Vorlage·FB 50/0285/WP16·29. Januar 2014

Finanzierung einer Beratungsstelle für Prostituierte

Inhalt

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Beratungsangebote für Prostituierte in Aachen: Wie wird die Finanzierung der Beratungsstelle SOLWODI sichergestellt?

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie spricht sich für die Einrichtung des dargestellten Beratungsangebotes für Prostituierte aus und beschließt die erforderlichen Mittel im Rahmen der Veränderungsnachweisung zum Haushaltsplanentwurf aufzunehmen.

Der Hauptausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Die Verwaltung hat im Juni im Hauptausschuss sowie im Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie das Handlungskonzept Antoniusstrasse vorgestellt. Wesentlicher Bestandteil der dort dargestellten Strategie des „Runden Tisches Prostitution“ ist ein Beratungsangebot für die Frauen vor Ort.

Die Aachener Träger haben bekundet, dass sie gerne die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Beratungsstelle SOLWODI unterstützen würden, möchten jedoch kein eigenes Angebot entwickeln.

Zwischenzeitlich hat SOLWODI ein Konzept erarbeitet und die zur Umsetzung erforderlichen Kosten beziffert mit:122.900€

Davon trägt das Bistum(Miete) 8.200€

Eigenanteil SOLWODI 20.000€

so dass zunächst ein jährlicher Zuschussbedarf besteht in Höhe von94.700€

Es wurde erfolgreich nach Drittmitteln Ausschau gehalten:

Folgende Projektanträge sind seit dem 31.10.2013 eingereicht – ein Bescheid wird im März erwartet

  1. Projekt: NET-INDOOR - Networking and Empowerment in support of women victims of Trafficking: a transnational action-research on Indoor prostitution

Projektförderer: Europäische Kommission, ISEC Programm

Antragsteller: Organisation ARETUSA

Beginn (vorraussichtlich): 1.Juni/Juli 2014

Laufzeit: 24 Monate

Beantragtes Budget: €68.798,48

Eigenanteil: €6.879,85

  1. Projekt: Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung (PrIMsA)

Eine interdisziplinäre und interinstitutionelle Perspektive

Projektförderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Programm Nationale Sicherheitsforschung

Antragsteller: Universität Vechta

Beginn (voraussichtlich): 1. Juni 2014

Laufzeit: 36 Monate

Beantragtes Budget: 1 volle Stelle

Eigenanteil: 0,0

Status am 12.11.2013: Der Antrag wird zurzeit geschrieben und bis zum 31.1.2014 eingereicht.

Allerdings laufen diese Förderungen frühestens ab dem 01.06.2014. Für die Zeit vom 01.01.-31.05.2014 ist zur Sicherstellung des Betriebs von SOLWODI im derzeitigen Umfang ein Betrag bereit zu stellen in Höhe von 31.250€

Ab dem 01.06.2014 bis 31.12.2014 sind Kosten ungedeckt in Höhe von13.250€

Insgesamt Fördervolumen 201444.500€

Für 2015 ff. vorzusehen22.700€

Danach müssen ggfs. weitere Drittmittel akquiriert werden.

Der Runde Tisch Prostitution, an dem unter anderem alle mit dem Thema Prostitution befassten Behörden beteiligt sind, hat sich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit SOLWODI ausgesprochen, weil die Ziele des Runden Tisches auf diese Weise bestmöglich angegangen werden können. Dabei ist es Teil des Konzeptes, dass die beteiligten Institutionen im Bedarfsfall aktiv das Beratungsangebot ergänzen z.B. durch Sprechzeiten, einzelne Veranstaltungen oder auch Einzelberatungen. So wird insbesondere eine Beratung in Gesundheitsfragen, zur Sozial- und Krankenversicherung, zum ausländerrechtlichen Aufenthaltsstatus und zu alternativen Erwerbsmöglichkeiten sichergestellt.

Die Städteregionsverwaltung nimmt in Bezug auf die Beteiligung ihres Gesundheitsamtes gem. Vorlage im dortigen Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und demographischen Wandel am 13.11.2013 zusammenfassend wie folgt Stellung:

Das Gesundheitsamt bietet Beratung in den Aachen-Arkaden an (Fahrzeit mit dem ÖPNV 10 min) und kommt damit aus dem ÖGD-Gesetz resultierenden Verpflichtung nach.

Zusätzlich ist das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen zur Unterstützung der Initiative bereit, im Rahmen einer zunächst sechs monatigen Testphase zu einem festen Termin einmal im Monat, ein Beratungsangebot in der Einrichtung von SOLWODI anzubieten. Blut- und Urinuntersuchungen können allerdings nur im Gesundheitsamt mit der hierfür geeignetenInfrastruktur erfolgen.

r die von der Stadt Aachen propagierte Beratungsstelle kann der Aufgabenanteil des Gesundheitsamtes optimal erfüllt werden durch eine Multiplikatorenschulung der Beraterinnen der Beratungsstelle.

Das Konzept von SOLWODI wird nachgereicht.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2014

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2014

Ansatz 2015 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2015 ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

44.500

0

68.100

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

-44.500

-68.100

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

PSP – Element 4-050101-923-7 / 53180000

Dokument

PDF-Viewer wird geladen...

Weitere Dokumente (3)

Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.

KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Beratungsangebote für Prostituierte in Aachen: Wie wird die Finanzierung der Beratungsstelle SOLWODI sichergestellt?

Projekt

Beratungsstelle für Prostituierte

Auch: SOLWODI Aachen, Antoniusstraße

Kategorien

Soziales & IntegrationGesundheit

Schlagworte

SozialberatungGesundheitsvorsorgeMenschenhandel

Betroffene Gruppen

ProstituierteMigrantinnenSozialarbeiter

Handlungstyp

Förderung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
Fachbereich Soziales und Integration
Geändert
23.2.2026
Technische Details