende Hilfen gezählt. Für die ersten 10 Wochen in 2013 sind insgesamt 261 absolute Zugänge und 227 absolute Abgänge zu verzeichnen.

3. Ursachen der Ausgaben- und Fallzahlentwicklung

Wie bereits in den Quartalsberichten 2012 wie auch in der separaten Vorlage zur KJA-Sitzung am 11.09.2012 fallen die hohen Fallzahlen im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge weiterhin auf. Von den insgesamt 81 aufgegriffenen Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Inobhutnahme, ist erneut ein hoher Anteil auf die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zurückzuführen.

Ab deren Volljährigkeit werden die unbegleiteten Flüchtlinge in enger Kooperation mit FB 45 durch

FB 50 weiter begleitet. In Einzelfällen wirkt die Jugendhilfe im Rahmen einer kurzzeitigen ambulanten Begleitung des unbegleiteten Flüchtlings mit. Der Anteil der nachkommenden minderjährigen Flüchtlinge ist jedoch höher als die jungen Menschen, die durch Volljährigkeit in die Betreuung des FB 50 übergehen.

Derzeit werden rund 115 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Hilfen zur Erziehung durch die Sozialraumteams begleitet.

Im Rahmen der Vorbelastungssumme sind für den o. g. Personenkreis rund 3,5 Mio. Euro für 2013 vorbelastet. Dies ist ein weiterer Anstieg der Kosten für den genannten Personenkreis, der jedoch nur dadurch kompensiert werden kann, weil in den anderen Leistungsbereichen der Hilfen zur Erziehung/Eingliederungshilfen für Aachener Familien sowohl der Anstieg der Fallzahlen wie auch damit verbunden die Kostenentwicklung stagnieren bzw. leicht rückläufig sind.

4. Schlussfolgerung

Durch die Fallzahlensteigerung im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge seit Ende 2011 werden erhebliche Personalkapazitäten sowohl innerhalb der Sozialraumteams beim pädagogischen Personal, wie auch innerhalb der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und bei den Vormündern gebunden.

Die Auseinandersetzungen mit den überörtlichen Trägern, die für die Kostenerstattungen der stationären Hilfen herangezogen werden, gestalten sich zunehmend zäh und daher zeitintensiv.

Da nach wie vor der Zulauf der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge durch die Stadt Aachen nicht kontrollierbar ist, bleibt hier sowohl die Fallzahlen- wie auch Kostenentwicklung abzuwarten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

investive Auswirkungen

Ansatz

2013

fortgeschriebener Ansatz 2013

Ansatz

20xx ff.

fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt-

bedarf (alt)

Gesamt-

bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung / -Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben / keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben / keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2013

fortgeschriebener Ansatz 2013

Ansatz

2014 ff.

fortgeschriebener Ansatz 2014 ff.

Folgekosten
(alt)

Folgekosten
(neu)

Ertrag*

5.519.100

5.519.100

16.560.300

16.560.300

0

0

Personal-/Sachaufwand

35.605.000

35.605.000

106.474.000

106.474.000

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

30.085.900

30.085.900

89.913.700

89.913.700

0

0

+ Verbesserung / -Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben /

Deckung ist gegeben

* Ergebnis aus Ertrag 1-060301- 900-6 und 4-060301-916-5

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Projekt: Hilfen zur Erziehung

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Der Sachstandsbericht zeigt einen Rückgang der Hilfen zur Erziehung bei gleichzeitigem Anstieg der Eingliederungshilfe, insbesondere für Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen.

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Soziales & IntegrationProblem erkannt8. Mai 2012 – 3. Juni 202527 Vorlagen
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Projekt

Hilfen zur Erziehung

Auch: HzE

Kategorien

Soziales & Integration

Schlagworte

Jugendhilfeunbegleitete minderjährige FlüchtlingeSozialraumteams

Betroffene Gruppen

KinderJugendlicheFamilien

Handlungstyp

Kenntnisnahme

Verfahrensstand

Problem erkannt

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
Geändert
23.2.2026
Technische Details