Vorlage·FB 37/0006/WP17·11. November 2015

Flächendeckende Verteilung von Jodtabletten

Inhalt

Beratungsfolge

Geändert beschlossen
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie kann Aachen im Katastrophenfall Jodtabletten an die Bevölkerung verteilen? Die Verwaltung prüft Konzepte für eine flächendeckende Vorabverteilung.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Aachen nimmt den Antrag der Grüne-Fraktion vom 26.10.2015 zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, auf die Landesregierung insoweit einzuwirken, ihrer pflichtigen Verantwortung durch die Regelung der Vorabverteilung der Kaliumiodid-Jod-Tablettenan alle Haushalte nachzukommen.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Ressourcen zur Lagerung von Kaliumiodid-Jod-Tabletten (KJT)zum Schutz gegen radioaktives Jod für Schwangere und Personen unter 45 Jahren zur Verfügung gestellt. Eine Konzeption zur Verteilung der Tabletten liegt den Kommunen bislang nicht vor.

Die Verwaltung hält insbesondere das Einwirken auf die Landesregierung für vordringlich, die Organisation der Verwaltung und Verteilung von KJT (optimiert: als Vorabverteilung) voranzutreiben.

Situation: Verteilung durch die Stadt Aachen:

Neben der Beschaffungsdauer von (derzeit) einigen Monaten und der Beschaffungskosten von 7,50 €/10 Tabletten hält die Verwaltung eine rechtliche wie medizinische Expertise für eine solche Vorabverteilung der Medikamente für dringend angezeigt.

Kommt es zu solch einer systematischen Verteilungsstruktur, sind in der Verwaltung der Stadt Aachen weitere Fachbereiche/Ämter, die originäre Zuständigkeiten im Katastrophenschutz haben, einzubinden,

u.a. Gesundheitsamt, Fachbereich Personal und Organisation, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, Bürgeramt, Fachbereich Presse und Marketing, Datenschutzbeauftragter, etc.

Aus Sicht der Verwaltung bietet allerdings auch eine perfekte Organisation des Katastrophenschutzes keinen absoluten Schutz vor negativen Auswirkungen eines Nuklearunfalls. Der einzige wirksame Weg ist der möglichst rasche Ausstieg aus der Atomkraft, so, wie der Rat der Stadt dies bereits in seinen Resolutionen zur Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange und Borssele gefordert hat.

Auswirkungen

finanzielle Auswirkungen

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Wie kann Aachen im Katastrophenfall Jodtabletten an die Bevölkerung verteilen? Die Verwaltung prüft Konzepte für eine flächendeckende Vorabverteilung.

Projekt

Jodtabletten-Verteilung

Auch: KJT-Verteilung, Katastrophenschutz Jodtabletten

Kategorien

GesundheitFeuerwehr & Rettung

Schlagworte

KatastrophenschutzStrahlenschutzNotfallvorsorge

Betroffene Gruppen

StadtbevölkerungSchwangerePersonen unter 45

Handlungstyp

Prüfauftrag

Verfahrensstand

Problem erkannt

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 37 - Feuerwehr und Rettungsdienst
Geändert
23.2.2026
Technische Details