Zweiter Quartalsbericht 2016 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss nimmt den 2. Quartalsbericht 2016 des Gebäudemanagements zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Zweiter Quartalsbericht 2016
Gebäudemanagement
der Stadt Aachen
Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)
Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:
1. SpalteVon Betriebsausschuss und Rat ursprünglich beschlossene Werte für das Jahr 2016
2. Spalte Anpassungen an die nachträglichen Veränderungen durch den Haushaltsplan
3. Spalte Buchungs-Stand zum 30.06.2016
4. SpaltePrognose zum 31.12.2016
5. SpalteAbweichung (Spalte 4 zu 2)
A)Erläuterungen zu den Ertragspositionen
Im Bereich der externen Erträge ergeben sich voraussichtlich höhere Erträge von insgesamt rd. 66.000 Euro. Es entfallen dort die Mieterträge durch den Auszug der Chemischen Untersuchungsanstalt aus dem Blücherplatz, der Auszug hat zwischenzeitlich auch stattgefunden. Es entfallen somit im Wirtschaftsplan erhebliche Mieterträge und Betriebskostenerstattungen, die sich im Aufwandsbereich nicht oder nur geringfügig verringern. Hinzu kommen jedoch Erträge aus der Vermietung der Kitas Talbotstraße und Eintrachtstraße.
Die Vermietung von Teilen des Areals der Schule Händelstraße im zweiten Halbjahr 2016 an eine Privatschule (Bericht aus dem ersten Quartal) kommt nicht zum Tragen. Aktuell werden Gespräche und Verhandlungen mit einem anderen Interessenten geführt, der an einer teilweisen Anmietung interessiert ist. Es wurden noch keine Erträge eingeplant, da Höhe und Beginn eines etwaigen Mietverhältnisses unklar sind.
Bei den internen Erträgen ergeben sich geringere Erträge in Höhe von rd. 161.000 Euro durch die Beendigung von Anmietungs-Verträgen für unterschiedliche Bedarfsträger, denen Reduzierungen im Aufwandsbereich in gleicher Höhe entgegenstehen.
Die direkten Verrechnungen mit dem Haushalt fallen mit rd. 2,1 Mio. Euro höher aus als ursprünglich geplant. Hintergrund sind die Anmietungen für den Fachbereich Soziales im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber, da die zusätzlichen Anmietungskosten dem Wirtschaftsplan aus dem Haushalt erstattet werden.
Erstattungen für die Überlassung städtischer Gebäude als Notunterkünfte des Landes (Zeilen 24 und 25) werden aufgrund der aktuellen Entwicklung voraussichtlich in Höhe von rd. 388.000 Euro nicht zum Tragen kommen. Die negativen Auswirkungen auf das operative Ergebnis können aber insgesamt weitestgehend aufgefangen werden, so dass sich das operative Ergebnis lediglich um rd. 84.000 Euro verschlechtert.
Periodenfremder Ertrag hat sich in Höhe von rd. 60.000 Euro ergeben.
B)Erläuterungen zu den Aufwandspositionen
Die Bewirtschaftungsausgaben ergeben sich nach derzeitigem Kenntnisstand um rd. 441.000 Euro niedriger als ursprünglich geplant. Insbesondere im Bereich Heizenergie ergibt sich nach aktuellem Kenntnistand zum Jahresende ein deutlich niedrigerer Aufwand.
Serviceleistungen für die Stadt werden in deutlich höheren Umfang (rd. 2,5 Mio. Euro) als ursprünglich geplant geleistet, insbesondere im Bereich der externen Anmietungen im Auftrag für unterschiedliche Fachbereiche. Dem stehen korrespondierende Erträge für die geleisteten Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Instandhaltung) in gleicher Höhe gegenüber, da die Ausgaben i.d.R. durch die jeweiligen Bedarfsträger erstattet werden.
Aktuell werden rd. 430 Wohnungen für den FB 50 angemietet, dazu kommen diverse Gewerbeimmobilien und Immobilien des Landes.
Bei den sonstigen Serviceleistungen für die Stadt wurde auf Beschluss des Vorstands ein Sicherheitsdienst für ein städtisches Verwaltungsgebäude beauftragt, es ist mit Kosten von rd. 20.000 Euro bis Ende 2016 zu rechnen. Dem steht keine Erstattung gegenüber.
Im Bereich der Personalkosten fallen im Vergleich zur Ursprungskalkulation keine absehbaren Minder- oder Mehrausgaben an.
Periodenfremder Aufwand hat sich in Höhe von rd. 45.000 Euro ergeben.
Resümee
Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2016 das operative Ergebnis um rd. 84.000 Euro verschlechternde Veränderungen. In der Folge verschlechtert sich somit auch das Jahresergebnis in genau dieser Größenordnung.
C)Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)
Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 30.06.2016 ausgewertet.
Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 82)
Zum 30.06.2016 sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rd. 69,46 Mio. Euro zuzüglich rd. 6,65 Mio. Euro Investitionszuschüsse rd. 33,16 Mio. Euro verfügt, dies entspricht einem Bearbeitungsstand von ca. 47,7 % (43,57 % unter Berücksichtigung der zu verarbeitenden Zuschüsse).
Für die Maßnahme Umbau Bezirksamt Richterich wurden 25 T Euro aus bezirklichen Mitteln zusätzlich zur Verfügung gestellt.
Mittelverlagerungen haben bereits im ersten Quartal in erheblichem Umfang in Abstimmung mit dem FB 50 und der Finanzsteuerung unter Beteiligung von Sozial- und Finanzausschuss im Bereich der Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung stattgefunden.
Zur Finanzierung einer PV-Anlage bei der Kita Sandhäuschen und somit Realisierung der ersten Niedrigenergie-Kita wurden Verlagerungen aus in 2016 nicht benötigten betrieblichen Mitteln vorgenommen. Im Rahmen dieses Projekts sollen u.a. Erfahrungen für die EU-Richtlinie ab 2019 gesammelt werden. Diese schreibt vor, dass alle Neubauvorhaben öffentlicher Bauherren im neuen Null-, Niedrigst- und Plusenergiestandard, kurz NN+E-Standard, errichtet werden müssen. Die Anlage ist am 15.8. ins Netz gegangen.
Neu hinzugekommen ist die Maßnahme „Ersatzbau KGS Bildchen“ mit außerplanmäßigen Mitteln in Höhe von 210.000 Euro (Verlagerung in Abstimmung mit FB 45 und der Finanzsteuerung aus den Mitteln für OGS).
Den Nutzern nach erfolgter Sanierung oder Neu-, Um- und Erweiterungsbau in 2016 übergeben wurden bis dato i.W. die Einrichtungen:
-Kita Talbotstraße
-Kita Aachener Straße
-Kita Düppelstraße
-Turnhalle Marktstraße
-Bürgerservice in der Hackländerstraße
-Bezirksamt Eilendorf
-Standorte mobile Wohneinheiten in der Adenauerallee und Parkplatz Dr. Leo Löwenstein-Kaserne
Im zweiten Halbjahr stehen i.W. zur Übergabe an die Nutzer an:
-Depot Talstraße
-Vierte Gesamtschule
-Turnhalle Vierte Gesamtschule
-Tempelhoferstraße
Route Charlemagne (Zeilen 83)
Die bereits verfügten Mittel (Spalte 8) übersteigen nicht die Mittel, die insgesamt für bauliche Maßnahmen und somit den Wirtschaftsplan vorgesehen sind.
Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen (Zeilen 84 bis 85)
Insgesamt sind durch den Betrieb rd. 582 T Euro zusätzlich zu verarbeiten, die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.
Resümee
Auch in 2016 verbleibt es bei einem als sehr hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen.
D)Entwicklung der durch den Betrieb zu betreuenden Flächen (Anlage 3)
Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft - Personal- und Sachaufwand - hängt in hohem Maße von den zu bewirtschaftenden Flächen ab. Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Fläche zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung.
Die zu bewirtschaftenden Flächen sind in den letzten Jahren im Saldo kontinuierlich gestiegen. Verkäufe von Gebäuden in einigen Nutzungsbereichen haben den Anstieg in anderen Bereichen nicht kompensieren können.
Die nachfolgende Tabelle und die als Anlage 3 beigefügte Graphik zeigen die Entwicklung der Flächen nach Nutzungskategorien in den Jahren 2014, 2015 und im 1. und 2. Quartal 2016.
In der Zeit von 2014 bis Ende 2015 sind die Flächen um insgesamt 32.390 m2 BGF gestiegen; in 2016 bislang um insgesamt weitere 34.426 m2.
Resümee
Der Betrieb hat keinen unmittelbaren Einfluss auf den Flächenbestand und künftigen Flächenbedarf der verschiedenen Nutzer und somit auf die letztlich zu betreuenden Flächen.
Bei Neubauprojekten wird nach Möglichkeit gemeinsam mit den Nutzern auf die Umsetzung flächenoptimierter Gebäude geachtet.
Bei Anmietungen wird ebenfalls unter anderem auf wirtschaftliche Flächenrelationen (z.B. Verhältnis von Nutz-/Verkehrsfläche) geachtet - so dies im Rahmen der erforderlichen Bedarfsdeckung möglich ist.
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
10 Straßen
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Projekt: Gebäudemanagement
Zum ProjektDer Wirtschaftsplan 2023 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen wurde an den Haushaltsplan angepasst. Geplante Investitionen belaufen sich auf rund 40,9 Mio. Euro, darunter Mittel für das Neue Kurhaus.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Weitere Vorlagen in diesem Projekt
- Wirtschaftsplan 2023 des Gebäudemanagements der Stadt Aachen – angepasst an den Haushaltsplan der Stadt Aachen 2023 –E 26/0113/WP18 · 18. Apr. 2023
- Wirtschaftsplan 2014 des Gebäudemanagements- angepasst an den beschlossenen Haushaltsplan 2014 -E 26/0153/WP16 · 13. Mai 2014
KI-Analyse
Projekt
Gebäudemanagement
Auch: Facility Management
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KenntnisnahmeVerfahrensstand
Problem erkanntModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 26 - Gebäudemanagement
- Geändert
- 22.2.2026