Zwischenbericht zum 31.03.2017 der Volkshochschule Aachen
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Gem. § 7 Absätze 5 und 12 der Satzung der Volkshochschule Aachen nimmt der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule den Zwischenbericht zum 31. März 2017 zur Kenntnis.
Es erfolgt kein Beschluss.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen. Die dort aufgezeigten wesentlichen Abweichungen bzw. Veränderungen werden gem. den Vorgaben der Stadtkämmerei vom 22.2.2006 wie folgt erläutert:
Allgemeines:
Der Zwischenbericht zeigt in tabellarischer Form die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen, ausgehend von den im Wirtschaftsplan festgesetzten Ansätzen.
Um ablesen zu können, ob die Entwicklung zu den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. im vorgesehenen Rahmen verläuft, werden die Ansatzzahlen (Jahresbeträge) durch 12 (Monate) dividiert und anschließend mit der Zahl der Monate bis zum jeweiligen Stichtag multipliziert. Diese theoretischen Sollzahlen werden den zum jeweiligen Stichtag erreichten Ist-Zahlen gegenübergestellt und die sich daraus ergebenden Abweichungen in Plus- oder Minus-Prozenten dargestellt. Die Summen sind wegen einer besseren Lesbarkeit nur noch in vollen Tausend Euro (TEUR) dargestellt. Die in Prozenten dargestellten Abweichungen basieren auf den tatsächlichen Summen ohne Rundung auf TEUR. Zudem wird dem Jahresplanansatz die Jahresprognose ebenfalls im Vergleich mit den sich daraus ergebenden Abweichungen gegenüber gestellt.
In der Jahresprognose sind zum jetzigen Zeitpunkt nur die Positionen angepasst, die Veränderungen ausweisen. Das sind einerseits bei den Erträgen die bestandsgefährdenden Risiken und andererseits bei den Aufwendungen die zusätzlich geplanten Einsparungen. Damit soll einem möglichen negativen Jahresergebnis entgegen gewirkt werden.
Die entsprechenden Zahlen des Vorjahres sind zum Vergleich aufgeführt.
Die wesentlichen Entwicklungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Aufwendungsseite werden mündlich bei der Sitzung des Betriebsausschusses vorgetragen.
Erträge:
Zu 1.:
Jeweils zum Semesterbeginn zahlen die Teilnehmenden in der Regel das gesamte Teilnehmendenentgelt für ihre jeweilige Veranstaltung. Eine Gleichmäßigkeit über das ganze Jahr ist daher nicht gegeben. Es wurden für 2017 insgesamt weniger Kurse geplant als im Vorjahr, die Ausfallquote ist jedoch in etwa gleich geblieben. Deshalb wird die Prognose nach unten korrigiert.
Zu 2.:
Die erhöhten Erträge bei Studienreisen stehen in direktem Zusammenhang mit den ebenfalls erhöhten Aufwendungen in dem Bereich (Position 9) und sind abhängig von der Zahl und der zeitlichen Planung der durchgeführten Studienreisen. Hier fanden im ersten Quartal zwei zusätzliche nicht im Wirtschaftsplan 2017 enthaltenen Studienreisen statt.
Zu 4.:
Die Einnahmen von Drittmitteln sind an Zahl und Umfang von Projekten und Auftragsmaßnahmen gekoppelt. Das Herabsetzen von Drittmitteln ist auf eine Neubewertung des Risikoportals zurückzuführen.Die Jahresprognose wird nach unten korrigiert, weil zwei der geplanten und beantragten Projekte terminlich nach hinten verschoben wurden.
Zu 5.:
Diese Sammelposition enthält neben Erträgen aus Werbeeinnahmen und Vermietung auch Auflösung von Rückstellungen. Das sind u.a. die Rückstellung der Nebenkosten für die abgemieteten Räume in der Theaterstraße.
Aufwendungen:
Zu 1.:
Es wird eine Reduzierung in der Jahresprognose vorgenommen, weil im Projektbereich die kalkulierten Personalkosten für die nicht bewilligten Projekte wegfallen bzw. im Berichtszeitraum weiter nach hinten verschoben werden.
Zu 2.:
Die Honorarkräfte rechnen überwiegend erst zum Semesterende die ihnen zustehenden Honorare ab. Daher ist auch hier, ähnlich wie bei den Teilnehmendenentgelten, eine Gleichmäßigkeit über das ganze Jahr verteilt nicht gegeben. Auch hier kann die Jahresprognose für die kalkulierte Honorare der unter 1 genannten Projekte nach unten korrigiert werden.
Zu 3.:
Im Berichtszeitraum sind noch keine größeren Gebäudeunterhaltungskosten angefallen. Geplant sind aber noch weitere Unterhaltungsarbeiten im 2. OG bzw. eine Umgestaltung von Räumen im Programmbereich Deutsch als Fremdsprache.
Zu 7.:
Der größte Teil der Werbungskosten für den Programmheftdruck entsteht notwendigerweise zweimal jährlich jeweils zu Anfang des Semesters, um das vielfältige Veranstaltungsprogramm der Volkshochschule bekannt zu machen.
zu 8:
Die kalkulierten Veranstaltungskosten für die weggefallenen bzw. terminlich verschobenen Projekte führen hier zu einer Minderung des Aufwandes. Das gleiche gilt für die kalkulierten weiterzuleitenden Drittmittel.
Zu 9.:
Auch hier ist eine jährlich verteilte Gleichmäßigkeit nicht gegeben, da Aufwendungen in Abhängigkeit von der Terminierung und der Zahl der Studienreisen anfallen, siehe auch Ertragsposition 2.
Zu 10.:
Diese Position beinhaltet die Aufwendungen für die geringfügigen Wirtschaftsgüter (GWG), die im Berichtszeitraum im Wesentlichen noch nicht angefallen sind.
Zu 11.:
Es stehen noch Rechnungen aus.
Zu 12.:
Es fanden im ersten Quartal relativ wenig Dienst- und Fortbildungsreisen statt.
Zu 13.:
In dieser Position sind Aufwendungen für die Angestelltenlehrgänge bei der Stadt enthalten und es wird ein weiterer Mitarbeitender der Volkshochschule prüfungspflichtig.
zu 14.:
Die Überschreitung des Ansatzes im ersten Quartal steht in Zusammenhang mit den angefallenen Kosten für die erfolgte Retestierung nach LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung).
zu 15.:
Es stehen noch Rechnungen für angemietete Unterrichtsstätten (z.B. Schwertbad) aus.
Zu 16.:
Es fanden bisher keine Umzüge statt.
Zu 17.:
Hier fallen z. B. Jahresmitgliedsbeiträge an, die – wie bei anderen Ansatzpositionen – ebenfalls nicht gleichmäßig über Monate verteilt werden können, sondern in der Regel in einer Jahressumme gezahlt werden müssen.
Zu 18.:
Diese Position umfasst die Nutzung von Cambio-Fahrzeugen, die noch nicht wesentlich beansprucht wurde.
Wesentliche Maßnahmen im Rahmen des Wirtschaftsplans
Erläuterungen zur Jahresprognose
Ein Risikoportal des Wirtschaftsplanes in 2017 in Höhe von 260.700 €, (im Wirtschaftsplanentwurf 2017 zunächst 344 TEUR, minimiert durch die Zuschusserhöhung für die tariflichen Personalkostensteigerung von 83.300 EUR in 2017) entstanden durch
Preissteigerungen im Sachhaushalt,
in Vorjahren geleistete Konsolidierungsbeiträge für den städtischen Haushalt
soll durch Akquisition weiterer Drittmittel sowie durch Optimierung des Programmangebotes und durch Einsparungen anlässlich der Reorganisation der Volkshochschule geschlossen werden. Im ersten Quartal erfolgte die Bewilligung des Projektes „NRWeltoffen“ für den Zeitraum 01.03.2017 bis 31.12.2018.
Die Volkshochschule wurde im Februar erfolgreich von ZertPunkt als Trägerin für AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) Maßnahmen rezertifiziert. Außerdem wurde die Retestierung nach LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) durch Abgabe des Selbstreports im Januar 2017 angestoßen und führte zu einer Begutachtung ohne Auflagen.
Die Sichtung von Förderprogrammen und damit die Akquisition von Projekten wird weiter vorangetrieben.
Die Darstellung der Kennzahlen, (Kurse, Teilnehmende, Unterrichtseinheiten, Honorare) zum aktuellen Semester werden im Vergleich zu den gleichen Semester der letzten drei Jahre aufgeführt und zu einander im Verhältnis gestellt, z. B. durchschnittliche Teilnehmendenzahl /Kurs).
Im Übrigen wird in der Sitzung des Betriebsausschusses mündlich berichtet.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
entf.
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
1 Straße
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Dokument
Weitere Dokumente (3)
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KI-Analyse
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KenntnisnahmeVerfahrensstand
Problem erkanntModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 19.2.2026